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Das Tourniquet Syndrom bei Babys

Das Tourniquet Syndrom – wenn Haare zur Gefahr für Säuglinge werden.

Das Tourniquet-Syndrom oder auch Stauschlauch-Syndrom genannt, ist die Strangulationen von Extremitäten durch geeignete Fremdmaterialen, z.B. Haare, Schnüre etc.

Im Säuglings- und Kindesalter  kann das Tourniquet-Syndrom häufig an Fingern, Zehen, Genitalien, Ohrläppchen oder der Zungenspitze auftreten. Durch das Abschnüren der Extremitäten können schmerzhafte Schwellungen entstehen, weil die Strangulation zu einer Minderdurchblutung führen kann. Dieses kann bis zum Absterben des Gewebes führen.

Manche Frauen haben durch die Hormonumstellung nach oder auch schon vor der Geburt extremen Haarausfall. Nicht selten liegen einige Haare auf der Wickelkommode, am Stillplatz, im Bett oder verfangen sich in der Babykleidung in der Waschmaschine.

tourniquet-syndrom

So kannst du dem Tourniquet Syndrom vorbeugen:

Babysocken vor dem Anziehen auf lange Haare zu kontrollieren.
 
Am Babybett die Bändchen des Nestchens nie nach innen binden und hängen lassen.
 
Den Schlafplatz vor dem Hinlegen des Kindes auf Haare u.ä. kontrollieren.
 
Auch immer mal einen Blick in die Windel haben, bevor sie geschlossen wird. Denn auch die Genitalien könnten durch ein Haar stranguliert werden.
 
Bei Kindern, welche gerne zur Beruhigung in die Haare greifen, immer mal die Hände kontrollieren.
 
 

Maßnahmen: Wenn Du eine Abschnürung an deinem Kind entdeckst:

♥  Strangulationsgegenstand wie Haar, Bändchen etc. schnellstmöglich entfernen. Mit einer Schere mit äußerster Vorsicht (Verletzungsgefahr!).

Ein Arztbesuch ist im Anschluss dringend ratsam, da es zu Komplikationen in Folge kommen kann. Der Finger, die Zehe o.ä. war gegebenenfalls längere Zeit nicht ausreichend durchblutet und vom Hauptkreislauf getrennt.

Hebamme Daniela

“Liebe Mami, ich hoffe ich konnte mit diesem Text einen Beitrag zur Aufklärung über das Tourniquet Syndrom leisten.”

Deine Hebamme Daniela

 
 
Disclaimer:  Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt deines Vertrauens!
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