Narbenpflege nach dem Kaiserschnitt
Ein Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff – körperlich und emotional. Dein Körper hat in den letzten Monaten Großartiges geleistet und beginnt unmittelbar danach mit seiner Heilungsarbeit. Diese braucht vor allem Zeit und Ruhe. Gerade die Kaiserschnittnarbe verdient dabei Aufmerksamkeit – nicht aus dem Wunsch nach äußerlicher Perfektion, sondern aus Fürsorge für dich selbst.
Wann beginnt die Narbenpflege?
Die aktive Pflege einer Kaiserschnittnarbe startet nicht sofort. Wichtig ist, dass die Wunde vollständig geschlossen ist und deine Hebamme oder Ärztin ihr grünes Licht gegeben hat. Auch wenn die Narbe äußerlich oft schnell gut aussieht, braucht das Gewebe darunter deutlich länger, um zu heilen.
Sanfte Berührung statt Druck
Sobald es erlaubt ist, darfst du deine Narbe vorsichtig berühren. Anfangs reicht es oft schon, die Hand ruhig auf den Unterbauch zu legen und bewusst zu atmen.
Mit der Zeit können daraus sanfte, kreisende Bewegungen werden – immer schmerzfrei und in deinem eigenen Tempo.
Narbenmassage – langsam herantasten
Eine leichte Narbenmassage kann helfen, das Gewebe geschmeidig zu halten, Spannungsgefühle zu lösen und das Körpergefühl rund um die Narbe zu verbessern.
Wichtig ist, dass du dabei niemals gegen den Schmerz arbeitest. Deine Narbe zeigt dir, was gerade guttut und was noch zu viel ist.
Die Kraft der Natur bewusst einbeziehen
Nach der Geburt achten viele Frauen besonders darauf, was sie an ihre Haut lassen. Milde Pflegeprodukte mit wenigen, gut verträglichen Inhaltsstoffen können die Narbenpflege angenehm begleiten.
Pflanzen wie Ringelblume, Johanniskraut oder Hagebutte werden traditionell zur Pflege empfindlicher Haut eingesetzt. In Kombination mit nährenden Ölen und Fetten können sie helfen, die Haut geschmeidig zu halten und die tägliche Pflege angenehmer zu machen.
Ein Beispiel für eine Pflege auf natürlicher Basis ist der Motherlove® Kaiserschnittbalsam, der auf ausgewählten Pflanzenextrakten sowie Olivenöl und Sheabutter basiert. Er eignet sich besonders gut für die sanfte, regelmäßige Pflege. Den Balsam findest du im Kaiserschnitt-Set von Kaiserschlüpfer.
Regelmäßigkeit statt Perfektion
Narben verändern sich über Wochen und Monate. Ein paar achtsame Minuten am Tag sind oft hilfreicher als seltene, intensive Pflege. Viele Frauen bemerken mit der Zeit, dass sich ihre Narbe weicher anfühlt und weniger spannt.
Jede Narbe heilt anders. Unterschiede in Farbe, Struktur oder Gefühl sind ganz normal. Wenn du Schmerzen, Rötungen, Nässen oder Unsicherheit verspürst, zögere nicht, deine Hebamme oder Ärztin anzusprechen.
Und denk daran, deine Kaiserschnittnarbe erzählt eine Geschichte: sie steht für den Beginn deines Mama-Seins.
Dieser Blogbeitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von mamivac® verfasst.
mamivac® begleitet seit über 40 Jahren Mütter mit hochwertigen Produkten für Stillzeit und Wochenbett. Als Unternehmen, das nach dem WHO-Kodex handelt, steht mamivac für eine verantwortungsvolle Unterstützung von Müttern und ihren Babys.
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