Ein Periodenslip, auf den ich mich wirklich verlassen kann!
Ein persönlicher Erfahrungsbericht zum Periodenslip „Entspannte Tage“
Ich bin Lena, 31 Jahre alt – und habe Endometriose. Damit gehört meine Periode leider nicht zu den Tagen, auf die ich mich besonders freue. Im Gegenteil: Meine Blutung ist häufig sehr stark und kann meinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellen. Genau deshalb habe ich mich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, wie ich meine Periode zumindest ein Stück angenehmer und vor allem sicherer gestalten kann. Irgendwann bin ich dabei natürlich auch bei Periodenslips gelandet.
Die Idee dahinter fand ich von Anfang an großartig: kein ständiges Wechseln von Tampons oder Binden, weniger Müll und vor allem ein Gefühl von Sicherheit auch an den Tagen, an denen die Blutung besonders stark ist. Zumal ich nach meiner Diagnose und den vielen Operationen gar kein Tampon mehr tragen konnte, es tat mir einfach weh. Und zu meinem Unglück habe ich noch eine Allergie auf Binden, sprich, ich habe schon etliche Binden ausprobiert und ständig Juckreiz und Rötungen erfahren.
Ich musste mich also entscheiden: ein Tampon benutzen, welcher schmerzt, oder eine Binde, die mir Juckreiz verschafft. Also ging mein Abenteuer Periodenslip los.
Seit der große Hype um Periodenunterwäsche begonnen hat, habe ich einige Modelle ausprobiert. Und jedes Mal dachte ich: Vielleicht ist dieser hier endlich der Richtige. Aber häufig kam schon beim genaueren Hinsehen die Ernüchterung. Manche Modelle waren für mich direkt raus, weil sie mit Bioziden behandelt werden … und das sind leider sehr viele, wenn man mal das Kleingedruckte liest. Bei Periodenunterwäsche, die ich über viele Stunden direkt am Körper trage, möchte ich auf solche Zusätze möglichst verzichten. Bei anderen Slips haben mich die Nähte gestört. Teilweise waren sie so dick oder ungünstig platziert, dass ich sie beim Tragen ständig gespürt habe. Gerade wenn man während der Periode ohnehin schon Schmerzen und ein empfindliches Körpergefühl hat, brauche ich wirklich nichts, was zusätzlich drückt, einschneidet oder scheuert. Und dann gab es natürlich noch die Modelle, bei denen ich mich irgendwann gefragt habe: Sieht das eigentlich nur gut aus oder funktioniert es auch?
Denn ganz ehrlich: Während meiner Periode sind Rüschen, Spitze und hübsche Details für mich zweitrangig. Ich möchte einen Periodenslip, der seinen Job macht. Und was mich noch gestört hat: Einige fühlten sich an wie eine Windel und auch die möchte ich gerade noch nicht tragen. Oder sie waren einfach nicht für die Nacht gemacht und liefen aus. Also stelle ich mir folgende Fragen: Läuft er aus? Ist die Saugfläche groß genug? Kann ich damit das Haus verlassen? Was passiert, wenn ich mehrere Stunden unterwegs bin? Genau diese Fragen möchte ich eigentlich nicht im Kopf haben. Ich möchte morgens einen Periodenslip anziehen und wissen: Der hält.
Für mich bedeutet Periodenunterwäsche deshalb nicht einfach nur, dass sie Blut aufnehmen kann. Sie muss mir Sicherheit geben. Und zwar genau dort, wo ich sie brauche. Dazu gehört für mich eine ausreichend große und funktionale Saugzone (auch im hinteren Bereich), ein guter Sitz und vor allem ein Schutz, der auch dann zuverlässig bleibt, wenn die Blutung stärker ist.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich bei Periodenslips inzwischen ziemlich anspruchsvoll geworden bin und erst jetzt den richtigen gefunden habe, weil ich ihn selbst testen durfte und meine Wünsche genannt habe. Ich brauche keinen Slip, der versucht, mit möglichst vielen Details besonders feminin oder sexy auszusehen. Ich brauche ein Produkt, das durchdacht ist. Der Stoff soll angenehm auf der Haut liegen. Die Nähte sollten möglichst unauffällig sein. Nichts sollte drücken oder unangenehm einschneiden. Und vor allem möchte ich mich darauf verlassen können, dass der Slip auch wirklich dicht hält. Denn gerade bei Endometriose habe ich während meiner Periode ohnehin genug Themen, mit denen ich mich auseinandersetzen muss.
Meine Periodenunterwäsche sollte dabei nicht noch ein zusätzliches Problem sein.
Und genau all das und noch mehr erfüllt der Slip „Entspannte Tage“. Der erste Periodenslip, den ich mit gutem Gewissen selbst tragen und meiner besten Freundin empfehlen würde. Und wisst ihr was? Trotz seiner Aufsaugstärke Stufe 3 kann ich ihn von Anfang bis Ende meiner Periode tragen. Für die ersten Tage benötige ich manchmal einen zweiten, aber ab Tag 3 komme ich mit einem Slip aus und habe nicht einmal den Gedanken: „Es fühlt sich nass an.“ Heute kann ich nach viel Therapie (Beckenboden und vaginale Therapie) auch wieder Tampons schmerzfrei tragen und nutze den Slip oft einfach als Backup vor dem Auslaufen. Vollständig verlasse ich mich nachts auf ihn, denn ich möchte beim Schlafen nicht 8 Stunden lang einen Tampon in mir haben. Ich kann mich auf meine Periodenunterwäsche verlassen. Und das tut mir unglaublich gut. Auch tagsüber, ohne Tampon, ist er besonders an den letzten Tagen ein zuverlässiger Begleiter. Den Tampon spare ich mir dann komplett. Und als wäre das alles noch nicht genug, ist der Slip auch einfach unglaublich bequem. Er ist nahtlos, sitzt angenehm und gibt mir gleichzeitig die Sicherheit, dass nichts ausläuft. Was ich außerdem richtig gut finde: Bei guter Pflege kann der Slip bis zu 3 Jahre halten. Er ist biozidfrei und ÖKOTEX-zertifiziert.

Für mich ist er dadurch einfach mehr als nur ein Periodenslip. Er gibt mir an den Tagen, an denen ich mich auf meinen Körper verlassen möchte, ein Stück Sicherheit und vor allem das Gefühl, mich nicht ständig um meine Periode kümmern zu müssen.
Und noch besser: Dieser Slip wurde von mir selbst auf Herz und Nieren getestet und ich bin unendlich stolz, dass mein persönliches Empfinden berücksichtigt wurde und ich ihn rückhaltlos empfehlen kann.

Über die Autorin:
Ich bin Lena, 30 Jahre alt, und lebe mit meinem Ehemann und unseren vielen Haustieren im schönen Paderborn. Auf Instagram kennt man mich unter @endomood_.
Die Aufklärung über Endometriose liegt mir besonders am Herzen, denn ich bin selbst von der Erkrankung betroffen. Endomood_ ist meine Herzensangelegenheit: Ich möchte für viele Betroffene laut werden, ihre Erfahrungen sichtbar machen und ihnen einen #safeplace bieten.
Deshalb nutze ich jede Gelegenheit – auch abseits von Instagram –, um über Endometriose aufzuklären, Wissen zu vermitteln und Betroffenen das Gefühl zu geben, mit ihrer Erkrankung nicht allein zu sein.
Ich bin außerdem Autorin des Buches „Dein Endometriose-Alltagshelfer“ und Host des Podcasts „Hereinspaziert: Kaffeeklatsch mit Endometriose“.
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