Pink October: Gemeinsam für mehr Bewusstsein im Kampf gegen Brustkrebs !

Der Oktober ist pink. Pink für Aufmerksamkeit. Pink für Solidarität. Pink für all die Frauen und Männer, deren Leben durch eine Brustkrebsdiagnose plötzlich auf den Kopf gestellt wurde. Der Pink October, der internationale Brustkrebsmonat, erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig Aufklärung, Vorsorge und Früherkennung sind. Und daran, dass hinter jeder Diagnose ein Mensch steht mit Ängsten, Hoffnungen, Fragen und einer ganz persönlichen Geschichte. Wir selber hatten im Team und auch im Bekanntenkreis schon mehrmals Berührungen mit Brustkrebs, daher ist es uns besonders wichtig, darauf aufmerksam zu machen. Einen persönlichen Erfahrungsbericht teilt Hebamme Andrea diesen Monat auf unserem Blog.

Brustkrebs kann jede und jeden treffen! Und Früherkennung kann Leben retten!

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Doch Brustkrebs betrifft nicht ausschließlich Frauen: Auch Männer können erkranken, wenn auch deutlich seltener. Eine Diagnose kommt häufig unerwartet. Von einem Moment auf den anderen stehen Fragen im Raum, an die vorher vielleicht niemand gedacht hat:

Was passiert jetzt?
Welche Behandlung brauche ich?
Muss ich operiert werden?
Wie wird mein Körper danach aussehen?
Und vor allem: Wie wird mein Leben danach weitergehen?

Die Behandlung von Brustkrebs kann sehr unterschiedlich aussehen. Sie hängt unter anderem von der Art und dem Stadium der Erkrankung ab und kann beispielsweise Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Hormon- oder zielgerichtete Therapien umfassen. Eine Brustkrebsbehandlung endet außerdem nicht automatisch mit der letzten Therapie. Die körperlichen und emotionalen Folgen können Menschen noch lange begleiten. Deshalb ist es so wichtig, den eigenen Körper aufmerksam wahrzunehmen und die Möglichkeiten der Brustkrebsfrüherkennung zu nutzen.

Veränderungen an der Brust sollten ärztlich abgeklärt werden. Dazu können beispielsweise ein neu aufgetretener Knoten oder eine Verhärtung, Veränderungen der Haut oder Brustwarze, ungewöhnliche Einziehungen oder Flüssigkeit aus der Brustwarze gehören.

Wichtig ist dabei: Nicht jede Veränderung bedeutet automatisch Brustkrebs. Aber jede ungewöhnliche Veränderung verdient Aufmerksamkeit und sollte medizinisch abgeklärt werden. Welche Untersuchungen im individuellen Fall sinnvoll sind und wann sie stattfinden, hängt unter anderem vom Alter und persönlichen Risikofaktoren ab. Deshalb lohnt es sich, mit der eigenen Ärztin oder dem eigenen Arzt über die passende Früherkennung zu sprechen.

Und was passiert, wenn eine Brust entfernt werden muss?

Für manche Menschen gehört eine Operation zur Behandlung dazu. Eine Brust kann teilweise oder vollständig entfernt werden. Für viele Betroffene verändert sich dadurch nicht nur der Körper, sondern auch das eigene Körpergefühl. Manche entscheiden sich für einen Wiederaufbau. Andere tragen eine Brustprothese. Wieder andere möchten ganz bewusst ohne Prothese leben. Genau das ist uns wichtig: Brustkrebs ist nicht nur eine medizinische Diagnose. Es geht auch um Selbstbestimmung, Körpergefühl, Weiblichkeit, Sexualität, Kleidung und darum, sich im eigenen Körper wieder wohlzufühlen.

Unser Bustier – auch für Brustprothesen geeignet

Umso glücklicher sind wir, dass wir mit unserer Funktionswäsche auch Frauen mit Brustkrebs mit unserem Bustier Busenschmeichler unterstützen können. Für Frauen, die sich für eine Brustprothese entscheiden, ist die richtige Unterwäsche ein wichtiger Teil des Alltags. Unser Bustier eignet sich ideal für das Tragen von Brustprothesen. Durch die durchdachte Passform können Prothesen sicher im Bustier getragen werden und bleiben dort, wo sie hingehören – auch im Alltag und bei Bewegung.

Das bedeutet für uns vor allem eines: mehr Freiheit und weniger Gedanken daran, ob etwas verrutscht. Denn ein Bustier sollte nicht zusätzlich beschäftigen. Es soll bequem sein, Halt geben und sich möglichst selbstverständlich in den Alltag integrieren. Ob mit einer Prothese, mit zwei Prothesen oder ganz ohne – unser Bustier ist für dich da.

Feedback voller Liebe von Hebamme Andrea mit Brustprothese: „Ich bin Kundin, seit der ersten Stunde!“

Hebamme Andrea ist begeistert von unseren Produkten und ganz besonders liebt sie unser Bustier! Warum? Weil es sich perfekt mit ihren Brustprothesen kombinieren lässt: bequem, sicher und wunderschön.

Andrea: „Heute benutze ich aufgrund einer Krebserkrankung den Busenschmeichler täglich. Ich habe herausgefunden, dass meine Brustprothesen prima in die Taschen passen und meine Brust natürlich aussehen lassen, im Gegensatz zu herkömmlichen BHs für Prothesen. Ich bin absolut froh, dass ich auf der Messe einfach mal ausprobieren durfte, ob die Prothese überhaupt reinpasst. Und sie passte perfekt!“

Die integrierte Tasche sorgt dafür, dass die Brustprothese angenehm und sicher sitzt.

Unser Beitrag im Pink October

Wir möchten den Pink October nicht einfach nur mit der Farbe Pink begleiten, sondern ganz konkret etwas zurückgeben. Deshalb spenden wir im gesamten Oktober 5 % des Verkaufs unserer pinken Bustiers und unserer pinken Bauchschmeichler Slips an Pink Ribbon. Mit jedem pinken Bustier und Bauchschmeichler Slip, welcher in diesem Zeitraum gekauft wird, unterstützt ihr damit gleichzeitig die wichtige Arbeit rund um Brustkrebs und Brustkrebsbewusstsein.

Brustkrebs sollte kein Thema sein, über das nur im Oktober gesprochen wird. Wir möchten dazu ermutigen, Fragen zu stellen, über die eigene Gesundheit zu sprechen und Veränderungen ernst zu nehmen. Wir möchten Betroffenen zuhören und ihre unterschiedlichen Wege respektieren. Denn keine Brustkrebsbiografie gleicht der anderen. Manche Frauen möchten nach einer Operation wieder möglichst genau so aussehen wie vorher. Andere entdecken eine ganz neue Beziehung zu ihrem Körper. Manche tragen Prothesen, andere nicht. Manche möchten ihre Narben zeigen, andere möchten sie für sich behalten.

Alles davon darf sein.

Wir denken an diejenigen, die gerade mitten in der Behandlung stehen.
An diejenigen, die die Diagnose hinter sich haben.
An diejenigen, die mit den Folgen leben.
An diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.
Und an all jene, die jeden Tag ihren ganz eigenen Weg mit Brustkrebs gehen.

Wir denken an unsere Arbeitskollegin und enge Freundin Wencke, die heute nur noch einen Platz in unserem Herzen hat. Wir vermissen dich, jeden Tag.

Gruppenbild

Hier geht es zu einer persönlichen Geschichte  zum Thema Brustkrebs: 22 Jahre später: Mein Leben nach der Brustkrebsdiagnose