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	<title>Geburt &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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	<title>Geburt &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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		<title>Gründerin Julia erzählt: Wie aus ihrer Kaiserschnittnarbe der Kaiserschlüpfer entstand!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 08:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie aus meiner Kaiserschnittnarbe der Kaiserschlüpfer entstand – meine ganz persönliche Geschichte &#160; Manchmal beginnt etwas Großes in einem Moment, in dem man sich selbst überhaupt nicht groß oder stark fühlt. Bei mir begann es nach der Geburt meines zweiten Kindes – mit einem Kaiserschnitt. Eigentlich hätte sich in diesen Tagen alles nur um mein...]]></description>
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<div dir="ltr" data-olk-copy-source="MessageBody"><strong><span style="color: #990a68;">Wie aus meiner Kaiserschnittnarbe der Kaiserschlüpfer entstand – meine ganz persönliche Geschichte</span></strong></div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Manchmal beginnt etwas Großes in einem Moment, in dem man sich selbst überhaupt nicht groß oder stark fühlt. Bei mir begann es nach der Geburt meines zweiten Kindes – mit einem Kaiserschnitt. Eigentlich hätte sich in diesen Tagen alles nur um mein Baby drehen sollen. Um dieses unglaubliche kleine Wesen, das plötzlich da war. Um Kennenlernen, Kuscheln, Staunen und darum, als Familie anzukommen.&nbsp;</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Aber da war eben auch mein Körper.</div>
<div>Und der fühlte sich nach dem Kaiserschnitt plötzlich ganz anders an.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div><span style="color: #990a68;"><strong>Meine Kaiserschnittnarbe war unglaublich empfindlich.</strong> </span>Alles, was darüber verlief, scheuerte oder Druck ausübte, war unangenehm. Und mit „alles“ meine ich wirklich alles: Slips, Hosen, Leggings, Jogginghosen, meine Schwangerschaftshosen und sogar die Boxershorts meines Mannes, die ich irgendwann ausprobierte. Gefühlt verlief jeder Bund und jede Naht genau dort, wo ich sie am wenigsten gebrauchen konnte.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Die Lösung im Krankenhaus war damals ziemlich pragmatisch: <strong>Weißes Netzhöschen, eine riesige Wochenbettvorlage</strong> – auch liebevoll „Surfbrett“ genannt – dort, wo sie hingehört, und ein zweites „Surfbrett“ quer über die Kaiserschnittnarbe, um sie zu schützen.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<blockquote>
<div><span style="color: #990a68;">Ich weiß noch genau, wie ich dastand und dachte: Das soll jetzt wirklich die Lösung sein?</span></div>
</blockquote>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Ich hatte gerade ein Kind bekommen. Der eigene Körper hat Unglaubliches geleistet. Ich war müde, emotional, glücklich, überfordert – wahrscheinlich alles gleichzeitig. Und dann steckte ich in einem Netzhöschen mit zwei riesigen Vorlagen und soll mich irgendwie wieder wie mich selbst fühlen. Für mich fühlte sich das einfach furchtbar und ehrlich gesagt auch ein bisschen entwürdigend an.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Mit mir im Krankenhauszimmer lag damals eine Ärztin, die gerade ihren dritten Kaiserschnitt hinter sich hatte. Ich fragte sie: „Sag mal, ist das wirklich die Lösung für alle Frauen nach einem Kaiserschnitt? Das kann doch nicht sein. Da muss es doch irgendetwas geben.“</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Ihre Antwort war ziemlich ernüchternd: „Nein. Da gibt es wirklich nichts.“ Und ich weiß noch, wie ich zu ihr sagte: „Dann muss mal jemand eine Unterhose mit Stoßdämpfer erfinden.“ Sie schaute mich an und meinte: „Wenn du das machst, bekomme ich auch noch ein viertes Kind.“ Damals haben wir darüber gelacht. Heute denke ich oft an diesen Moment zurück. Denn eigentlich war genau das die Geburtsstunde des Kaiserschlüpfers.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Noch im Krankenhaus fing ich an zu überlegen und zu zeichnen. Ich zeigte meiner Bettnachbarin meine ersten Ideen und fragte mich immer wieder: Warum gibt es eigentlich keinen Slip, der wirklich für Frauen nach einem Kaiserschnitt gemacht ist? Einen Slip, dessen Bund weit genug von der empfindlichen Narbe entfernt sitzt, der den Bauch angenehm umschließt und vor allem die Narbe vor Druck und Reibung schützt?</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Ich wollte keine weitere improvisierte Lösung. Ich wollte etwas Praktisches, Angenehmes und Durchdachtes. Und – ja, auch das war mir wichtig – etwas, in dem man sich trotz Wochenbett, Narbe und all den Veränderungen des eigenen Körpers wieder ein bisschen wie eine Frau fühlen konnte.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Während ich zeichnete, entstand irgendwann die entscheidende Idee: Was wäre, wenn vorn im Slip eine Tasche wäre? Eine Tasche, in die man ein weiches Gelpad einschieben könnte. Wie ein kleiner Stoßdämpfer vor der empfindlichen Stelle. Das Pad könnte schützen und bei Bedarf vorher gekühlt werden.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<blockquote>
<div><span style="color: #990a68;"><strong>Plötzlich hatte meine „Unterhose mit Stoßdämpfer“ eine Form.</strong></span></div>
</blockquote>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Damals hatte ich natürlich keine Ahnung, was einmal daraus entstehen würde. Ich wollte zunächst nur mein eigenes Problem lösen. Nach meiner Entlassung erzählte ich auch meiner Hebamme von der Idee. Sie kannte das Problem aus ihrer Arbeit mit Frauen nach Kaiserschnitten ebenfalls, und so begann aus meinen ersten Zeichnungen langsam ein echtes Produkt zu werden.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Es folgten Monate des Tüftelns, Ausprobierens, Verwerfens und Verbesserns. Schnitte wurden verändert, Materialien ausprobiert und Details immer wieder neu gedacht. Dabei stand für mich eine Frage über allem: Was braucht eine Frau nach einem Kaiserschnitt wirklich?</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Nicht theoretisch. Sondern morgens, wenn sie aus dem Bett aufsteht. Wenn sie ihr Baby versorgt. Wenn sie zum ersten Mal wieder eine normale Hose anziehen möchte. Wenn ihr Bauch empfindlich ist und sie sich in ihrem Körper vielleicht noch fremd fühlt. Wenn sie einfach möchte, dass wenigstens eine Sache unkompliziert ist.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Fast ein Jahr dauerte es, bis aus meiner ersten Zeichnung der Slip geworden war, den ich mir damals im Krankenhaus gewünscht hätte. Und dann brauchte dieses „Baby“ natürlich noch einen Namen.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div><strong><span style="color: #990a68;">Kaiserschnitt. Schlüpfer. Kaiserschlüpfer.</span></strong></div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Ein bisschen frech ein bisschen ungewöhnlich – aber ziemlich passend.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>2017 durften schließlich <strong>100 Patientinnen an der Berliner Charité</strong> unseren Kaiserschlüpfer ausprobieren. Ich weiß noch, wie unglaublich aufregend das für mich war. Eine Idee, die in meinem Krankenhausbett mit einem Netzhöschen, zwei „Surfbrettern“ und einem ziemlich empfindlichen Bauch angefangen hatte, wurde plötzlich von Frauen nach ihrem Kaiserschnitt in einer der bekanntesten Universitätskliniken Deutschlands getragen. Die Ergebnisse der kleinen Produkt-Studie waren unglaublich gut.&nbsp;</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Der vielleicht emotionalste Moment kam für mich allerdings erst danach: <strong>als andere Frauen anfingen, den Kaiserschlüpfer zu tragen.</strong></div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div dir="ltr"><span style="color: #990a68;"><a style="color: #990a68;" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Hier geht es übrigens zum</a> <a style="color: #990a68;" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Kaiserschlüpfer</a>.&nbsp;</span></div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Bis dahin war es meine Geschichte gewesen. Meine Narbe, mein Problem, meine Zeichnung, meine Idee. Und plötzlich schrieb mir eine andere Frau, dass sie sich mit dem Kaiserschlüpfer nach ihrem Kaiserschnitt wohler gefühlt hatte. Dann kam die nächste Nachricht. Und die nächste.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Da habe ich zum ersten Mal wirklich verstanden, dass aus meiner eigenen unangenehmen Erfahrung etwas entstanden war, das auch anderen Frauen diese besondere erste Zeit nach einem Kaiserschnitt ein kleines bisschen angenehmer machen konnte.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Die Rückmeldungen haben mich unglaublich berührt. Denn hinter jeder einzelnen stand eine Frau. Eine Frau mit einer Geburt hinter sich, mit einer Narbe, mit einem Baby im Arm und mit ihrer ganz eigenen Geschichte.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Und der Kaiserschlüpfer blieb nicht lange allein. Denn wenn man erst einmal anfängt, Frauen und Hebammen wirklich zuzuhören, merkt man schnell, wie viele Situationen es gibt, für die noch bessere Lösungen fehlen. Schwangerschaft, Wochenbett, Periode, Endometriose, Rückenbeschwerden, leichte Blasenschwäche oder Wechseljahre – und manchmal einfach der Wunsch nach Wäsche, die nicht kneift und einschneidet und einem nicht ständig das Gefühl gibt, der eigene Körper müsse irgendwie anders sein.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>So ist über die Jahre aus einem einzigen Slip eine ganze Produktwelt entstanden. Aber der Anfang bleibt für mich immer dieser eine Moment im Krankenhaus. Heute schaue ich manchmal zurück und kann selbst kaum glauben, was aus meiner damaligen Zeichnung geworden ist. Aus einer Idee wurde ein Produkt. Aus einem Produkt wurde ein Unternehmen. Und aus meinem ganz persönlichen Problem wurde etwas, das inzwischen sehr viele Frauen begleitet hat.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Natürlich war der Weg nicht immer leicht. Ein Produkt zu entwickeln, eine Firma aufzubauen und aus einer verrückten Idee etwas zu machen, das tatsächlich funktioniert, bedeutet auch Zweifel, Rückschläge, schlaflose Nächte und ziemlich viel Durchhaltevermögen.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Aber dann erreichen mich Nachrichten von Frauen. Von einer Mama, die nach ihrem Kaiserschnitt endlich wieder eine Hose anziehen konnte, ohne dass der Bund genau auf der empfindlichen Stelle lag. Von einer Frau, die den Kaiserschlüpfer ihrer besten Freundin zur Geburt schenkt, weil sie selbst so froh war, ihn gehabt zu haben. Oder von Hebammen, die uns erzählen, dass sie ihn ihren Frauen empfehlen oder selber nach der Geburt getragen haben. Absolute Gänsehautmomente.&nbsp;</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Und dann weiß ich wieder ganz genau, warum ich damals angefangen habe.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Kaiserschlüpfer ist nicht am Schreibtisch einer großen Firma entstanden. Es gab keine Marktanalyse, an deren Ende jemand feststellte: „Hier fehlt ein Produkt.“ Da war einfach eine Frau nach einem Kaiserschnitt, die ein Problem hatte.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Ich. Mit einem Baby im Arm, einer empfindlichen Narbe, zwei „Surfbrettern“ im Netzhöschen und der ziemlich hartnäckigen Überzeugung, dass das doch irgendwie besser gehen muss. Also habe ich angefangen, nach einer Lösung zu suchen. Und als ich keine gefunden habe, habe ich sie selbst entwickelt. Dass daraus einmal Kaiserschlüpfer entstehen würde, konnte ich damals nicht ahnen. Aber vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Dass etwas, das mit Schmerz, Unwohlsein und einem ziemlich absurden Krankenhaus-Outfit begann, am Ende zu etwas Gutem geworden ist. Und dass heute in jedem Kaiserschlüpfer noch ein kleines Stück dieser ersten Idee steckt.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div>Von Mama zu Mama. Von Frau zu Frau. Und an meine damalige Bettnachbarin muss ich übrigens bis heute denken. Vielleicht sollte ich sie wirklich einmal fragen, ob es bei den drei Kindern geblieben ist. Einen Kaiserschlüpfer habe ich ihr damals jedenfalls persönlich übergeben.</div>
<div dir="ltr">&nbsp;</div>
<div><span style="color: #990a68;"><strong>Ich wünsche mir von Herzen, dass du dich wohlfühlst.</strong></span></div>
<p><span>Julia<br>Gründerin und Erfinderin von Kaiserschlüpfer</span></p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-002d619d wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/10/Julia--768x1024.png" alt="Julia" class="uag-image-287254" width="307" height="409" title="Julia" loading="lazy" role="img" /></figure></div>
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		<title>Positiver Geburtsbericht: Eine Geburt die Mut macht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 09:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[So positiv kann Geburt sein! Morgens um 7:15 Uhr merkte ich die ersten Wehen. Statt sofort loszufahren, habe ich erst einmal ungefähr eine Stunde lang meine Wehen beobachtet. Und ich kann euch sagen: Man weiß wirklich erst, was Wehen sind, wenn man sie selbst erlebt. Danach habe ich mich noch ganz entspannt fertig gemacht und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="x1yc453h xma8rkl xgoqxah xutxfr x1fie51u xgyxj25 x1xobyvs x1elgs31 x1fv8qjw xcy5tzr x1ht4adc xnvauns x1c2l018 x14l7nz5 xuw7688 x1pjt2rx x160d6zm xrxpjvj" dir="ltr"><span style="color: #990a68;"><strong class="x7amdea">So positiv kann Geburt sein!</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Morgens um 7:15 Uhr merkte ich die ersten Wehen. Statt sofort loszufahren, habe ich erst einmal ungefähr eine Stunde lang meine Wehen beobachtet. Und ich kann euch sagen: Man weiß wirklich erst, was Wehen sind, wenn man sie selbst erlebt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Danach habe ich mich noch ganz entspannt fertig gemacht und bin mit meinem Mann ins Krankenhaus gefahren. Die Kliniktasche und alles andere hatten wir schon lange vorher gepackt. Als wir im Krankenhaus angekommen sind, wurde zunächst ein CTG gemacht, um zu schauen, ob bei unserer Maus alles in Ordnung ist. Auf dem CTG konnte man die Wehen sehen, allerdings waren sie noch nicht regelmäßig genug. Mein Muttermund war zu diesem Zeitpunkt aber bereits 3 cm geöffnet.</p>
<p style="font-weight: 400;">Damit wussten wir: Nach Hause geht es heute nicht mehr. Wir sind dann erst einmal spazieren gegangen und haben uns Frühstück geholt. Danach ging es zurück in den Kreißsaal für ein weiteres CTG. Anschließend wurde ich aufgenommen und bekam einen Zugang gelegt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gegen 12:30 Uhr bin ich dann in die Badewanne im Kreißsaal gegangen. Damit wollten wir die Wehen durch das warme Wasser etwas anregen. Nach dem Baden ging es ins Wehenzimmer. Dort wurde erneut ein CTG gemacht und mein Muttermund war inzwischen 6 cm geöffnet. Bis dahin hatte ich noch nicht großartig Schmerzen. Die Wehen waren zwar unangenehm, aber – zumindest die leichteren – noch gut auszuhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir haben dann mit der Hebamme besprochen, wie ich mir unsere Geburt vorgestellt hatte:&nbsp;<span style="color: #990a68;"><strong>eine Wassergeburt und keine PDA.</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Auf Anraten der Hebamme bekam ich über den Tropf Paracetamol. Gegen 15:30 Uhr ging es dann gemeinsam mit meinem Mann in den Kreißsaal. Die Hebamme erklärte uns, dass man mit Stromstimulation die Wehen etwas besser aushalten kann. Das habe ich ausprobiert und als sehr angenehm empfunden. Danach wurde wieder ein CTG gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass die Werte unserer kleinen Maus etwas abgesunken waren. Ab diesem Zeitpunkt war ich bis zur Geburt dauerhaft am CTG, damit alles genau im Blick behalten werden konnte. Im Kreißsaal bekamen wir außerdem eine Musikbox, über die wir Musik hören konnten. Nachdem die Werte auf dem CTG abgefallen waren, kam eine Ärztin dazu. Sie haben dann meine Fruchtblase „platzen“ lassen <span>&nbsp;</span>– davon habe ich überhaupt nichts gespürt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei der Untersuchung stellten sie fest, dass die Wehen sehr unregelmäßig waren und sich der Muttermund deshalb immer wieder etwas zurückzog. Ich bekam daraufhin Globuli, damit die Wehen regelmäßiger kommen. Mittlerweile war es ungefähr 17 Uhr. An die genauen Zeiten kann ich mich nicht mehr erinnern, da ab diesem Zeitpunkt alles etwas turbulent wurde. Die Wehen wurden langsam stärker. Dann wurde ich immer wieder von der rechten in die linke Seitenlage gelegt. Das ging ungefähr zwei Stunden so. Dabei wurde immer geschaut, auf welcher Seite die Werte unserer Kleinen und die Wehen besser waren. Ich bekam außerdem über den Tropf Flüssigkeit. Auch wenn mein Mann mich immer wieder ans Trinken erinnert hatte, war das in diesem Moment offenbar trotzdem zu wenig. Je regelmäßiger die Wehen wurden, desto stärker wurden auch die Schmerzen. Zwischen den Wehen, meinte mein Mann später, habe ich wohl sogar immer wieder geschlafen und mich ausgeruht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Gegen 19:00 Uhr bekam ich dann ein anderes Medikament. Es fühlte sich ein bisschen so an, als wäre ich „besoffen“. Es sollte gegen die Schmerzen helfen, aber mir wurde davon richtig schlecht. Ich hatte das Gefühl, ich müsste mich übergeben, musste es aber zum Glück nicht. Das Medikament lief ungefähr zwei Stunden über den Tropf. In dieser Zeit wurde auch schon die Badewanne für die geplante Wassergeburt eingelassen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als ich gegen 22:15 Uhr in die Wanne gestiegen bin, um zu schauen, ob wir mit der Geburt starten können, sind die Werte unserer Kleinen allerdings so stark abgefallen, dass ich sofort wieder aus der Wanne musste.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits ein starkes Druckgefühl nach unten. Danach ging alles ganz schnell: Ich kam wieder auf die Liege und hatte plötzlich Presswehen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Ärztin half mir beim Pressen, indem sie mir ein Laken gab, an dem ich mich festhalten und gegenziehen konnte. Dadurch konnte ich bei den Presswehen besser mitarbeiten. Dann holte die Ärztin die Saugglocke, um unserer Kleinen den Weg zu zeigen, da sie „an einer Ecke hing“. Beim Pressen habe ich immer wieder kurz „abgebrochen“. Damit es für unsere Kleine nicht gefährlich wurde, wurde schließlich mit der Saugglocke nachgeholfen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und kurz danach war sie schon da!</p>
<blockquote>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>Um 22:35 Uhr hat unsere kleine Maus das Licht der Welt erblickt.</strong>&nbsp;</span></p>
</blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Die Hebammen auf der Station waren alle unglaublich freundlich und respektvoll. Mir wurde nichts angeboten oder aufgedrängt, was ich nicht wollte, und auch die Ärzte waren sehr nett. Wir haben uns im Krankenhaus wirklich unglaublich wohl und gut aufgehoben gefühlt. Trotz der turbulenten letzten Stunden war es für uns insgesamt eine sehr schöne und positive Geburtserfahrung.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>Was ist ein Wehenzimmer?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Das Wehenzimmer ist ein Raum im Kreißsaal, in dem man die erste Phase der Geburt verbringt – also die Zeit, in der die Wehen stärker und regelmäßiger werden und sich der Muttermund weiter öffnet. Dort kann man sich zwischen den Untersuchungen und CTGs noch etwas bewegen, ausruhen und verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, um die Wehen besser auszuhalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Bei uns wurde dort regelmäßig ein CTG geschrieben und kontrolliert, wie sich die Wehen entwickeln und wie es unserer kleinen Maus geht. Außerdem konnten wir mit der Hebamme besprechen, wie wir uns die Geburt vorstellen und welche Möglichkeiten zur Schmerzlinderung für uns infrage kommen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>Was ist ein CTG?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Ein CTG (Kardiotokogramm) ist eine Untersuchung, bei der gleichzeitig&nbsp;<strong>die Herztöne des Babys und die Wehentätigkeit</strong>&nbsp;aufgezeichnet werden. Dafür werden zwei Sensoren mit Gurten am Bauch befestigt.</p>
<p style="font-weight: 400;">So können die Hebammen und Ärzte sehen, wie es dem Baby während der Wehen geht und wie regelmäßig und stark die Wehen sind. Während der Geburt wird das CTG je nach Situation immer wieder oder auch dauerhaft eingesetzt.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>Was ist eine&nbsp;Saugglocke?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Eine&nbsp;<strong>Saugglocke</strong>&nbsp;ist ein medizinisches&nbsp;Hilfsmittel, das bei&nbsp;einer vaginalen Geburteingesetzt werden kann, wenn das Baby&nbsp;in der letzten&nbsp;Phase der Geburt&nbsp;zusätzliche Unterstützung&nbsp;braucht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei wird eine&nbsp;kleine, weiche Saugglocke&nbsp;vorsichtig am Kopf&nbsp;des Babys angesetzt. Während die Mutter&nbsp;presst, kann die&nbsp;Ärztin oder der&nbsp;Arzt das Baby&nbsp;mit leichtem Zug&nbsp;dabei unterstützen, durch&nbsp;den Geburtskanal zu&nbsp;kommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine&nbsp;Saugglockengeburt kann&nbsp;beispielsweise notwendig&nbsp;werden, wenn die&nbsp;Herztöne des Babys&nbsp;auffällig sind oder&nbsp;das Baby trotz&nbsp;Presswehen nicht ausreichend&nbsp;weiterkommt. Die Entscheidung&nbsp;dafür wird von&nbsp;den betreuenden Ärztinnen&nbsp;und Ärzten anhandder jeweiligen Situation&nbsp;getroffen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>Was ist&nbsp;eine PDA?</strong></span></p>
<p style="font-weight: 400;">Eine&nbsp;<strong>PDA (Periduralanästhesie)</strong>&nbsp;ist eine Form&nbsp;der regionalen Betäubung, die während der&nbsp;Geburt zur&nbsp;<strong>Schmerzlinderung</strong>&nbsp;eingesetzt werden kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei wird über&nbsp;eine dünne Nadel&nbsp;im&nbsp;unteren Rücken ein&nbsp;kleiner Katheter in&nbsp;die Nähe der&nbsp;Nerven gelegt. Über&nbsp;diesen können Medikamente&nbsp;gegeben werden, die Schmerzen im&nbsp;Unterkörper&nbsp;deutlich reduzieren, während&nbsp;man normalerweise weiterhin&nbsp;wach bleibt und&nbsp;die Geburt bewusst&nbsp;miterlebt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine PDA bedeutet&nbsp;also nicht, dass&nbsp;man komplett „weg“ oder bewusstlos ist. Sie kann die&nbsp;Wehenschmerzen stark lindern, sodass die Geburt&nbsp;angenehmer werden kann.</p>



<h3 class="x1yc453h x1c3i2sq x1gtpwm6 x7amdea x1i21sxh xladpa3 x1iykcro xma8rkl x1fie51u xgyxj25 x1xobyvs x1fv8qjw x1a024ua x14l7nz5 x1pjt2rx x160d6zm xrxpjvj" dir="ltr">Über die Autorin</h3>
<p class="x1yc453h xma8rkl xgoqxah xutxfr x1fie51u xgyxj25 x1xobyvs x1elgs31 x1fv8qjw xcy5tzr x1ht4adc xnvauns x1c2l018 x14l7nz5 xuw7688 x1pjt2rx x160d6zm xrxpjvj" dir="ltr">Da die Geburt eines Kindes etwas ganz Persönliches ist, möchte die Mama gerne anonym bleiben. Wir danken ihr herzlich dafür, dass sie ihre positive Geburtserfahrung mit uns teilt und damit anderen werdenden Mamas Mut und Zuversicht schenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Beckenboden und Sexualität ein Zusammenspiel aus Spannung &#038; Entspannung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Beckenboden und Sexualität – ein Zusammenspiel aus Spannung und Entspannung Was hat der Beckenboden eigentlich mit Sexualität zu tun? Und warum ist es so wichtig, dass Anspannung und Entspannung gut zusammenspielen? Der Beckenboden ist weit mehr als eine Muskelgruppe, die unsere Blase und den Darm unterstützt. Er spielt auch bei sexueller Erregung, Lust und Orgasmus...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div>
<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>Beckenboden und Sexualität – ein</b> <b>Zusammenspiel aus Spannung und </b><b>Entspannung</b></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Was hat der Beckenboden eigentlich mit Sexualität zu tun? Und warum ist es so wichtig, dass Anspannung und Entspannung gut zusammenspielen? Der Beckenboden ist weit mehr als eine Muskelgruppe, die unsere Blase und den Darm unterstützt. Er spielt auch bei sexueller Erregung, Lust und Orgasmus eine wichtige Rolle.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>Der Beckenboden und sexuelle Erregung!</b></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Vor allem die oberflächlichen Muskelschichten des Beckenbodens liegen rund um den Vaginaleingang und die Klitoris. Während sexueller Erregung verändert sich die Durchblutung im gesamten Genitalbereich. Die Schwellkörper füllen sich mit Blut und das Gewebe kann anschwellen. Auch die Beckenbodenmuskulatur reagiert auf sexuelle Erregung. Während des Orgasmus kommt es zu rhythmischen Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur. Dabei geht es nicht darum, den Beckenboden möglichst stark anzuspannen. Für eine angenehme Sexualität braucht es vielmehr die Fähigkeit, zwischen Spannung und Entspannung zu wechseln.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span style="color: #990a68;"><span class="s1"><b>Die Klitoris – viel größer, als man denkt</b></span><span class="s1"><b>:</b></span></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Wenn von der Klitoris gesprochen wird, denken viele zunächst nur an den kleinen sichtbaren Teil an der Vorderseite des Vaginaleingangs. Tatsächlich ist die Klitoris jedoch eine deutlich größere Struktur. Sichtbar ist vor allem die Klitoriseichel, die von der Klitorisvorhaut geschützt wird. Von dort ziehen sich die inneren Strukturen weit in das Gewebe des Genitalbereichs hinein.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Zur Klitoris gehören unter anderem:</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• die <b>Klitoriseichel</b> als sichtbarer Anteil</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• der <b>Klitoriskörper</b>, der die Eichel mit den tiefer liegenden Strukturen verbindet</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• die beiden <b>Klitorisschenkel</b>, die als Schwellkörper entlang der Sitzbeinäste verlaufen</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• die <b>Vorhofschwellkörper</b>, die seitlich des Vaginaleingangs liegen.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Bei sexueller Erregung füllen sich diese Schwellkörper mit Blut. Die Klitoris kann dadurch anschwellen und sich vergrößern. Die Klitoris spielt die zentrale Rolle für sexuelle Lust und den Orgasmus. Dabei ist wichtig: Ein Orgasmus muss nicht durch Penetration entstehen. Für die meisten Menschen ist die Stimulation der Klitoris der entscheidende Reiz.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>&nbsp;</b><b>Was passiert im Vaginalbereich?</b></span></p>
</div>
<div>
<p class="p1">&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Auch der Vaginalbereich verändert sich während der sexuellen Erregung. Die Schleimhaut wird stärker durchblutet und es kommt zur natürlichen Lubrikation, also zur Feuchtigkeit im Vaginalbereich. Der Vaginalkanal selbst ist allerdings nicht überall gleich empfindlich. Ein großer Teil der sensiblen Wahrnehmung konzentriert sich auf den Bereich des Vaginaleingangs und das umliegende Gewebe. Deshalb ist Penetration allein für die meisten Menschen nicht ausreichend, um einen Orgasmus zu erleben. Die individuelle Wahrnehmung und die bevorzugte Art der Stimulation sind sehr unterschiedlich.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span style="color: #990a68;">&nbsp;<b>Was braucht es für eine lustvolle Sexualität?</b></span></p>
</div>
<div>
<p class="p1">Sexualität ist ein Zusammenspiel aus Körper, Nervensystem, Gedanken und Emotionen. Für eine angenehme und lustvolle Sexualität können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:</p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• Beweglichkeit im Becken und im gesamten Körper</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• eine ruhige und tiefe Atmung</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• rhythmische Bewegungen</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• eine gute Durchblutung</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• die Fähigkeit, den Beckenboden anzuspannen und wieder loszulassen</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• sexuelle Erregung und Lust</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• mentale Entspannung</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• Vertrauen und Intimität</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• ein positives und selbstbestimmtes Verhältnis zur eigenen Sexualität</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>• Eine vertrauensvolle Kommunikation</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Gerade die Atmung ist interessant: Während der sexuellen Erregung verändert sich automatisch die Atmung. Sie kann schneller und tiefer werden. Gleichzeitig kann eine bewusste, ruhige Atmung dabei helfen, Spannung wahrzunehmen und loszulassen.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>Warum Entspannung genauso wichtig ist wie</b> <b>Anspannung:</b></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span>Ein Beckenboden, der ständig angespannt ist, kann Probleme verursachen. Ist die Muskulatur zu fest, kann es beispielsweise schwerer fallen, etwas in die Vagina einzuführen oder Penetration als angenehm zu empfinden. Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können mit einer erhöhten Spannung der Beckenbodenmuskulatur zusammenhängen. Aber auch ein Beckenboden braucht Aktivität und Spannung. Während sexueller Erregung verändert sich die Muskelaktivität, und beim Orgasmus kommt es zu rhythmischen Kontraktionen. Das Ziel ist deshalb nicht ein möglichst kräftiger oder möglichst entspannter Beckenboden. <span style="color: #990a68;"><em>Entscheidend ist die Fähigkeit, zwischen Anspannung und Entspannung wechseln zu können.</em></span></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span style="color: #990a68;"><b>Wie entsteht sexuelle Erregung?</b></span></p>
<p class="p2">Sexuelle Erregung beginnt nicht im Beckenboden – sie beginnt vor allem im Gehirn. Reize können über verschiedene Sinne aufgenommen werden: durch Berührung, Geruch, Stimme, Worte, Bilder, Küsse oder andere sexuelle Interaktionen. Auch Gedanken, Fantasien und Erinnerungen können sexuelle Erregung auslösen. Das Gehirn bewertet diese Reize und steuert anschließend zahlreiche körperliche Reaktionen. Die Durchblutung nimmt zu, Schwellkörper füllen sich, die Atmung verändert sich und auch die Beckenbodenmuskulatur reagiert. Sexualität ist deshalb niemals ausschließlich eine Frage der Muskulatur.</p>
</div>
<div>
<blockquote>
<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>Schmerzen beim Sex sind nicht normal!</b></span></p>
</blockquote>
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<p class="p2"><span>Schmerzen bei sexuellen Aktivitäten oder bei Penetration sollten nicht einfach hingenommen werden. Sie können unterschiedliche Ursachen haben – beispielsweise eine erhöhte Spannung der Beckenbodenmuskulatur, hormonelle Veränderungen, Schleimhautveränderungen, Endometriose oder andere gynäkologische Erkrankungen. Wenn Schmerzen auftreten, ist es sinnvoll, die Ursache abklären zu lassen. Mögliche Ansprechpartner<i>innen sind gynäkologische</i></span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><i><span>Praxen, spezialisierte Physiotherapeut*</span></i><span>innen und qualifizierte Sexualberater*innen. Je nach Ursache kann eine Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche sinnvoll sein.</span></p>
</div>
<div>
<p class="p2"><span class="s1" style="color: #990a68;"><b>Und was ist mit dem Orgasmus?</b></span><span class="s1"><b><span></span></b></span></p>
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<p class="p2"><span>Ein Orgasmus ist keine Leistung, die erreicht werden muss. Menschen erleben Sexualität sehr unterschiedlich – und auch die Art, wie ein Orgasmus entsteht, ist individuell. Studien zeigen, dass die meisten Menschen mit Vulva bei Penetration allein nicht zuverlässig zum Orgasmus kommen. Für viele ist die zusätzliche Stimulation der Klitoris entscheidend. Das bedeutet auch: <b>Penetration ist nicht der Maßstab für</b> <b>„guten“ Sex.</b> Lust, Nähe, Erregung und sexuelle Befriedigung können auf ganz unterschiedliche Weise entstehen.</span></p>
</div>
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<p class="p1"><span style="color: #990a68;"><b>Der Beckenboden als Teil eines größeren</b></span><span></span></p>
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<p class="p1"><b><span>Ganzen! </span></b><span>Eine gesunde und lustvolle Sexualität braucht deshalb nicht den „perfekten“ Beckenboden. Viel wichtiger ist, den eigenen Körper wahrzunehmen: <b>Kann ich anspannen?</b> <b>Kann ich loslassen?</b> <b>Kann ich meine Atmung wahrnehmen?</b> <b>Kann ich mich bewegen?</b> <b>Kann ich mich entspannen und Erregung zulassen?</b> Der Beckenboden ist dabei nur ein Teil des gesamten Systems. Denn Sexualität entsteht aus dem Zusammenspiel von <b>Körper, Gehirn, Nervensystem, Bewegung, Berührung,</b> <b>Emotionen und Beziehung</b>. Und genau deshalb kann es so hilfreich sein, den eigenen Beckenboden nicht nur als „Muskulatur, die man trainieren muss“ zu betrachten, sondern als einen Körperbereich, den man spüren, bewegen, anspannen und vor allem auch wieder entspannen lernen kann.</span></p>
</div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-443600b8 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Gudurn-1-1-768x1024.png" alt="Gudurn" class="uag-image-280658" width="306" height="408" title="Gudurn" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #990a68;"><strong>Über Gudrun Schäfer</strong></span></p>
<p class="wp-block-paragraph">Als erfahrene Physiotherapeutin und Beckenbodenspezialistin liegt mein Fokus auf der ganzheitlichen Gesundheit von Körper und Seele. Mit Zusatzqualifikationen als Fachtherapeutin für sexuelle Gesundheit, Physio-Pelvica-Therapeutin, Manualtherapeutin (sek. HP-Physiotherapie) und Bobath-Therapeutin begleite ich Menschen jeden Alters auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Mein Ziel ist es, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse meiner Patient:innen abzustimmen, Fachwissen mit Empathie zu verbinden und dabei einen sicheren Raum für körperliche und sexuelle Gesundheit zu schaffen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Auf Instagram findest du mich unter @‌<a href="http://www.instagram.com/beckenboden.gudrun.schaefer" target="_blank" rel="noopener" data-type="link" data-id="www.instagram.com/beckenboden.gudrun.schaefer">beckenboden.gudrun.schaefer</a></p>
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		<title>Go’s und No’s im Beckenbodentraining nach der Geburt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenbodentraining]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Körper hat während der Schwangerschaft und unter der Geburt enormes geleistet! &#160; Er hat Gewicht getragen, Druck ausgehalten und nachgegeben und Hormonschwankungen kompensiert. Unter Geburt, ganz gleich, ob vaginal oder Bauchgeburt: Das Gewebe wurde stark beansprucht. Das ist Hochleistungssport. Und das anzuerkennen, ist der erste Schritt. Genau deshalb ist das Wochenbett zu halten so...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #990a68;">Dein Körper hat während der Schwangerschaft und unter der Geburt enormes geleistet! &nbsp;</span></strong></p>
</blockquote>
<p>Er hat Gewicht getragen, Druck ausgehalten und nachgegeben und Hormonschwankungen kompensiert. Unter Geburt, ganz gleich, ob vaginal oder Bauchgeburt: Das Gewebe wurde stark beansprucht. Das ist Hochleistungssport. Und das anzuerkennen, ist der erste Schritt. Genau deshalb ist das Wochenbett zu halten so wichtig. Aber ist es tatsächlich sinnvoll, 6–8 Wochen nichts zu tun und dann erst mit der Rückbildung anzufangen?</p>
<p>Das klären wir heute! Ich bin Antonia, Hebamme, Beckenbodentrainerin und Postnatal-Yogalehrerin und ich erzähle dir heute, worauf es wirklich ankommt in der Rückbildung und zu welchem Zeitpunkt du am besten startest. Evidenzbasiert.</p>
<p><strong>Das A und O ist die Haltung.</strong> Der Beckenboden arbeitet nicht alleine. Er arbeitet eng zusammen mit dem Rumpfkapselsystem. Dazu zählt das Zwerchfell, der tiefe quere Bauchmuskel und auch die Rückenmuskulatur. Studien zeigen, dass der tiefe quere Bauchmuskel, der Transversus abdominis, stärker aktiviert wird, wenn die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Aufrichtung ist. Also weder ein Rundrücken noch ein starkes Hohlkreuz. Wenn der Brustkorb absinkt, wie es bei einem Rundrücken der Fall ist, nimmt die Kraftentwicklung von Beckenboden und tiefem queren Bauchmuskel messbar ab.</p>
<p>Das heißt konkret, wenn ihr eine aufrechte Haltung einnehmt, könnt ihr euch merken: Euer Beckenboden ist circa 3x aktiver als in krummer Haltungii. Aufrechte Haltung ist also der erste Schritt im Beckenbodentraining – auch direkt nach der Geburt.</p>
<p>Es gibt Ergebnisse, die zeigen, dass gezieltes, angeleitetes Beckenbodentraining bereits in der Schwangerschaft zu einer kürzeren Geburtsphase, weniger Urinverlust während und nach der Schwangerschaft, stärkerer Muskulatur und weniger Geburtsverletzungen führen kann. Im Wochenbett kann die Rückenlage ein guter Ausgangspunkt sein, um die Wahrnehmung des Beckenbodens und das Zusammenspiel mit Atmung und Bauchmuskulatur zu erlernen. Mit zunehmender Belastbarkeit sollten die Übungen aber auch in aufrechteren und alltagsnahen Positionen durchgeführt werden. Denn die Aktivität des Beckenbodens verändert sich mit der Körperposition und gerade im Alltag muss er unter Einfluss der Schwerkraft funktionieren.</p>
<p>Einige Frauen kommen erst mit Schwangerschaft oder nach der Geburt mit ihrem Beckenboden in Kontakt. Da ist es wichtig, klein und generell vorsichtig anzufangen. Auch sehr sportliche Frauen fangen auf dem gleichen Level an. Das ist mir wichtig zu betonen. Generell ist es für Muskelrezeptoren wichtig, dass sie Kontakt und Schwerkraft spüren, um effektiv zu arbeiten. Entscheidend ist in jeder Position, dass die natürliche Lendenlordose der Wirbelsäule erhalten bleibt.</p>
<p><strong>Wann kann Frau nun also mit Rückbildung starten nach einer Geburt?</strong></p>
<p>Es gibt einen Satz, der sich unter uns Hebammen hartnäckig hält: „Eine Woche im Bett, eine Woche am Bett, eine Woche ums Bett herum.“, der das Aktivitätslevel einer Wöchnerin beschreiben soll. Doch hier liegt der Fehler! Die Muskeln unseres Beckenbodens bestehen aus langsam zuckenden Muskeln (slow twitch fibers) und schnell zuckenden Muskeln. Die schnellen Fasern helfen uns dabei, auf plötzliche Druckbelastungen wie Husten, Niesen oder Lachen schnell zu reagieren. Nach Schwangerschaft und Geburt können Kraft und Reaktionsfähigkeit des Beckenbodens reduziert sein. Deshalb sollten wir im Rückbildungstraining nicht nur lange Haltespannungen, sondern auch gezielt kurze, schnelle Kontraktionen trainieren.</p>
<p>Schon wenige Tage nach der Geburt beginnt der Körper damit, beanspruchtes und verletztes Gewebe wieder aufzubauen. Dabei entsteht zunächst neues, noch weniger belastbares Kollagen, das in den folgenden Wochen und Monaten immer weiter umgebaut, geordnet und stabiler wird. Spannend ist: Die Zellen, die dieses neue Bindegewebe aufbauen, reagieren auch auf Bewegung und Belastung. Das bedeutet, dass sanfte und gut</p>
<p>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-362b5b0d wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer-bauchschmeichler/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2017/04/Bauchschmeichler-4er-1024x1024.png" alt="Bauchschmeichler 4er" class="uag-image-284550" width="298" height="298" title="Bauchschmeichler 4er" loading="lazy" role="img" /></a></figure></div>



<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-48c6f07f wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2017/02/Kaiserschluepfer-4-er-1024x1024.png" alt="Kaiserschlüpfer 4 er" class="uag-image-284532" width="304" height="304" title="Kaiserschlüpfer 4 er" loading="lazy" role="img" /></a></figure></div>



<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
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<p><span style="color: #990a68;"><strong>Kaiserschlüpfer dir nach der Geburt empfiehlt:</strong></span> unseren Kaiserschlüpfer, den innovativen Slip nach dem Kaiserschnitt, oder unseren Bauchschmeichler für dein Wochenbett nach der Geburt.</p>
<p>Der <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Kaiserschlüpfer</a> ist der innovative Slip nach dem Kaiserschnitt. Er schützt und kühlt die Naht und hält den Bauch angenehm. Inklusive Kühlpad. Die <strong>Idee stammt von einer Mutter nach dem Kaiserschnitt und wurde gemeinsam mit einer Hebamme mitentwickelt.</strong> Der Kaiserschlüpfer verhindert Druck und Reibung auf der Narbe, hält deinen Bauch angenehm, unterstützt den Heilungsprozess und verbessert das Wohlbefinden im Wochenbett. Ein zweites Kühlpad wird empfohlen.</p>
<p>Der <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer-bauchschmeichler/">Bauchschmeichler</a> ist der Slip mit Stützeffekt – für dein Wohlgefühl an jedem Tag. Die bequeme Seamless-Shapewear rollt und rutscht nicht, ist atmungsaktiv und passt sich perfekt an deinen Körper an. Er ist ideal auch nach der Geburt, wurde von einer Hebamme mitentwickelt und ist wohltuend während der Rückbildung.</p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-5fa16e0c wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/09/Antonia-Hildebrandt-768x1024.png" alt="Antonia Hildebrandt" class="uag-image-286506" width="282" height="376" title="Antonia Hildebrandt" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p><span>Ich bin Antonia Hildebrandt, 30 Jahre alt, Hebamme, zertifizierte Beckenbodentrainerin und Postnatal-Yogalehrerin. Seit meinem Staatsexamen im Jahr 2020 begleite ich Frauen und Familien während der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Stillzeit.</span><span></span></p>
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<p>Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Rückbildung und der ganzheitlichen Beckenbodengesundheit. In meinen Kursen verbinde ich mein Hebammenwissen mit funktionellem Beckenbodentraining, Bewegung und Yoga. Mir ist dabei besonders wichtig, Frauen nicht mit starren Verboten oder pauschalen Empfehlungen zu verunsichern. Ich möchte ihnen vielmehr verständlich vermitteln, was in ihrem Körper passiert und wie sie ihn nach Schwangerschaft und Geburt sinnvoll unterstützen können.</p>
<p dir="auto">Neben meiner Arbeit als Hebamme teile ich auf Instagram unter anderem Wissen rund um Schwangerschaft, Wochenbett, Rückbildung und Beckenboden und vor allem</p>
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aber auch meinen ganz persönlichen Alltag als Mama und Frau. Offen, ehrlich und ohne Tabuthemen.
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf Instagram findet ihr mich unter <b>@<a href="https://www.instagram.com/hebamme_antoniahildebrandt/" target="_blank" rel="noopener">hebamme_antoniahildebrandt</a></b>.</p>
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<p><br>Quellen:<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19443261/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16942457/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28391147/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12576255/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15253920/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11135380/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8696353/<br>https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11135380/<br>https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-ein-beckenbodentraining.htm</p>
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		<item>
		<title>Stillen nach einem Kaiserschnitt: So gelingt ein guter Start – 6 hilfreiche Tipps!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
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					<description><![CDATA[Stillen nach einem Kaiserschnitt: Wie gelingt es und worauf sollten Mütter dabei achten?&#160; Eine Entbindung per Kaiserschnitt ist heute nichts Ungewöhnliches. Möchtest du dein Baby Stillen, steht dem nichts im Wege. Doch es kann etwas beschwerlicher sein, bis alles sich richtig eingespielt hat. Häufig dauert es noch einen Moment, bis die Milchbildung so richtig in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><span style="color: #990a68;"><b>Stillen nach einem Kaiserschnitt: Wie gelingt es und worauf sollten Mütter dabei achten?</b>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Eine Entbindung per Kaiserschnitt ist heute nichts Ungewöhnliches. Möchtest du dein Baby Stillen, steht dem nichts im Wege. Doch es kann etwas beschwerlicher sein, bis alles sich richtig eingespielt hat. Häufig dauert es noch einen Moment, bis die Milchbildung so richtig in Schwung kommt. Durch deine frische Narbe bist du in deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Doch das ist alles kein Grund zur Sorge: Mit der richtigen Unterstützung wird es dir gelingen, dein Baby zu stillen. In unserem Artikel erfährst du, worauf du unbedingt achten solltest und wie du dich auf die Stillzeit vorbereitest.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><b>Welchen Einfluss hat die Narkosemethode?</b></span></p>
<p><span data-contrast="auto">Findet ein geplanter Kaiserschnitt statt, kommt in den allermeisten Fällen eine  Periduralanästhesie (bekannt als PDA) zum Einsatz. Bei dieser regionalen Anästhesiemethode wird lediglich der untere Körperbereich betäubt. Du bleibst bei vollem Bewusstsein und erlebst die Geburt deines Babys trotzdem mit. So kannst du nach der Entbindung dein Neugeborenes direkt zu dir nehmen. Dieser Vorgang wird als Sectio-Bonding bezeichnet. Babyfreundliche Krankenhäuser praktizieren diese Methode. Auch dein Partner und deine Hebamme können während der Geburt anwesend sein. Um sicherzugehen, kannst du schon im Vorfeld erfragen, ob deine Klinik Sectio-Bonding ermöglicht.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Muss der Kaiserschnitt ungeplant oder sehr kurzfristig stattfinden, wird eine Vollnarkose nötig. Du wirst die Geburt darum leider nicht miterleben. Auch dein Baby kann durch die Narkose beeinflusst werden. Häufig sind Säuglinge nach einem Kaiserschnitt in Vollnarkose für einige Stunden oder sogar Tage sehr schläfrig. Dadurch ist frühes Stillen schwer möglich. Trotzdem braucht dein Baby in der Regel keine Ersatznahrung, bis du selbst bei vollem Bewusstsein bist und stillen kannst.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Keine Sorge wegen der Medikamente, sie sind für dein Baby unbedenklich. Auch wenn du Schmerzmittel nehmen musst, kannst du deinen kleinen Schatz stillen.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><b>Welche Stillposition ist die Richtige?</b>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ein Kaiserschnitt ist ein operativer Eingriff. Nach der Entbindung wirst du eine Operationswunde haben, die in Ruhe verheilen muss. Dadurch bist du in den ersten Wochen in deiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Bei der Auswahl der Stillposition ist es wichtig, dass nicht zu viel Druck auf die frische Wunde ausgeübt wird. Hebammen empfehlen daher das Stillen in liegender Seitenlage oder im Football-Griff. Weitere Informationen zu den verschiedenen Stillpositionen findest du in </span><a href="https://www.mamivac.com/de/wissen/mutter-kind/richtig-stillen" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">diesem Artikel</span></a><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Deine Hebamme oder das Klinikpersonal können dich dabei unterstützen, eine bequeme Stillposition zu finden. Viele Mütter finden ein Stillkissen besonders angenehm.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<blockquote>
<p><b><i><span data-contrast="auto">„Ein Kaiserschnitt spricht nicht gegen das Stillen“</span></i></b><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
</blockquote>
<p><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><b>Unsere 6 Tipps für dich &#8211; so verbesserst du die Chancen, dein Baby nach einem Kaiserschnitt zu stillen</b> !!</span></p>
<p><b><span data-contrast="auto"><span style="color: #990a68;">1.</span> Sectio-Bonding:</span></b><span data-contrast="auto"> Deine Entbindungsklinik sollte ermöglichen, nach dem Kaiserschnitt direkt im OP-Raum oder einem ruhigen Zimmer direkt nach der Entbindung zu stillen. Du kannst schon während der Schwangerschaft erfragen, wie deine Klinik damit umgeht. Wichtig: Als Mutter hast du ein Recht darauf, kontinuierlich mit deinem Baby zusammenzubleiben und Sectio-Bonding einzufordern. Auch dann, wenn das Klinikpersonal, das anders sieht oder davon irritiert sein sollte. Du kannst und darfst dieses Recht einfordern. Am besten berätst du dich schon im Vorfeld mit deinem Partner und teilst ihm deine Wünsche mit. So kann auch er für dich das Wort ergreifen, wenn du selbst noch etwas schwach sein solltest.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><b>2. </b></span><b><span data-contrast="auto">Saugprobleme nach einem Kaiserschnitt</span></b><span data-contrast="auto"> sind nicht ungewöhnlich. Dadurch kann es deinem Baby schwerfallen, an das wichtige Kolostrum zu gelangen. Um dich vorzubereiten, kannst du dich schon vor der Geburt informieren, wie du das Kolostrum selbst entleeren kannst. So kannst du bei Bedarf selbst aktiv werden, auch wenn dir in der Klinik keine Anleitung gegeben wird.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto"><span style="color: #990a68;"><strong>3.</strong></span> Versuche so viel wie möglich </span><b><span data-contrast="auto">Haut-zu-Haut Kontakt</span></b><span data-contrast="auto"> mit deinem Baby zu halten. Schon in der Klinik, direkt nach der Entbindung. Aber auch im anschließenden Wochenbett. Dadurch unterstützt du deinen Körper bei der Ausschüttung der Stillhormone Prolaktin und Oxytocin. Außerdem hilfst du damit deinem Baby schneller an deiner Brust zu saugen. Durch den intensiven Hautkontakt baust du schnell eine Bindung zu deinem Baby auf und kannst es bei Bedarf einfach an die Brust anlegen.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="auto"><span style="color: #990a68;">4.</span> Stille früh und häufig:</span></b><span data-contrast="auto"> Bereits innerhalb der ersten Stunde nach dem Kaiserschnitt solltest du dein Baby zum ersten Mal an deine Brust legen. Zwischen den Stillmahlzeiten sollen etwa ein bis drei Stunden vergehen. Insgesamt benötigt dein Baby etwa 8 bis 12 Mahlzeiten pro Tag. Achte auch in der Nacht darauf, nicht mehr als vier Stunden Pause zu machen. Trinkt dein Baby noch nicht ausreichend, kannst du deine Brüste im gleichen Rythmus entleeren. So regst du die Milchbildung an und hältst sie in Schwung. Wichtig: Füttere das gewonnene Kolostrum deinem Baby. Diese besonders nahrhafte Variante der Muttermilch ist wichtig für die frühe Entwicklung.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong><span style="color: #990a68;">5.</span></strong> In der Klinik werden dir Hebammen und Personal bei den ersten Schritten helfen. Scheue dich nicht davor, </span><b><span data-contrast="auto">um Hilfe</span></b><span data-contrast="auto"> zu </span><b><span data-contrast="auto">bitten</span></b><span data-contrast="auto">. Das Anlegen kann in den ersten Tagen eine echte Herausforderung sein. Wie alles im Leben braucht auch Stillen Übung. Die frische Narbe deiner OP kann störend oder sogar schmerzhaft sein. Darum ist die richtige Technik umso wichtiger.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto"><strong><span style="color: #990a68;">6.</span> </strong>Die ersten Tage können für dich und dein Baby ziemlich anstrengend sein. </span><b><span data-contrast="auto">Dein Partner kann dich</span></b><span data-contrast="auto"> auch während des Klinikaufenthaltes </span><b><span data-contrast="auto">unterstützen</span></b><span data-contrast="auto">. Das fängt schon beim Anziehen oder Essen an und geht bis zum Anlegen eures Babys. Es tut gut zu wissen, dass du nicht auf dich alleine gestellt bist. Und mal ehrlich: Es ist doch am schönsten, diese tollen Augenblicke als Familie zu erleben.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Was dir Kaiserschlüpfer empfiehlt: <a style="color: #990a68;" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Der Kaiserschlüpfer</a></strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>Der innovative Slip nach dem Kaiserschnitt. Schützt und kühlt die Naht. Hält den Bauch.</strong></span></p>
<ul>
<li>Idee von Mutter nach Kaiserschnitt</li>
<li>gemeinsam mit Hebamme entwickelt</li>
<li>verhindert Druck &amp; Reibung auf Narbe</li>
<li>hält angenehm deinen Bauch&nbsp;</li>
<li>unterstützt den Heilungsprozess</li>
<li>verbessert Wohlbefinden im Wochenbett</li>
<li>zweites Kühlpad empfohlen</li>
</ul>



<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;">Und denk daran, deine Kaiserschnittnarbe erzählt eine Geschichte: sie steht für den Beginn deines Mama-Seins.</span></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Dieser Blogbeitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von mamivac® verfasst.</em><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">mamivac® begleitet seit über 40 Jahren Mütter mit hochwertigen Produkten für Stillzeit und Wochenbett. Als Unternehmen, das nach dem WHO-Kodex handelt, steht mamivac für eine verantwortungsvolle Unterstützung von Müttern und ihren Babys.</em></p>


]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Warum der Begriff „Kaiserschnitt“ dem Eingriff nicht gerecht wird!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 10:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebamme]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt etwas, das ich mir schon lange wünsche: Dass wir aufhören, von einem „Kaiserschnitt“ zu sprechen, als wäre es eben nur ein Schnitt. Denn das ist es nicht. Es ist eine Geburt. Eine Geburt voller Liebe, voller Emotionen, voller Stärke und voller Vorfreude auf das kleine Wunder – genauso wie eine vaginale Geburt es...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p><em>Es gibt etwas, das ich mir schon lange wünsche: Dass wir aufhören, von einem „Kaiserschnitt“ zu sprechen, als wäre es eben nur ein Schnitt.</em></p>
</blockquote>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>Denn das ist es nicht.</strong></span></p>
<p><span>Es ist eine Geburt. Eine Geburt voller Liebe, voller Emotionen, voller Stärke und voller Vorfreude auf das kleine Wunder – genauso wie eine vaginale Geburt es ist. Der Weg ist ein anderer, aber die Gefühle sind dieselben. Und genau deshalb verdient auch die Regeneration nach einer Bauchgeburt die gleiche Aufmerksamkeit.</span></p>
<p><span>Im Wochenbett ist Heilung das A und O. Muskulatur, Gewebe und die Bauchnaht alles braucht Zeit, Ruhe und Unterstützung. Für die Versorgung einer Dammverletzung gibt es mittlerweile viele tolle Produkte. Doch wenn es um die Heilung nach einer Bauchgeburt geht, ist das Angebot noch immer erstaunlich klein.</span></p>
<p><span>Als ich auf Kaiserschlüpfer gestoßen bin, war ich deshalb sofort begeistert. Endlich beschäftigt sich jemand gezielt mit den Bedürfnissen von Frauen nach einer Bauchgeburt. Natürlich wollte ich mir selbst ein Bild machen und habe mir zuerst ein Kaiserhöschen bestellt.</span></p>
<blockquote>
<p><span style="color: #990a68;"><em>Und ich muss sagen: Ich war wirklich positiv überrascht.</em></span></p>
</blockquote>
<p><span>Der Stoff fühlt sich unglaublich angenehm an und gibt genau dort Halt, wo man ihn nach der Geburt so dringend braucht. Dieses Gefühl von Stabilität hat mich sofort überzeugt. Besonders durchdacht finde ich auch das Kühlpad. Es passt sich perfekt an, schützt die empfindliche Narbe und kann in den ersten Tagen zusätzlich angenehm kühlen eine kleine Unterstützung mit großer Wirkung.</span></p>
<p><span>Seit mehreren Jahren empfehle ich das Kaiserhöschen (Unseren <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Kaiserschlüpfer</a>) inzwischen meinen Frauen in meinen Kursen und in der persönlichen Betreuung. Dabei höre ich immer wieder die gleichen Rückmeldungen:</span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>„Seit ich das Höschen trage, fühlt es sich so viel stabiler an.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>„Es ist so angenehm an der Naht. Es reibt nicht und drückt nicht.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>„Der Stoff ist wirklich toll.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>„Ich besorge mir auf jeden Fall noch ein zweites.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>„Beim nächsten Mal nehme ich es direkt mit in die Klinik.“</strong></span></p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>Ich finde, diese Aussagen sprechen einfach für sich.</strong></span></p>
<p><span>Frauengesundheit hat noch unglaublich viel Potenzial. Es braucht mehr Aufmerksamkeit für die Zeit nach der Geburt und mehr Produkte, die wirklich an den Bedürfnissen von Frauen orientiert sind. Genau mit solchen Ideen und Unternehmen kommen wir diesem Ziel Schritt für Schritt näher.</span></p>
<p><span>Danke an Kaiserschlüpfer für diese wunderbare Idee und dafür, dass Frauen nach einer Bauchgeburt endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.</span></p>
<div>&nbsp;</div>





<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-10783127 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/08/Hebamme-Irina--768x1024.png" alt="Hebamme Irina" class="uag-image-284960" width="328" height="241" title="Hebamme Irina" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



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<p><span><strong>Über Hebamme Irina</strong></span></p>
<p><span>Ich bin Hebamme Irina, zweifache Mama und Mitgründerin der Firma LYEL. Mir ist es besonders wichtig, Frauen als Hebamme auf allen Ebenen unterstützend zu begegnen – mit fachlichem Wissen, echter Empathie und dem Blick für das, was sie in jeder Phase ihrer Schwangerschaft, Geburt und im Wochenbett wirklich brauchen. Genau deshalb widme ich meinen Frauen persönlich als auch auf sozial Media besondere Aufmerksamkeit. Aus einem Herzenswunsch ist mein erstes Produkt entstanden welches sich auf die Pflege nach der Geburt stützt. Schau gerne bei mir auf Instagram vorbei und werde Teil meiner Familie.&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>








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		<title>9 Months out &#8211; Rückbildung nach der Geburt: Was wirklich wichtig ist! Teil 2</title>
		<link>https://www.kaiserschluepfer.de/rueckbildung-nach-der-geburt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung nach Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mama Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[postnatale Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Regeneration nach Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbildung nach Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbildungskurs]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach neun Monaten voller Wachstum, Veränderung und Vorbereitung auf das Baby beginnt nun das nächste große Kapitel: die Rückbildung. Oft wird uns Frauen suggeriert es sei „normal“ 6 Wochen nach der Geburt wieder so auszusehen, als ob wir nie schwanger gewesen wären. Das ist jedoch weder erstrebenswert noch gesund. Der Körper hat so viel geleistet...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach neun Monaten voller Wachstum, Veränderung und Vorbereitung auf das Baby beginnt nun das nächste große Kapitel: die Rückbildung. Oft wird uns Frauen suggeriert es sei „normal“ 6 Wochen nach der Geburt wieder so auszusehen, als ob wir nie schwanger gewesen wären. Das ist jedoch weder erstrebenswert noch gesund. Der Körper hat so viel geleistet und unterliegt immer noch vielen Veränderungen, körperlich und mental. Auch wenn es nicht immer einfach ist, so<br>sollten wir unserem Körper doch ausreichend Zeit geben und ihn unterstützen und nähren, damit er uns durch diese schöne aber auch sehr fordernde Zeit tragen kann. </p>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Die ersten 6 Wochen: Das Frühwochenbett<br></strong></span>Ist das Baby auf der Welt und die Plazenta geboren, beginnt das Wochenbett. Was häufig als „gemütliche Kuschelzeit“ verkauft wird, ist für viele Frauen in Wahrheit eine sehr anstrengende, emotionale Zeit, die von unendlichem Glück aber auch Traurigkeit und Tränen begleitet wird. Der Körper hat gerade ein Wunder vollbracht und neben dem Baby ist auch eine Mutter geboren! Die Geburt ist geschaWt und plötzlich ist da diese Flut an Hormonen, der Schlafmangel und<br>oben drauf die neue Identität als Mutter dieses hilflosen, kleinen Wesens. Das Stillen klappt häufig nicht gleich, ist anfangs schmerzhaft, die Nachwehen sind intensiver als angenommen und die Tage, die man sich als so wunderschön vorgestellt hat, erfordern oft viel mehr Kraft und Energie, als man vorher gedacht hätte.<br>Auch der Körper verändert sich erneut: Die Gebärmutter zieht sich zusammen. Dort wo vorher die Plazenta war, ist jetzt eine handtellergroße Wunde. Der Beckenboden und die Bauchmuskulatur wurden stark gedehnt und bei einigen Frauen kommen Geburtsverletzungen oder eine Kaiserschnittwunde hinzu.<br><strong><span style="color: #990a68;"><br>Was braucht der Körper in dieser Phase? <br></span></strong>Der Körper braucht vor allem eines: Ruhe und Regeneration. In den ersten Tagen nach der Geburt sollte so viel wie möglich gelegen werden um den Beckenboden zu entlasten. Hierbei kann regelmäßiges Liegen in der Bauchlage die Rückbildung unterstützen. Tiefe Atemzüge und Wahrnehmungsübungen helfen wieder eine Verbindung zu Core und Beckenboden herzustellen.</p>



<p style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #990a68;">6 bis 12 Wochen: Spätes Wochenbett</span></strong><br>Nach den ersten Wochen beginnt nun die Phase, in der sich der Körper langsam stabilisiert. Auch wenn die meisten Frauen sich nun wieder fitter fühlen und gerne wieder voll in den Alltag zurückkehren würden, sollte trotzdem noch ausreichend Zeit für Regeneration genommen werden. Bei vielen Frauen schließt sich der Spalt zwischen den Bauchmuskeln langsam und auch der Beckenboden wird stärker und stabiler, aber nach drei Monaten ist er in den meisten Fällen noch längst nicht vollständig belastbar. Neben einer gezielten Rückbildung ist es in dieser Zeit wichtig, auf den Körper zu hören. Auch wenn es sich vielleicht nicht so anfühlt, aber der Beckenboden ist stark gefordert und sollte regelmäßig Pausen bekommen. Auch jetzt noch kann bewusstes Hinlegen, auch in die Bauchlage, den Beckenboden entlasten und förderlich für die Rückbildung sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong><span style="color: #990a68;">Was braucht der Körper in dieser Phase? </span></strong><br>Mit der gynäkologischen Nachuntersuchung kann in die Rückbildung gestartet werden. Der Fokus sollte auf dem Atem, Beckenbodenwahrnehmung und dem Aufbau der Tiefenstabilität im Core liegen.</p>



<p style="font-weight: 400;"><span style="color: #990a68;"><strong>9 Months out: 9 Monate nach der Geburt</strong></span></p>
<blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Auch wenn viele Frauen sich nach 12 Wochen wieder deutlich stabiler fühlen ist die Rückbildung danach noch lange nicht abgeschlossen. Es kann noch Wochen und Monate dauern, bis Stabilität und Kraft zurück kehren. Die Bauchmuskeln nährern sich nach und nach an und der Beckenboden wird zunehmend stärker. Eine gute Rückbildung und progressive Steigerung der Übungen kann den Prozess unterstützen. Wichtig ist in dieser Zeit vor allem eines: Geduld und eine liebevolle Einstellung zum Körper. Der Körper hat sich über neun Monate hinweg verändert, ein Baby gemacht und geboren und verdient ausreichend Zeit zu regenerieren und neu zu organisieren. Das dauert oft länger als einem lieb ist und als man vermuten würde. Zwischen sechs und neun Monaten kehrt häufig auch emotional mehr Ruhe ein, der Zyklus normalisiert sich und die Energie steigt. Häufig fühlen sich die Frauen auch nach und nach mehr in ihrer neuen Rolle als Mutter ein. Dein Körper hat neun Monate gebraucht, um sich zu verändern, und er braucht mindestens genau so lange, um sich vollständig zu stabilisieren und neu zu organisieren. <br><br><span style="color: #990a68;">Rückbildung ist kein Wettkampf und kein Sprint. Stark und bewundernswert sollten nicht die Frauen sein, die schnell wieder in ihre Hosen passen, sondern den Mut und die Selbstliebe aufzeigen sich eine größere Hose zu kaufen und sich die Zeit nehmen die sie brauchen.</span></p>
</blockquote>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Über unsere Gastautorin:</strong></span><br><br>Ich bin Alexandra, 2-fache Mama, Apothekerin, Yogalehrerin und Pilatestrainerin mit Fokus auf Schwangerschaft, Rückbildung und Frauengesundheit. Schon seit Jahren begleite ich Frauen auf ihrem Weg durch Schwangerschaft, Geburt und die Rückbildungsphase mit dem Ziel, dass sie sich stark, sicher und verbunden mit ihrem Körper fühlen. Als Mutter weiß ich selbst, wie intensiv und gleichzeitig herausfordernd diese Phasen sind. Genau diese Erfahrung hat mich motiviert, meine Expertise mit meinen persönlichen Erfahrungen zu verbinden. Ich möchte Frauen zeigen wie sie mit Bewegung und dem nötigen Wissen ihren Körper und ihr Selbstvertrauen nachhaltig unterstützen können. Du findest mehr von mir auf Instagram unter @<a href="https://www.instagram.com/flowwithalexandra/" target="_blank" rel="noopener">flowwithalexandra</a> oder auf meiner Homepage <a href="https://www.flowwithalexandra.at" target="_blank" rel="noopener">www.flowwithalexandra.at</a>.</p>





<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-d849606c wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/flowwithalexandra-1--768x1024.png" alt="" class="uag-image-283371" width="368" height="491" title="flowwithalexandra 1" loading="lazy" role="img" /></figure></div>
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		<title>Mehr als Medizin: 7 Schichten, dann ist dein Baby da! #Kaiserschnitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 15:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doulatipp]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[bauchgeburt]]></category>
		<category><![CDATA[Doula]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Weißt du, wie viele Schichten bei einem Kaiserschnitt durchtrennt werden? Es sind sieben. Sieben. Sieben Schichten. Haut, Fett, Faszien, Muskeln, Peritoneum, Uterus, Fruchtblase. Dann endlich ist da dein Baby.&#160; Wenn man sich das einmal vergegenwärtigt, wird schnell klar, dass diese Bauch-OP alles andere als „mal eben gemacht“ ist. Dass sie&#160;–&#160;ebenso wie eine vaginale Geburt&#160;–&#160;einer liebevollen,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Weißt du, wie viele Schichten bei einem Kaiserschnitt durchtrennt werden? Es sind sieben. Sieben. Sieben Schichten. Haut, Fett, Faszien, Muskeln, Peritoneum, Uterus, Fruchtblase. Dann endlich ist da dein Baby.&nbsp;</strong></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn man sich das einmal vergegenwärtigt, wird schnell klar, dass diese Bauch-OP alles andere als „mal eben gemacht“ ist. Dass sie&nbsp;–&nbsp;ebenso wie eine vaginale Geburt&nbsp;–&nbsp;einer liebevollen, würdevollen und respektvollen Begleitung bedarf. Vielleicht sogar ganz besonders dann.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wenn der Kaiserschnitt geplant ist:</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Auch wenn dein Kaiserschnitt geplant ist, bedeutet das nicht, dass du keine Begleitung brauchst.</strong> Vielleicht sogar im Gegenteil. Denn selbst wenn du weißt, wann dein Baby geboren wird, selbst wenn du Zeit hattest, dich auf diesen Weg einzustellen – es bleibt eine große, intensive Erfahrung. Eine Geburt. Deine Geburt. Die deines Babys. Gerade hier kann eine Doula dich dabei unterstützen, diesen Moment bewusst zu erleben und aktiv mitzugestalten. Sie hilft dir, dich vorzubereiten: auf den Ablauf, auf die Atmosphäre im OP, auf das, was dich körperlich und emotional erwartet. Wissen kann Sicherheit schaffen – und Sicherheit verändert so viel. Gemeinsam könnt ihr herausfinden, was dir wichtig ist.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Möchtest du Musik hören?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Möchtest du, dass es so ruhig wie möglich ist?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dass dein Baby möglichst schnell zu dir kommt?</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dass dein Partner oder deine Partnerin eine klare Rolle hat?&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><em><strong>Eine&nbsp;Doula&nbsp;kann dich dabei unterstützen, deine Wünsche zu formulieren und ihnen eine Stimme zu geben.&nbsp;</strong></em></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Und am Tag der Geburt selbst ist sie an deiner Seite, wenn du das möchtest. Sie erinnert dich daran, zu atmen. Bei dir zu bleiben. Dich nicht einfach „passieren zu lassen“, sondern verbunden zu bleiben&nbsp;–&nbsp;mit dir selbst und mit deinem Baby.&nbsp;Denn Verbindung ist bei Geburt&nbsp;essenziell, und gerade, wenn dein Baby&nbsp;mittels Kaiserschnitt&nbsp;kommt, ist es für dein Kleines umso wichtiger, in Verbindung mit dir, der Mama, zu bleiben.&nbsp;&nbsp;</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Denn auch ein geplanter Kaiserschnitt darf sich ruhig, kraftvoll und selbstbestimmt anfühlen. Und du darfst dich getragen fühlen, von Anfang an.&nbsp;</p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wenn plötzlich alles anders kommt:</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Insbesondere dann, wenn der Kaiserschnitt ungeplant ist und du unter der Geburt davon „überrascht“ wirst, ist es von essenzieller Bedeutung, dass da jemand ist, die dich in dem Moment auffängt, in dem droht, alles einzustürzen, was du dir zuvor ausgemalt haben magst. Jemand, die dich und deine Geschichte im besten Fall bereits gut kennt und der du vertraust; die sich mit den Gegebenheiten rund um Geburt auskennt und dein Fels in der Brandung sein kann. Die deine Hand hält in dem Moment, wo du vielleicht verzweifelt bist und nicht mehr&nbsp;weiter weißt.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Dein Anker im Sturm: deine Doula!</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Deine Doula lässt deine Hand auch dann nicht los, wenn der Weg sich plötzlich verändert, steinig wird und schwer; unvorhergesehen und ganz anders als gewünscht. &nbsp;Sie ist in der Lage, einen klaren Kopf zu behalten und den Überblick&nbsp;–&nbsp;auch wenn es im Außen wuselig wird und du und&nbsp;dein:e&nbsp;Partner:in&nbsp;von Gefühlen überwältigt werden.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Zwischen OP-Licht und Emotionen</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Genau jetzt ist es von so großer Bedeutung, sich als Gebärende weiterhin sicher und gut aufgehoben zu fühlen. Auch wenn Hebamme und&nbsp;Ärzt:innen&nbsp;ihr Bestes geben, so ist es&nbsp;von unschätzbarem zusätzlichen Wert, wenn jetzt noch jemand da ist, der dich hält oder auffängt&nbsp;und ganz bei dir ist.&nbsp;Jemand, der&nbsp;du ganz konkret Fragen stellen kannst, während das Klinikpersonal sich um dein physisches Wohl und das deines Kindes kümmert. Dieses Zusammenspiel kann so wertvoll sein.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Auch im OP bleibst du Gebärende</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Und genau hier zeigt sich, warum jede Frau – wirklich jede – eine Doula verdient. Gerade beim Kaiserschnitt. Denn ein Kaiserschnitt ist nicht nur ein medizinischer Eingriff. Er ist eine Geburt. Deine Geburt. Die Geburt deines Kindes. Und diese Erfahrung prägt,&nbsp;bewusst oder unbewusst,&nbsp;oft ein Leben lang.&nbsp;Eine&nbsp;Doula&nbsp;sorgt dafür, dass du auch im OP nicht „zur Patientin wirst“, sondern Gebärende bleibst. Dass deine Wünsche gehört werden. Dass deine Stimme Raum bekommt, selbst dann, wenn du sie vielleicht gerade nicht selbst erheben kannst.&nbsp;Sie erinnert dich an deinen Atem, an deine Kraft, an das, was gerade geschieht: dass dein Baby geboren wird.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Nicht nur du brauchst Halt</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Sie kann deinem Partner oder deiner Partnerin Sicherheit geben, Orientierung in einem Moment, der oft genauso überwältigend ist. Sie übersetzt medizinische Abläufe, schafft Verständnis, nimmt Angst.&nbsp;Und sie bewahrt,&nbsp;so gut es geht,&nbsp;die Intimität dieses besonderen Augenblicks in einer Umgebung, die&nbsp;gerne auch mal&nbsp;kühl, hell und funktional&nbsp;sein kann.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Heilung braucht Raum</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch nach der Geburt endet ihre Begleitung nicht. Gerade nach einem Kaiserschnitt, wenn dein Körper Zeit braucht, wenn Bewegungen schmerzen, wenn vielleicht Gefühle von Enttäuschung, Trauer oder Überforderung da sind, bleibt sie an deiner Seite. Sie hält Raum. Hört zu. Ohne Bewertung. Ohne Erwartung.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Mehr als ein Eingriff:&nbsp;deine Geburt.</strong>&nbsp;</span></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine&nbsp;Doula&nbsp;macht den Kaiserschnitt nicht „anders“. Aber sie macht ihn menschlicher. Wärmer. Getragener.&nbsp;Und manchmal ist genau das der Unterschied zwischen einem Eingriff und einer Geburt, die sich trotz allem als deine&nbsp;anfühlen&nbsp;darf.&nbsp;</p>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Was dir Kaiserschlüpfer empfiehlt: <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Der Kaiserschlüpfer</a></strong></span></p>
<p><strong>Der innovative Slip nach dem Kaiserschnitt. Schützt und kühlt die Naht. Hält den Bauch.</strong></p>
<ul>
<li>Idee von Mutter nach Kaiserschnitt</li>
<li>gemeinsam mit Hebamme entwickelt</li>
<li>verhindert Druck &amp; Reibung auf Narbe</li>
<li>hält angenehm deinen Bauch&nbsp;</li>
<li>unterstützt den Heilungsprozess</li>
<li>verbessert Wohlbefinden im Wochenbett</li>
<li>zweites Kühlpad empfohlen</li>
</ul>
<p><a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Hier geht es zum Kaiserschlüpfer, dein Held nach deiner Bauchgeburt!</a></p>





<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-a60e6552 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--768x1024.png" alt="" class="uag-image-280875" width="328" height="437" title="Doula" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Über Doula Jasmin</strong></span></p>
<p><span>Jasmin ist Geburtsbegleiterin und unterstützt Familien in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Sie ist selbst vierfache Mutter. Ihre Mission sieht sie darin, Schwangere in ihrer ureigenen Kraft zu bestärken und sie auf eine selbstwirksame Geburt vorzubereiten. Aus ihrer Arbeit weiß sie, dass potenziell jede Frau ein Trauma in sich trägt und legt daher großes Augenmerk darauf, traumasensibel, respektvoll und achtsam zu arbeiten. Sie begleitet zudem auch Kleine und Stille Geburten. Mehr zu Jasmin findest du auf <a href="http://www.doula-jasmin-hamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.doula-jasmin-hamburg.de</a> oder auf Instagram unter: @‌<a href="http://www.instagram.com/doula_jasmin_hamburg/" target="_blank" rel="noopener">doula_jasmin_hamburg</a></span></p>
<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-b8b4a044 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left">&nbsp;</div>


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		<item>
		<title>Jedes dritte Baby kommt per Bauchgeburt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 09:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Destatis Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt per Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Geburten Deutschland 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaiserschnitt Gründe]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnittrate Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhausgeburten Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Geburt oder Kaiserschnitt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderer Moment im Leben einer Familie. Während früher die natürliche Geburt die Regel war, zeigt sich seit Jahren ein deutlicher Wandel: Immer mehr Kinder werden per Kaiserschnitt geboren. Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2024 verdeutlichen diese Entwicklung eindrucksvoll. Neue Rekordmarke bei Kaiserschnittgeburten! Im Jahr 2024 haben in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="86" data-end="400">Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderer Moment im Leben einer Familie. Während früher die natürliche Geburt die Regel war, zeigt sich seit Jahren ein deutlicher Wandel: <strong>Immer mehr Kinder werden per Kaiserschnitt geboren.</strong> Die aktuellen Zahlen für das Jahr 2024 verdeutlichen diese Entwicklung eindrucksvoll.<span aria-hidden="true" class="PDq2pG_selectionAnchor"></span></p>
<blockquote>
<h2 data-start="402" data-end="447"><span style="color: #990a68;">Neue Rekordmarke bei Kaiserschnittgeburten!</span></h2>
</blockquote>
<p data-start="449" data-end="698">Im Jahr 2024 haben in Deutschland rund <strong data-start="488" data-end="531">654.600 Frauen im Krankenhaus entbunden</strong>. Davon erfolgten etwa <strong data-start="554" data-end="592">215.900 Geburten per Kaiserschnitt</strong>. Damit kam inzwischen <strong data-start="615" data-end="649">jedes dritte Baby (33 Prozent)</strong> auf diesem Weg zur Welt – ein neuer Höchststand. Besonders bemerkenswert ist der langfristige Trend: Laut Statistik hat sich die Kaiserschnittrate seit 1991 mehr als verdoppelt. Damals lag der Anteil der Kaiserschnittgeburten bei lediglich <strong data-start="891" data-end="905">15 Prozent</strong> aller Klinikgeburten. Innerhalb von gut drei Jahrzehnten hat sich die Operationsmethode somit von einer vergleichsweise seltenen Ausnahme zu einem festen Bestandteil der modernen Geburtshilfe entwickelt.</p>
<h2 data-start="1111" data-end="1145"><span style="color: #990a68;">Hamburg mit dem höchsten Anteil!&nbsp;</span></h2>
<p data-start="1147" data-end="1379">Zwischen den Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Den höchsten Anteil an Kaiserschnittgeburten verzeichnete 2024 <strong data-start="1269" data-end="1280">Hamburg</strong> mit <strong data-start="1285" data-end="1301">36,4 Prozent</strong>. Damit wurde dort mehr als jede dritte Geburt per Kaiserschnitt durchgeführt. Experten führen regionale Unterschiede unter anderem auf verschiedene medizinische Strukturen, unterschiedliche Altersgruppen der Mütter sowie individuelle Entscheidungen von Kliniken und werdenden Eltern zurück.</p>
<h2 data-start="1595" data-end="1635"><span style="color: #990a68;">Warum werden Kaiserschnitte häufiger?</span></h2>
<p data-start="1637" data-end="1835">Ein Kaiserschnitt kann lebensrettend sein und wird durchgeführt, wenn eine natürliche Geburt für Mutter oder Kind mit erhöhten Risiken verbunden wäre. Zu den häufigsten medizinischen Gründen zählen:</p>
<ul data-start="1837" data-end="2021">
<li data-start="1837" data-end="1872">&gt; Komplikationen während der Geburt</li>
<li data-start="1873" data-end="1905">&gt; Auffällige Herztöne des Kindes</li>
<li data-start="1906" data-end="1931">&gt; Beckenendlage des Babys</li>
<li data-start="1932" data-end="1960">&gt; Mehrlingsschwangerschaften</li>
<li data-start="1961" data-end="1989">&gt; Vorerkrankungen der Mutter</li>
<li data-start="1990" data-end="2021">&gt; Frühere Kaiserschnittgeburten</li>
</ul>
<p data-start="2023" data-end="2296">Darüber hinaus beobachten Fachleute weitere Faktoren, die den Anstieg beeinflussen könnten. Dazu gehören das steigende Durchschnittsalter werdender Mütter, eine intensivere medizinische Überwachung während der Schwangerschaft sowie die Möglichkeit geplanter Kaiserschnitte.</p>
<h2 data-start="2298" data-end="2331"><span style="color: #990a68;">Vorteile und Herausforderungen:</span></h2>
<p data-start="2333" data-end="2521">Ein Kaiserschnitt bietet in bestimmten Situationen klare Vorteile. Er kann Risiken für Mutter und Kind reduzieren und ermöglicht bei geplanten Eingriffen eine hohe medizinische Sicherheit. Gleichzeitig handelt es sich jedoch um eine größere Operation. Die Erholungszeit ist häufig länger als nach einer vaginalen Geburt, und wie bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen Risiken wie Infektionen, Blutungen oder Verwachsungen. Auch bei späteren Schwangerschaften können sich daraus besondere medizinische Anforderungen ergeben. <em>Deshalb empfehlen Fachgesellschaften, einen Kaiserschnitt vor allem dann durchzuführen, wenn medizinische Gründe vorliegen oder der Nutzen die möglichen Risiken überwiegt.</em></p>
<h2 data-start="3035" data-end="3068"><span style="color: #990a68;">Hebammen bleiben unverzichtbar!</span></h2>
<p data-start="3070" data-end="3309">Eine zentrale Rolle rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett spielen weiterhin Hebammen und Entbindungspfleger. Im Jahr 2024 waren rund <strong data-start="3212" data-end="3282">12.900 Hebammen und Entbindungspfleger in deutschen Krankenhäusern</strong> in der Geburtshilfe tätig. Sie begleiten Familien vor, während und nach der Geburt, unterstützen bei medizinischen und emotionalen Fragen und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und individuellen Betreuung von Mutter und Kind.</p>
<p data-start="3536" data-end="3967"><strong>Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich: Der Kaiserschnitt ist längst ein fester Bestandteil der Geburtshilfe in Deutschland.</strong> Mit einer Rate von rund 33 Prozent erreicht die Zahl der operativen Entbindungen 2024 einen neuen Höchststand. Gleichzeitig bleibt die Diskussion über die Ursachen und die optimale Balance zwischen natürlicher Geburt und medizinischem Eingriff ein wichtiges Thema für Politik, Medizin und werdende Eltern.</p>
<blockquote>
<p data-start="3969" data-end="4088" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ob natürliche Geburt oder Kaiserschnitt – das oberste Ziel bleibt stets die Gesundheit von Mutter und Kind.</p>
</blockquote>
<p data-start="3969" data-end="4088" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><br>Quelle: <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Statistisches Bundesamt (Destatis)</span></span><span> vom 4. Mai 2026 über die Krankenhausgeburten des Jahres 2024.</span></p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-f2d4751a wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Kaiserschluepfer-3er-1024x682.png" alt="Kaiserschlüpfer 3er" class="uag-image-283492" width="564" height="310" title="Kaiserschlüpfer 3er" loading="lazy" role="img" /></a></figure></div>



<div>
<p><strong><span style="color: #000000;"><br>Und genau hier kommt unser <a style="color: #000000;" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Kaiserschlüpfer</a> in Spiel!&nbsp;</span><br><br></strong><em>Der Slip nach dem Kaiserschnitt. Schützt und kühlt die Naht. Hält den Bauch.</em><br>Der Kaiserschlüpfer ist die Innovation für Frauen nach einem Kaiserschnitt. Und zwar direkt danach. Denn er schützt und kühlt die Narbe, hält den Bauch und schenkt dir direkt nach der Geburt Wohlbefinden und Sicherheit.</p>
<p>Wie das geht? In den Slip ist eine Tasche eingearbeitet, in die sich ein wiederverwendbares Kühlpad einlegen lässt, von außen nicht sichtbar. Dieses Gelpad wird einfach nach dem Anziehen des Slips in die Tasche eingefügt. Es vermeidet von vorn Reibung und Druck durch den Hosenbund auf die Kaiserschnittnaht und kühlt diese. Ohne auftragende Seitennähte und mit extra hohem Bund sorgt der Kaiserschlüpfer für ein angenehmes Tragegefühl. Dein Bauch wird durch den hohen Stützbund optimal gehalten und drückt somit nicht von oben auf die frische Narbe. Somit sorgt der Kaiserschlüpfer für eine doppelte Druckentlastung der Narbe von oben und von vorn. <span style="font-size: revert;"><span style="color: #000000;"><strong>Der Slip kann schon gleich nach der Geburt getragen werden,</strong> </span>aber du entscheidest, ab wann es für dich angenehm ist.&nbsp;Der Kaiserschlüpfer wurde von Julia, einer Kaiserschnittmami und Daniela einer Hebamme mit langjähriger Erfahrung entwickelt. Sie wissen genau, was nach einer Geburt gut für dich ist.&nbsp;Wir empfehlen pro Slip mindestens zwei Kühlpads, so kann immer ein Pad gekühlt und das andere genutzt werden. Ein Kühlpad ist bei jedem Slip dabei.</span></p>
</div>
<div>
<p><strong><span style="color: #990a68;">Studie, die du kennen solltest!</span><br></strong>Der Kaiserschlüpfer durchlief einen Test an der Berliner Charité, einer der größten Universitätskliniken Europas. 100 Patientinnen probierten dort den Kaiserschlüpfer nach ihrem Kaiserschnitt aus. Die Auswertung der vorliegenden Fragebögen zeigt hervorragende Ergebnisse: 92% der befragten Frauen hat der Slip die Zeit nach dem Kaiserschnitt erleichtert, 97% empfinden den Tragekomfort mindestens als angenehm, 78% sogar als sehr angenehm. 95% würden den Kaiserschlüpfer auf jeden Fall weiterempfehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em>Hier kommst du zum <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/">Kaiserschlüpfer</a>!</em></p>
</div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-3e9d56ad wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/kaiserschluepfer/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Kaiserschluepfer-Pads-2-1024x682.png" alt="Kaiserschlüpfer Pads 2" class="uag-image-283493" width="728" height="485" title="Kaiserschlüpfer Pads 2" loading="lazy" role="img" /></a></figure></div>





<p><br><br>Folge uns jetzt auf Instagram <a href="https://www.instagram.com/kaiserschluepfer_hamburg/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>@kaiserschluepfer_hamburg</strong></a></p>








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			</item>
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		<title>Ambulante Geburt: Klinikgeburt mit frühem Nachhausegehen – Vorteile, Ablauf &#038; Vorbereitung</title>
		<link>https://www.kaiserschluepfer.de/klinikgeburt-mit-fruehem-nachhausegehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 13:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Ambulante Geburt]]></category>
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		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhausegehen]]></category>
		<category><![CDATA[nachteile]]></category>
		<category><![CDATA[vorteile]]></category>
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					<description><![CDATA[Du möchtest&#160;den Wunsch&#160;nach einer Klinikgeburt mit der Geborgenheit des häuslichen Wochenbetts verbinden? Dann könnte eine sogenannte&#160;ambulante Geburt&#160;genau das Richtige für dich sein.&#160; Für viele (werdende) Eltern ist eine Geburt im Krankenhaus noch immer ganz selbstverständlich mit einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Wochenbettstation verbunden – ein Bild, das vor allem aus früheren, stärker medizinisch geprägten Zeiten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Du möchtest&nbsp;den Wunsch&nbsp;nach einer Klinikgeburt mit der Geborgenheit des häuslichen Wochenbetts verbinden? Dann könnte eine sogenannte&nbsp;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">ambulante Geburt</strong>&nbsp;genau das Richtige für dich sein.&nbsp;</p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für viele (werdende) Eltern ist eine Geburt im Krankenhaus noch immer ganz selbstverständlich mit einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Wochenbettstation verbunden – ein Bild, das vor allem aus früheren, stärker medizinisch geprägten Zeiten stammt. Doch heute darf Geburt individueller gestaltet werden.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In vielen Ländern ist es längst üblich, schon wenige Stunden nach der Geburt nach Hause zurückzukehren.&nbsp;Auch in Österreich und Deutschland entscheiden sich immer mehr Frauen und ihre Partner*innen bewusst für diesen Weg:&nbsp;ihr Baby in der Klinik zur Welt zu bringen und schon wenige Stunden später wieder&nbsp;in die vertraute Umgebung ihres eigenen Zuhauses für das Wochenbett anzukommen.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was ist eine ambulante Geburt?</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Von einer ambulanten Geburt spricht man, wenn Mutter und Kind nach einer&nbsp;komplikationsfreien&nbsp;Geburt&nbsp;in der Klinik&nbsp;innerhalb weniger Stunden (meist&nbsp;6&nbsp;–&nbsp;24 Stunden)&nbsp;wieder nach Hause fahren.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Geburt findet&nbsp;dabei&nbsp;im Krankenhaus statt&nbsp;&#8211;&nbsp;mit allen medizinischen Möglichkeiten.<span class="code" spellcheck="false" data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="code">&nbsp;</span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Der Unterschied liegt im frühen&nbsp;Nachhausegehen, wenn es beiden gut geht.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was sind die Voraussetzungen?</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Es ist zu empfehlen, eine ambulante Geburt bereits im Rahmen einer unkomplizierten Schwangerschaft im Voraus zu planen, damit du rund um die Geburt gut versorgt bist&nbsp;und dich auch&nbsp;darauf vorbereiten kannst.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Nicht immer ist eine frühe Entlassung nach der Geburt möglich oder passend.&nbsp;So kann es sein, dass aus medizinischen Gründen ein längerer Aufenthalt notwendig wird – zum Beispiel&nbsp;nach&nbsp;einem Kaiserschnitt, vermehrtem Blutverlust, Kreislaufproblemen oder Anpassungsschwierigkeiten&nbsp;oder Erkrankungen&nbsp;des Neugeborenen.&nbsp;Auch dein eigenes Empfinden spielt&nbsp;aber&nbsp;eine wichtige Rolle: Nach einer langen Geburt, bei starker Erschöpfung oder wenn du dich unsicher fühlst, kann es sich stimmiger anfühlen, noch etwas&nbsp;auf der Wochenbettstation&nbsp;zu bleiben.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Voraussetzungen&nbsp;sind&nbsp;meist:&nbsp;</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; eine unkomplizierte Schwangerschaft und Geburt&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; ein gesundes, termingeborenes Baby&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; ein stabiler Zustand von Mutter und Kind nach der Geburt&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; sowie eine gesicherte Nachbetreuung durch eine Hebamme und die Organisation einer*eines niedergelassenen Kinderärzt*in&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Teile deinen Wunsch nach einer ambulanten Geburt am besten bereits bei der Anmeldung im Krankenhaus mit, damit das Team informiert ist.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die endgültige Entscheidung wird jedoch immer individuell und gemeinsam mit dem Fachpersonal nach der Geburt getroffen.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was sind mögliche Vorteile einer ambulanten Geburt?</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Viele Frauen beschreiben die ersten Stunden zu Hause als besonders&nbsp;entspannt und intensiv.&nbsp;Gerade&nbsp;die&nbsp;sensiblen&nbsp;ersten&nbsp;Tage können so sehr individuell erlebt werden.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mögliche&nbsp;Vorteile&nbsp;sind..&nbsp;</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; die vertraute Umgebung des eigenen Zuhauses&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; mehr Ruhe, Ungestörtheit und weniger äußere Reize&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; stärkere Einbindung des Partners*der Partnerin&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; oft ein entspannterer Stillstart&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Hausbesuche durch die gleiche und vertraute Hebamme&nbsp;</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was sind mögliche Herausforderungen einer ambulanten Geburt?</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine ambulante Geburt bringt auch Verantwortung mit sich – vor allem in der Organisation.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dazu&nbsp;gehören..&nbsp;</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; eine gut geplante Hebammennachbetreuung&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Vertrauen in den eigenen Körper &nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Unterstützung durch Familie und Freunde&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Organisation der ersten Untersuchungen beim Neugeborenen&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; das Aushalten von Unsicherheiten ohne ständige Präsenz von Klinikpersonal&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Manche Frauen wünschen sich bewusst die&nbsp;Rundum-Betreuung in den ersten Tagen im Krankenhaus&nbsp;bewusst weg von Zuhause&nbsp;– und das ist genauso richtig.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Vorbereitungen für eine ambulante Geburt &#8211;&nbsp;meine Tipps</strong>&nbsp;&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine gute Vorbereitung ist das A und O für eine entspannte ambulante Geburt und die erste Zeit zu Hause.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Diese Dinge kannst du bereits in der Schwangerschaft organisieren:&nbsp;</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Nimm bereits frühzeitig mit einer Hebamme in deiner Umgebung Kontakt auf&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Kontaktiere auch bereits vor der Geburt eine*n Kinderärzt*in in der Nähe und informiere dich über freie Kapazitäten und eventuelle Hausbesuche&nbsp;</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong><span style="color: #990a68;">Für das Wochenbett kannst du dich zusätzlich gut vorbereiten:&nbsp;</span></strong></p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Unterstützung durch deine*n Partner*in (z. B. Urlaub oder in Österreich „Papamonat“).&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Organisiere dir Unterstützung durch Familie und Freund*innen – etwa für Einkäufe, Kochen oder die Betreuung älterer Geschwisterkinder.&nbsp;&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Überlege, ob du Hilfe im Haushalt oder eine Familienhilfe in Anspruch nehmen möchtest.</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Koche nach Möglichkeit schon in der Schwangerschaft vor und friere Mahlzeiten ein.</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Informiere dich frühzeitig über bürokratische Erledigungen rund um die Geburt.</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Kaufe bereits am Ende der Schwangerschaft Hygieneartikel &amp; Co ein.&nbsp;</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&#8211; Informiere dich über die Bedürfnisse deines Neugeborenen: Ernährung, sichere&nbsp;</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Schlafumgebung, Pflegeempfehlungen&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Je besser du vorbereitet bist, desto mehr kannst du dich in den ersten Tagen ganz auf dich und dein Baby konzentrieren.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ablauf einer ambulanten Geburt?</strong>&nbsp;</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach einer unkomplizierten Geburt erholst du dich zunächst ein paar Stunden im Kreißsaal&nbsp;oder – je nach Klinik – auch auf der Wochenbettstation. Dabei&nbsp;werden&nbsp;dein Allgemeinzustand, die Rückbildung der Gebärmutter und die Blutung als frischgebackene Mama engmaschig überwacht. Auch&nbsp;dein Baby wird untersucht und beobachtet.&nbsp;&nbsp;Zudem unterstützt dich das Fachpersonal beim ersten Stillen oder Füttern.&nbsp;Wenn alles unauffällig ist und du dich sicher fühlst, kannst du&nbsp;in der Regel&nbsp;gemeinsam mit deinem Baby nach Hause gehen.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In den ersten Tagen nach der Geburt begleitet&nbsp;dich&nbsp;deine Hebamme im Rahmen von zunächst täglichen Hausbesuchen.&nbsp;Sie kontrolliert unter anderem die Rückbildung der Gebärmutter, die Brust und eventuelle Geburtsverletzungen. Außerdem werden Blutung und Ausscheidung besprochen.&nbsp;Wenn du Stillen möchtest, wird auch zumeist eine Stillmahlzeit beobachtet, Tipps gegeben.&nbsp;Dein Baby wird ebenfalls untersucht und regelmäßig gewogen.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bestimmte Untersuchungen, wie das sogenannte Neugeborenen-Stoffwechselscreening oder die Verabreichung von Vitamin K, können ebenso durch die Hebamme durchgeführt werden.&nbsp;Zusätzlich solltest du in der ersten Lebenswoche einen Termin bei einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt vereinbaren – in Deutschland bis spätestens zum 10. Lebenstag. Dort erfolgen unter anderem die U2-Untersuchung, ein Hüftultraschall sowie ein Hörtest.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">So verbringst du die ersten Tage mit deinem Baby in deiner gewohnten Umgebung – gut begleitet durch deine Hebamme und medizinisch abgesichert durch die kinderärztliche&nbsp;Kontrolle.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Fazit</strong></span>&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die ambulante Geburt kann eine schöne Möglichkeit sein, die Betreuung in der Klinik mit der vertrauten Umgebung zu Hause zu verbinden.&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für viele Familien ist sie ein sanfter, selbstbestimmter Start ins Leben mit Baby.&nbsp;Für andere fühlt sich ein stationärer Aufenthalt stimmiger an.&nbsp;Sie ist kein „besser“ oder „schlechter“ – sondern einfach eine von mehreren guten Möglichkeiten.&nbsp;</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wichtig ist, dass du den Weg wählst, der sich für dich sicher, passend und gut begleitet anfühlt.&nbsp;&nbsp;</p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-3e3c22ab wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/WOCHENBETT-1024x682.png" alt="ambulante Geburt" class="uag-image-283376" width="2000" height="1333" title="ambulante Geburt" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p><span style="color: #990a68;"><strong>Über die Autorinnen:&nbsp;</strong></span></p>
<p class="wp-block-paragraph">Esther und Sophie sind zwei Hebammen aus Österreich. Die gemeinsame Arbeit und Zeit in einer Wiener Klinik hat die beiden so sehr verbunden, dass aus Kolleginnen gute Freundinnen wurden. Anlässlich der Corona Pandemie und dem Umzug von Esther nach Linz, haben die beiden beschlossen, einen kompakten, aber umfangreichen online Geburtsvorbereitungskurs für werdende Eltern zu entwickeln und aufzunehmen.</p>
<p class="wp-block-paragraph">Während Esther derzeit in einer Linzer Klinik zwischen Kreißsaal, Wochenbett und Ambulanz wechselt und auch Mama eines kleinen Sohnes ist, arbeitet Sophie noch im gleichen Krankenhaus in Wien im Kreißsaal und der Ambulanz, und studiert nebenher „Public Health“. Die beiden sind auch freiberuflich in der Schwangerenvorsorge und Wochenbettnachsorge in ihrer jeweiligen Umgebung tätig.</p>
<p>Die beiden Hebammen sind auch auf Instagram mit ihrem Account <a href="https://www.instagram.com/_informed.motherhood_/" target="_blank" rel="noopener">_informed.motherhood_</a> unterwegs, und ihren online Geburtsvorbereitungskurs findet ihr unter <a href="http://www.informed-motherhood.at" target="_blank" rel="noopener">www.informed-motherhood.at</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--768x1024.png" alt="" class="wp-image-283073" style="aspect-ratio:0.7500115117189299;width:332px;height:auto" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--768x1024.png 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--225x300.png 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--600x800.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--400x533.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--300x400.png 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed--1060x1413.png 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/06/Informed-.png 1512w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="1 1 []">Einbezogene Quellen:&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span class="inlineCardView-content-wrap inlineNodeView" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="inlineCard" data-prosemirror-node-inline="true"><span aria-busy="true" class="card"><a href="https://hebammen.at/eltern/geburt/ambulante-geburt/" data-inline-card="" data-card-data="" target="_blank" rel="noopener">https://hebammen.at/eltern/geburt/ambulante-geburt/</a></span></span> &nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span class="inlineCardView-content-wrap inlineNodeView" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="inlineCard" data-prosemirror-node-inline="true"><span aria-busy="true" class="card"><a href="https://hebammenverband.de/infos-fuer-schwangere" data-inline-card="" data-card-data="" target="_blank" rel="noopener">https://hebammenverband.de/infos-fuer-schwangere</a></span></span> &nbsp;</p>


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