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	<title>Endometriose &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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	<title>Endometriose &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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		<title>Ein Periodenslip, auf den ich mich wirklich verlassen kann! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 16:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Periodenslip]]></category>
		<category><![CDATA[Periode]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein persönlicher Erfahrungsbericht zum Periodenslip „Entspannte Tage“&#160;&#160; Ich bin Lena, 31 Jahre alt – und habe Endometriose. Damit gehört meine Periode leider nicht zu den Tagen, auf die ich mich besonders freue. Im Gegenteil: Meine Blutung ist häufig sehr stark und kann meinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellen. Genau deshalb habe ich mich in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein persönlicher Erfahrungsbericht zum Periodenslip  „<a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/periodenslip-entspannte-tage/">Entspannte Tage</a>“&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin Lena, 31 Jahre alt – und habe Endometriose. Damit gehört meine Periode leider nicht zu den Tagen, auf die ich mich besonders freue. Im Gegenteil: Meine Blutung ist häufig sehr stark und kann meinen Alltag ordentlich auf den Kopf stellen. Genau deshalb habe ich mich in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigt, wie ich meine Periode zumindest ein Stück angenehmer und vor allem sicherer gestalten kann. Irgendwann bin ich dabei natürlich auch bei Periodenslips gelandet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee dahinter fand ich von Anfang an großartig: kein ständiges Wechseln von Tampons oder Binden, weniger Müll und vor allem ein Gefühl von Sicherheit auch an den Tagen, an denen die Blutung besonders stark ist. Zumal ich nach meiner Diagnose und den vielen Operationen gar kein Tampon mehr tragen konnte, es tat mir einfach weh. Und zu meinem Unglück habe ich noch eine Allergie auf Binden, sprich, ich habe schon etliche Binden ausprobiert und ständig Juckreiz und Rötungen erfahren.&nbsp;&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich musste mich also entscheiden: ein Tampon benutzen, welcher schmerzt, oder eine Binde, die mir Juckreiz verschafft. Also ging mein Abenteuer Periodenslip los.&nbsp;</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der große Hype um Periodenunterwäsche begonnen hat, habe ich einige Modelle ausprobiert. Und jedes Mal dachte ich: Vielleicht ist dieser hier endlich der Richtige. Aber häufig kam schon beim genaueren Hinsehen die Ernüchterung. Manche Modelle waren für mich direkt raus, weil sie mit Bioziden behandelt werden &#8230; und das sind leider sehr viele, wenn man mal das Kleingedruckte liest. Bei Periodenunterwäsche, die ich über viele Stunden direkt am Körper trage, möchte ich auf solche Zusätze möglichst verzichten. Bei anderen Slips haben mich die Nähte gestört. Teilweise waren sie so dick oder ungünstig platziert, dass ich sie beim Tragen ständig gespürt habe. Gerade wenn man während der Periode ohnehin schon Schmerzen und ein empfindliches Körpergefühl hat, brauche ich wirklich nichts, was zusätzlich drückt, einschneidet oder scheuert. Und dann gab es natürlich noch die Modelle, bei denen ich mich irgendwann gefragt habe: Sieht das eigentlich nur gut aus oder funktioniert es auch?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ganz ehrlich: Während meiner Periode sind Rüschen, Spitze und hübsche Details für mich zweitrangig. Ich möchte einen Periodenslip, der seinen Job macht. Und was mich noch gestört hat: Einige fühlten sich an wie eine Windel und auch die möchte ich gerade noch nicht tragen. Oder sie waren einfach nicht für die Nacht gemacht und liefen aus. Also stelle ich mir folgende Fragen: Läuft er aus? Ist die Saugfläche groß genug? Kann ich damit das Haus verlassen? Was passiert, wenn ich mehrere Stunden unterwegs bin? Genau diese Fragen möchte ich eigentlich nicht im Kopf haben. Ich möchte morgens einen Periodenslip anziehen und wissen: Der hält.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich bedeutet Periodenunterwäsche deshalb nicht einfach nur, dass sie Blut aufnehmen kann. Sie muss mir Sicherheit geben. Und zwar genau dort, wo ich sie brauche. Dazu gehört für mich eine ausreichend große und funktionale Saugzone (auch im hinteren Bereich), ein guter Sitz und vor allem ein Schutz, der auch dann zuverlässig bleibt, wenn die Blutung stärker ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich bei Periodenslips inzwischen ziemlich anspruchsvoll geworden bin und erst jetzt den richtigen gefunden habe, weil ich ihn selbst testen durfte und meine Wünsche genannt habe. Ich brauche keinen Slip, der versucht, mit möglichst vielen Details besonders feminin oder sexy auszusehen. Ich brauche ein Produkt, das durchdacht ist. Der Stoff soll angenehm auf der Haut liegen. Die Nähte sollten möglichst unauffällig sein. Nichts sollte drücken oder unangenehm einschneiden. Und vor allem möchte ich mich darauf verlassen können, dass der Slip auch wirklich dicht hält. Denn gerade bei Endometriose habe ich während meiner Periode ohnehin genug Themen, mit denen ich mich auseinandersetzen muss.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Periodenunterwäsche sollte dabei nicht noch ein zusätzliches Problem sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau all das und noch mehr erfüllt der <strong><a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/periodenslip-entspannte-tage/">Slip „Entspannte Tage“</a></strong>. Der erste Periodenslip, den ich mit gutem Gewissen selbst tragen und meiner besten Freundin empfehlen würde. Und wisst ihr was? Trotz seiner Aufsaugstärke Stufe 3 kann ich ihn von Anfang bis Ende meiner Periode tragen. Für die ersten Tage benötige ich manchmal einen zweiten, aber ab Tag 3 komme ich mit einem Slip aus und habe nicht einmal den Gedanken: „Es fühlt sich nass an.“ Heute kann ich nach viel Therapie (Beckenboden und vaginale Therapie) auch wieder Tampons schmerzfrei tragen und nutze den Slip oft einfach als Backup vor dem Auslaufen. Vollständig verlasse ich mich nachts auf ihn, denn ich möchte beim Schlafen nicht 8 Stunden lang einen Tampon in mir haben. Ich kann mich auf meine Periodenunterwäsche verlassen. Und das tut mir unglaublich gut. Auch tagsüber, ohne Tampon, ist er besonders an den letzten Tagen ein zuverlässiger Begleiter. Den Tampon spare ich mir dann komplett. Und als wäre das alles noch nicht genug, ist der Slip auch einfach unglaublich bequem. Er ist nahtlos, sitzt angenehm und gibt mir gleichzeitig die Sicherheit, dass nichts ausläuft. Was ich außerdem richtig gut finde: Bei guter Pflege kann der Slip bis zu 3 Jahre halten. Er ist biozidfrei und ÖKOTEX-zertifiziert.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-955a56bc wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/09/Lena-Periodenslip--698x1024.png" alt="Lena Periodenslip" class="uag-image-286383" width="373" height="547" title="Lena Periodenslip" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Für mich ist er dadurch einfach mehr als nur ein Periodenslip. Er gibt mir an den Tagen, an denen ich mich auf meinen Körper verlassen möchte, ein Stück Sicherheit und vor allem das Gefühl, mich nicht ständig um meine Periode kümmern zu müssen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch besser: Dieser Slip wurde von mir selbst auf Herz und Nieren getestet und ich bin unendlich stolz, dass mein persönliches Empfinden berücksichtigt wurde und ich ihn rückhaltlos empfehlen kann.&nbsp; <br></p>





<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-75e9eb46 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/09/Lena-Duesterhus-768x1024.png" alt="Lena Düsterhus" class="uag-image-286367" width="272" height="363" title="Lena Düsterhus" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p>Über die Autorin:&nbsp;</p>
<p>Ich bin Lena, 30 Jahre alt, und lebe mit meinem Ehemann und unseren vielen Haustieren im schönen Paderborn. Auf Instagram kennt man mich unter <a href="https://www.instagram.com/endomood_/?hl=de" target="_blank" rel="noopener"><strong>@endomood_</strong>.</a></p>
<p>Die Aufklärung über Endometriose liegt mir besonders am Herzen, denn ich bin selbst von der Erkrankung betroffen. <strong>Endomood_ ist meine Herzensangelegenheit:</strong> Ich möchte für viele Betroffene laut werden, ihre Erfahrungen sichtbar machen und ihnen einen #safeplace bieten.</p>
<p>Deshalb nutze ich jede Gelegenheit – auch abseits von Instagram –, um über Endometriose aufzuklären, Wissen zu vermitteln und Betroffenen das Gefühl zu geben, mit ihrer Erkrankung nicht allein zu sein.</p>
<p>Ich bin außerdem Autorin des Buches <strong>„<a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/endometriose-alltagshelfer/">Dein Endometriose-Alltagshelfer</a>“</strong> und Host des Podcasts <strong>„Hereinspaziert: Kaffeeklatsch mit Endometriose“</strong>.</p>


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			</item>
		<item>
		<title>Gebärmutterentfernung bei Adenomyose &#8211; Erfahrungen &#038; Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 11:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Adenomyose]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutterentfernung]]></category>
		<category><![CDATA[Hormonersatztherapie]]></category>
		<category><![CDATA[May Thurner Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Östrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Progesteron]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor ich meine persönlichen Erfahrungen teile, das Wichtigste vorab: Eine Gebärmutterentfernung hilft nicht bei Endometriose! So, nachdem das klargestellt ist, möchte ich meine Erfahrungen teilen. Zunächst ein kurzer Umriss meiner Geschichte, die du aber auch hier im Blog bereits ausführlich nachlesen kannst: Auslöser meiner Endometriose war vermutlich eine andere Erkrankung, im Zuge derer ich entschieden...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="background-color: #ffffff; color: #990a68;">Bevor ich meine persönlichen Erfahrungen teile, das Wichtigste vorab: <em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Eine Gebärmutterentfernung hilft nicht bei Endometriose!</strong></em></span></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">So, nachdem das klargestellt ist, möchte ich meine Erfahrungen teilen. Zunächst ein kurzer Umriss meiner Geschichte, die du aber auch hier im Blog bereits ausführlich nachlesen kannst: Auslöser meiner Endometriose war vermutlich eine andere Erkrankung, im Zuge derer ich entschieden hab, die Pille abzusetzen. Mit dem Absetzen der Pille habe ich allerdings die Büchse der Pandora geöffnet. Nach vielen Versuchen die Situation wieder in den Griff zu bekommen, stand ich am Ende da mit starken Dauerblutungen. Um die Dauerblutung irgendwie in den Griff zu bekommen, man sah schon strukturelle Probleme in der Gebärmutter, sollte eine Ausschabung gemacht werden. Hätte ich mich damals nicht mit Gewalt durchgesetzt, auch eine Bauchspiegelung zu bekommen, wer weiß, wann ich die Endometriose-Diagnose bekommen hätte.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach der Bauchspiegelung mit Entfernung massiver Herde hatte ich kurze Zeit später noch mehr Schmerzen als vorher. In Deutschland bekam ich die Fehldiagnose Beckennerven-Endometriose. Wäre ich nicht für eine Zweitmeinung zu Prof. Possover in die Schweiz, wer weiß, wo ich heute wäre. Dieser hat mir dann die richtige Diagnose verpasst: May Thurner Syndrom mit Pelvic Congestion Syndrom – eine Gefäßkompression der Beckenvene mit Rückstau und Krampfadern im Unterleib, insbesondere in der Gebärmutter. Zu dieser Zeit war ich in den künstlichen Wechseljahren (GnrH-Analoga) und erstmals ohne Blutung und schmerzfrei in Bezug auf die Endometriose. May Thurner wurde mit einem Stent behandelt, die Schmerzen der Gebärmutter durch die Krampfadern blieben aber. Darum habe ich dann die Entscheidung getroffen, mir die Gebärmutter entfernen zu lassen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Meine Periode hat mich ohnehin schon immer genervt. Das Ganze sollte in einem Eingriff gemeinsam mit einer operativen Behandlung des Dunbar-Syndroms (MALS) im Oberbauch erfolgen. Der Arzt, welcher die Hysterektomie übernehmen sollte, sprach mich im Vorgespräch dann auf meine unterdessen gute zwei Jahre dauernde GnrH-Analoga Therapie an. Mir war bewusst, dass ich nicht ewig in den künstlichen Wechseljahren bleiben konnte und dass eine Entfernung der Gebärmutter zwar die Blutungsproblematik und Schmerzen des Organs direkt beheben würde, aber absolut nicht bei der Endometriose helfen würde.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Zu dem Zeitpunkt hatte ich mit meiner eigenen Endometriose-Spezialistin schon besprochen, dass wir später die Eierstöcke noch entnehmen könnten, wenn wirklich ohne komplette Unterdrückung der Hormone die Hölle zurückkäme. Der operierende Arzt meinte dann zu mir, dass mein Zyklus und die Endometriose ja bleiben würden, auch wenn er die Gebärmutter rausnimmt. Auf meinen Einwand, dass ich ja eh gern die Eierstöcke los wäre, aber ich ja leider noch zu jung sei, hat er mit mir alles Für und Wider besprochen und wir haben uns darauf geeinigt, die Eierstöcke mit zu entfernen. Auf meinen Wunsch wurde ich also alles los: Gebärmutter, Gebärmutterhals, Eierstöcke und Eileiter. Dass dies der richtige Weg ist, hat sich schon in der OP gezeigt, denn es wurden nur alte Herde gefunden und nichts aktives, die GnrH-Analoga haben einen guten Job gemacht.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Zeit nach der OP war nicht leicht, aber primär deshalb, weil es in meinem Fall zwei große Eingriffe in einer OP waren und sich die Chirurgen der unterschiedlichen Fachrichtungen das Skalpell in die Hand gegeben haben. Durch die Dunbar-OP hatte ich auch einen Periduralkatheter, welcher mir die ersten Tage die Schmerzen genommen hat. Ob ich ohne ihn mehr Schmerzen gehabt hätte im Unterleib, weiß ich daher nicht, aber im gesamten Heilungsverlauf war der Unterleib relativ schmerzfrei – die Endometriose-OP Jahre vorher war um einiges schlimmer. Was man aber auf jeden Fall bedenken muss, ist, dass die Heilung Zeit braucht. Es wurde schließlich ein Organ entnommen. In vielen Fällen wird auch bei einer Hysterektomie der Gebärmutterhals als Stabilisierung stehengelassen, aber das wollte ich keinesfalls. Durch die Endometriose und ohne Kinder ist mein Beckenboden ohnehin eher zu verkrampft statt zu locker, was eine Organsenkung unwahrscheinlicher macht. Und ich trainiere im Zweifelsfall auch lieber meine Muskulatur, als etwas zu behalten, was außer, dass es Krebs bekommen kann, für mich persönlich keinen Benefit hat.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Seit der Entfernung bin ich auch einer Hormonersatztherapie mit Östrogen und Progesteron in für mich optimalen Dosen, sodass ich keinerlei Wechseljahrsbeschwerden habe und die Endometriose trotzdem Ruhe gibt. Und auch meine zyklusabhängigen Migräne-Attacken und all die anderen zyklischen Beschwerden sind weg, weil ich ja keinen Zyklus und keine Hormonschwankungen mehr habe, sondern „wie ein Mann“ jetzt jeden Tag die gleichen Hormone. Man braucht allerdings wirklich etwas Geduld (und gerade mit Östrogen auch Mut) um die wirklich optimale Dosis zu finden. Was ich seit der Hormonersatztherapie auch mache, ist alle sechs Monate zum Brustultraschall zu gehen. Es ist mittlerweile zwar klar, dass Östrogen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, nicht erhöht (eher im Gegenteil), aber sollte man trotzdem Brustkrebs bekommen, ist es durchaus möglich, dass das Östrogen das Wachstum (je nach Tumorart) beschleunigt. Das soll jetzt keinesfalls Angst machen, sondern Bewusstsein schaffen. Wer sich gut die Brust abtasten kann, der muss auch nicht meinen Weg gehen, aber ich kann es nicht und mir ist es jedes Mal die 50 Euro wert, mit einem guten Gefühl nach Hause zu gehen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich habe die Entscheidung, meine Gebärmutter mit allem, was dranhängt zu entfernen, keine Sekunde bereut, aber mir ist wichtig, ein paar in meinen Augen extrem wichtige Aspekte vorher zu klären. Eine reine Entfernung der Gebärmutter hilft nur bei Adenomyose (oder eben Krampfadern in der Gebärmutter), die Endometriose hat absolut nichts damit zu tun. Genau das ist vielleicht der wichtigste Punkt: Adenomyose ist eine gynäkologische Erkrankung der Gebärmutter, Endometriose weder noch. Wenn du Krampfadern in der Gebärmutter hast, suche unbedingt vorher die Ursache! Es muss nicht immer ein <em>May Thurner Syndrom</em> oder eine andere Kompression dahinterstecken, aber wenn es so ist, muss die vorher behoben werden. Die Entscheidung, auch die Eierstöcke entfernen zu lassen, ist eine sehr weitreichende, denn wir brauchen unsere Hormone nicht nur zur Reproduktion. Knochen, Herz, Kreislauf und vieles mehr werden direkt oder indirekt durch unsere Hormone beeinflusst.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Man sollte den Schritt also wohl überdenken, sicher sein, dass er auch hilft und sich bewusst sein, dass am Ende eine Hormonersatztherapie unumgänglich ist. Im besten Falle weiß man durch künstliche Wechseljahre, ob die eigene Endometriose überhaupt hormonabhängig ist, bevor man eine so weitreichende Entscheidung trifft.</p>



<h2 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Über unsere Gast-Autorin</strong></span></h2>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren, Expertin für Frauen- und Darmgesundheit &amp; funktionelle Medizin</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Katharina Kugelmeier ist selbst von Endometriose und Kompressionssyndromen betroffen. Seit ihrer ersten Diagnose einer chronischen Erkrankung vor vielen Jahren begann sie, sich für Betroffene einzusetzen und Aufklärungsarbeit, sowohl über Social Media als auch direkt, zu leisten. Nach ihrer Endometriose-Diagnose gründete sie eine große digitale Selbsthilfegruppe über WhatsApp. Die Diagnose der Kompressionssyndrome brachte sie auf eine nicht seltene, aber in Deutschland noch sehr unbekannte Differentialdiagnose zu Endometriose und Adenomyose.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In ihrem beruflichen Werdegang war Katharina Kugelmeier Berufspilotin, bis sie dadurch schwer erkrankte. Daher studierte sie Journalismus mit den Schwerpunkten Fachjournalismus und PR und ist in dem Bereich auch tätig. Darüber hinaus studiert sie (Bachelor of Science) Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren. Sie arbeitet als Coach und bald auch in eigener Praxis. Auf Instagram gibt es einige Beiträge und Highlights zu Kompressionssyndromen und vielem mehr. Bei weiteren Fragen darf man sie gern &nbsp;auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/kat.kug/" target="_blank" rel="noopener">@<em>kat.kug</em></a>&nbsp;kontaktieren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-768x1024.png" alt="" class="wp-image-281808" style="aspect-ratio:0.7500302041802586;width:258px;height:auto" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-768x1024.png 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-225x300.png 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-600x800.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-400x533.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-300x400.png 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1-1060x1413.png 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/05/KG-1.png 1512w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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		<item>
		<title>Good to know: Zwerchfell – Funktion, Atmung &#038; Bedeutung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Düsterhus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 08:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[atmung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchraum]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenbodenspezialistin]]></category>
		<category><![CDATA[Bobath-Therapeutin]]></category>
		<category><![CDATA[Manualtherapeutin]]></category>
		<category><![CDATA[Organe]]></category>
		<category><![CDATA[Physio-Pelvica-Therapeutin]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapeutin]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zwerchfell]]></category>
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					<description><![CDATA[Dein Zwerchfell liegt gut geschützt unter deinem Rippenbogen und bildet eine wichtige Trennwand zwischen Brust- und Bauchraum. Man kann es sich wie ein kuppelförmiges, elastisches Zelt vorstellen, das bei jeder Atmung aktiv mitarbeitet. Es ist einer der zentralen Atemmuskeln deines Körpers und spielt eine entscheidende Rolle für eine gesunde, tiefe Atmung. Beim Einatmen zieht sich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- wp:tadv/classic-paragraph --></p>
<div>
<p>Dein Zwerchfell liegt gut geschützt unter deinem Rippenbogen und bildet eine wichtige Trennwand zwischen Brust- und Bauchraum. Man kann es sich wie ein kuppelförmiges, elastisches Zelt vorstellen, das bei jeder Atmung aktiv mitarbeitet. Es ist einer der zentralen Atemmuskeln deines Körpers und spielt eine entscheidende Rolle für eine gesunde, tiefe Atmung.</p>
<p>Beim Einatmen zieht sich das Zwerchfell aktiv zusammen. Dabei flacht es sich ab und senkt sich nach unten in Richtung Bauchraum. Durch diese Bewegung vergrößert sich der Brustraum, wodurch sich die Lungen besser ausdehnen können. Gleichzeitig entsteht ein Unterdruck, der dazu führt, dass Luft in die Lungen einströmt. Diese Form der Atmung ermöglicht eine effiziente Sauerstoffaufnahme und wird oft als ruhige, tiefe Bauchatmung wahrgenommen.</p>
<p>Beim Ausatmen entspannt sich das Zwerchfell wieder und kehrt in seine kuppelförmige Ausgangsposition zurück. Es bewegt sich dabei nach oben in Richtung Brustkorb. Der Brustraum verkleinert sich, und die Luft wird aus den Lungen herausgedrückt. Dieser Vorgang geschieht meist ganz automatisch und ohne bewusste Anstrengung.</p>
<p>Durch diese stetige Auf- und Abbewegung des Zwerchfells entsteht zudem eine sanfte Druckveränderung im Bauchraum. Deine Bauchorgane – wie Magen, Leber und Darm – werden dabei rhythmisch massiert und leicht bewegt. Diese natürliche „innere Massage“ unterstützt unter anderem die Durchblutung und kann sich positiv auf die Verdauung und das allgemeine Körpergefühl auswirken.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>Parallel dazu reagiert auch dein Beckenboden auf jede Atembewegung. Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell nach unten, der Druck im Bauchraum steigt leicht an, und der Beckenboden gibt elastisch etwas nach. Beim Ausatmen hebt sich das Zwerchfell wieder, der Druck nimmt ab, und der Beckenboden kehrt sanft in seine Ausgangsposition zurück. Dieses Zusammenspiel entsteht ganz automatisch und bildet eine wichtige Grundlage für Stabilität und Körperwahrnehmung. Gleichzeitig wirkt die Atembewegung wie eine sanfte innere Massage für deine Bauchorgane und unterstützt ihre natürliche Beweglichkeit. Durch ruhiges, bewusstes Atmen kannst du dieses Zusammenspiel fördern und besser spüren.</div>
<div>&nbsp;</div>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>Wobei kann eine bewusste Bauchatmung helfen?</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- wp:list --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list"><!-- wp:list-item -->
<li>&#8211; zur Entspannung des Nervensystems</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; zur Mobilisation der Bauchorgane</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; unterstützend bei einem trägen Darm oder bei Verstopfung</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><!-- /wp:list-item -->

<!-- wp:list-item --></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8211; zur Aktivierung und Entspannung deiner Beckenbodenmuskulatur</li>
<li>&#8211; bei Endometriose schmerzen (Unterleibsschmerzen)&nbsp;</li>
</ul>
</li>
</ul>
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<p><!-- /wp:list --></p>
<p><!-- /wp:tadv/classic-paragraph --></p>
<p><!-- wp:tadv/classic-paragraph --></p>
<p>Gerade bei Endometriose kann die bewusste Atmung eine wichtige Rolle spielen. Schmerzen, Verspannungen und Schonhaltungen führen häufig dazu, dass der Atem flacher wird und der Bauchraum weniger beweglich ist. Durch ruhiges, tiefes Atmen unterstützt du die sanfte Mobilisation deiner Bauchorgane, förderst die Durchblutung im Beckenraum und kannst Spannungen im Beckenboden positiv beeinflussen. In der Schwangerschaft verändert sich die Position deiner Organe, und dein Baby braucht zunehmend Platz. Das Zwerchfell wird nach oben gedrückt, wodurch sich deine Atmung oft anders anfühlt. Eine bewusste, tiefe Atmung hilft dir, den Beckenboden elastisch zu halten, Spannungen zu regulieren und dein Körpergefühl in dieser besonderen Zeit zu stärken.</p>
<p><!-- /wp:tadv/classic-paragraph --></p>
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<p><span style="color: #990a68;"><strong>Eine kleine Übung von Gudrun</strong></span></p>
<p>Lege dich entspannt auf den Rücken und lege beide Hände auf deinen Bauch. Atme nun ruhig und tief ein und aus. Beim Einatmen heben sich deine Hände. Beim Ausatmen sinken sie wieder. Das, was du unter deinen Händen spürst, ist keine Luft im Bauch, sondern die Bewegung deines Zwerchfells und deiner Bauchorgane. Nimm diese Bewegung bewusst wahr. Deine Atmung beeinflusst die Mobilität deiner Organe untereinander und unterstützt die Funktionen deiner Bauchorgane.</p>
<p><!-- /wp:tadv/classic-paragraph --></p>
<p><!-- /wp:tadv/classic-paragraph --></p>
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<p><!-- wp:tadv/classic-paragraph --></p>
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<p><span style="color: #990a68;"><strong>Über Gudrun Schäfer&nbsp;</strong></span></p>
<p>Als erfahrene <strong>Physiotherapeutin</strong> und <strong>Beckenbodenspezialistin</strong> liegt mein Fokus auf der ganzheitlichen Gesundheit von Körper und Seele. Mit Zusatzqualifikationen als Fachtherapeutin für <strong>sexuelle Gesundheit, Physio-Pelvica-Therapeutin, Manualtherapeutin</strong> (sek. HP-Physiotherapie) und<strong> Bobath-Therapeutin</strong> begleite ich Menschen jeden Alters auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.</p>
<p>Mein Ziel ist es, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse meiner Patient:innen abzustimmen, Fachwissen mit Empathie zu verbinden und dabei einen sicheren Raum für körperliche und sexuelle Gesundheit zu schaffen.</p>
<p>Instagram: @<a href="https://www.instagram.com/beckenboden.gudrun.schaefer?igsh=M2c2MDVvZnJ6MjJ6" target="_blank" rel="noopener">beckenboden.gudrun.schaefer</a></p>
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		<title>Meine Endometriose-Geschichte – vom Regen in die Traufe und am Ende doch Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Aerotoxisches Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[chronisch krank]]></category>
		<category><![CDATA[Endo-March]]></category>
		<category><![CDATA[May-Thruner-Syndrom]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es darum geht, die eigene Geschichte zu erzählen, stellt man sich unweigerlich die Frage, was davon überhaupt für andere interessant sein kann. Gerade bei Endometriose sind die Geschichten meist nicht die schönsten und bei einer unheilbaren Krankheit ein „Happy End“ finden, ja, das ist auch so eine Sache. Wenn ich die letzten Jahre Revue...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn es darum geht, die eigene Geschichte zu erzählen, stellt man sich unweigerlich die Frage, was davon überhaupt für andere interessant sein kann. Gerade bei Endometriose sind die Geschichten meist nicht die schönsten und bei einer unheilbaren Krankheit ein „Happy End“ finden, ja, das ist auch so eine Sache. Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, war das wirklich eine ziemliche Achterbahn-Fahrt – aber fangen wir doch einfach mal von vorne an.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Über die Ursache von Endometriose gibt es die wildesten Geschichten, Ideen, Mythen und Überlegungen. Was sich immer mehr zeigt und wo auch zunehmend Konsens herrscht, ist das Endometriose keine gynäkologische Erkrankung ist, sondern viel mehr eine systemische, die mehr als nur den Unterleib betrifft. Und genau das spiegelt sich auch in meiner Geschichte wider, denn ich gehöre zu denjenigen, die nicht seit der ersten Periode schon Probleme und Schmerzen erleiden mussten. Während viele Betroffene von der ersten Periode an Monat für Monat durch die Hölle gehen, waren meine ersten Jahre völlig symptom- und schmerzfrei. Ich habe zwar relativ spät erst meine Tage bekommen und nur wenige Jahre später mit der Pille angefangen, aber ich hatte wirklich die ersten 10-12 Jahre keinerlei Beschwerden. Ein Grund, warum mir wahrscheinlich 2019 niemand so richtig geglaubt hat, als ich für die Bauchspiegelung gekämpft habe.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wie ist es dann aber zum „Ausbruch“ der Endometriose gekommen? Sicher sagen, was letztlich Ursache bei mir war, kann ich natürlich nicht, aber alles fing damit an, dass ich durch meinen Traumberuf als Pilotin schwer erkrankt bin. Für die Diagnose „Aerotoxisches Syndrom“ habe ich auch viele Jahre suchen und auf eigene Faust recherchieren müssen, aber letztlich habe ich sie dann doch vor der Endometriose bekommen, was wirklich ein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie unbekannt die Folgen von kontaminierter Kabinenluft sind und wie lange bekannt Endometriose ist. Durch meinen Traum vom Fliegen wurde ich 2011 leider so krank, dass ich seitdem gar nicht mehr Fliegen darf, auch nicht als Passagier (zumindest ist das die starke Empfehlung meines damaligen Umweltmediziners). Da ich dummerweise zu den Menschen mit der schlechtest-möglichen Entgiftungsgenetik gehöre (ja, die genetisch vorgegeben und kann gravierende Unterschiede machen), konnte ich nur zweieinhalb Jahre meinen Beruf ausüben, bis der Crash kam. Nach den Symptomen 2011 und der Diagnose 2016 beginnt meine Endometriose-Geschichte 2017. Da ich nun wusste, dass meine Genetik so richtig mies für die Entgiftung ist, habe ich damals beschlossen, meinen Körper bestmöglich zu unterstützen und alles zu reduzieren, was geht. Und dazu zählte eben auch die Pille, denn auch die muss „entgiftet“ werden. Und so setzte ich die Pille ab und öffnete die Büchse der Pandora – anders kann ich es nicht sagen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit dem Absetzen der Pille kamen plötzlich Schmerzen aus der Hölle. Nicht nur zur Periode, sondern auch drum herum. Zyklisch kämpfte ich mit besonders schlimmen Migräne-Attacken und obendrein war mein Darm auch an vielen Tagen im Zyklus schlimmer als er ohnehin schon war. Ich habe mir fast ein Jahr gegeben, bis ich kapituliert habe. Den halben Monat mindestens vor Schmerzen im Unterleib kaum noch laufen können sollte ein Ende haben. Ich versuchte wieder, mit der Pille alles in den Griff zu bekommen, aber durch die komplexen Folgen der Schäden durch die Vergiftung war mein Organismus so beeinträchtigt, dass es gar nicht wirkte. Das ist tatsächlich auch eine Folge meiner Genetik und der Verschlechterung der Lage durch das Aerotoxische Syndrom, dass viele Medikamente und Co bei mir nicht wirken, oral nicht aufgenommen werden oder einfach anders wirken, als sie sollen. Also versuchte der Arzt die 3-Monats-Spritze (also Hormone, nicht als GnRH-Analoga).</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ja, was soll ich sagen, ich kam vom Regen in die Traufe. Aus einem Zyklus trotz Pille wurden Dauerblutungen – über Monate. Denn ich Schaf habe damals noch darauf vertraut, dass es ja manchmal bis zu sechs Monate dauern kann, bis der Körper sich anpasst, weshalb ich mir noch ein zweites Mal eine Spritze geben ließ. Da die Dauerblutungen nicht in den Griff zu bekommen waren und man in meiner Gebärmutter auch Spuren der Überbelastung sah, sollte eine Ausschabung gemacht werden. Das war im Sommer 2019. Unterdessen hatte ich schon einiges zu Endometriose gelesen und fand mich in vielen Dingen wieder, auch wenn das Potpourri an Symptomen genauso gut zum Aerotoxischen Syndrom passte. Es war ein kleiner Kampf, aber schließlich habe ich mich durchsetzen können und im Sommer 2019 wurde neben der Ausschabung eine Bauchspiegelung gemach. Aus „Wir schauen dann kurz rein, um eine Endometriose ausschließen zu können“ wurden drei Stunden OP und drei Tage stationär aufgrund der großen Wundflächen, wo überall Endometriose entfernt werden musste…</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich weiß noch genau, wie ich wach wurde und man mir sagte, dass doch mehr gefunden wurde, als vermutet. Zum Glück konnte ich kurz vor Einleiten der Narkose noch mit dem OP-Team sprechen, dass sie wirklich alles Entfernen, was sie finden, und es nicht nur zur Diagnose machen. Und es ging mir nach der OP auch schmerztechnisch besser – zumindest zunächst. Ich war total motiviert, da ja die Endometriose entfernt wurde und nach der Heilung sicher alles gut sei. Pustekuchen! Nichts war gut, es wurde sogar noch schlimmer. Mit dauerhaften Schmerzen aus der Hölle. Ich konnte kaum noch sitzen, wenn dann nur kurz. Ich hatte immer Schmerzen, auch wenn ich zur Toilette musste. Es ging phasenweise nichts mehr. Die Pille wirkte noch immer nicht und ich behielt einen Zyklus mit allen Begleiterscheinungen. Bis ich meine Hormone komplett lahmgelegt bekam mit den künstlichen Wechseljahren und GnRH-Analoga. Der Zyklus verschwand endlich wieder und mit ihm die Intensität der meisten zyklischen Beschwerden, aber die Schmerzen im Sitzen, auf Toilette, der ständige Harndrang und Co blieben leider.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach erneuter Recherche stieß ich schließlich auf Endometriose an den Beckennerven. Die Symptome passten wie die Faust aufs Auge. Also machte ich mir einen Termin und bekam die vermeintliche Diagnose „Endometriose an den Beckennerven“ und direkt einen OP-Termin dazu. Ja, und dann hat Corona mich gerettet. Es ging 2020 gerade los in Deutschland und es wurden OP-Termine verschoben. Gleichzeitig recherchierte ich immer mehr und kam zu dem Schluss, dass ich bei dem Arzt in Deutschland nicht in den besten Händen bin. Ich wollte eine Zweitmeinung und bin schließlich als es ging in die Schweiz zu Professor Possover. Dank Corona hatte ich Zeit zu recherchieren und habe mich nicht unters Messer gelegt – wer weiß, ob ich heute noch hier wäre. Die in Deutschland angedachte OP hätte mich im schlechtesten Fall umbringen können, denn sie fußte auf einer kompletten Fehldiagnose! Meine Nerven waren völlig in Ordnung und hatten keinerlei Probleme, stattdessen hatte ich allerdings eine Gefäßkompression, ein May-Thurner-Syndrom, was unter anderem dazu geführt hat, dass meine Gebärmutter keine Adenomyose (auch eine Fehldiagnose des deutschen Arztes) hatte, sondern einfach komplett voller Krampfadern war. Hätte man das alles entfernt, wie es der Plan der ursprünglichen OP war, hätte man meinem Körper sämtliche Umgehungskreisläufe und -gefäße genommen und ich hätte nicht nur wesentlich schlimmere Beschwerden danach gehabt, ich hätte unter Umständen auch nicht überleben können.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich begann also wieder, mich zu belesen und fand einen Spezialisten in Deutschland, der mir mein May-Thurner-Syndrom (Kompression der linken Beckenvene) beheben konnte. Viele Beschwerden wurden besser, aber die Krampfadern und dadurch verursachten Probleme blieben. Ohne Zyklus unter GnRH-Analoga war es zwar gut erträglich, aber das war eben keine Dauerlösung. Also entschied ich mich, die Gebärmutter mitsamt ihren Krampfadern entfernen zu lassen (aber das ist eine eigene Geschichte, die ich separat erzählen darf), deshalb werde ich da hier nicht im Detail drauf eingehen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In all den Jahren der Recherche zu medizinischen Themen, dem Durchleben des teils suboptimalen Gesundheitssystems (besonders wenn man komplexe Probleme abseits der Norm hat) fand ich durch all das Leid immerhin eine neue Berufung und Leidenschaft – die Medizin. Interessiert haben mich all diese Themen schon immer, das erste Jahr als Pilotin bin ich auch im Ambulanz-Bereich geflogen, aber lange Jahre dachte ich, dass ich nie wieder etwas finden werde, was mich so erfüllt und glücklich macht, wie zu Fliegen. Und ja, ich vermisse das Fliegen ganz extrem, jeden Tag auf eine gewisse Art, aber ich habe doch etwas gefunden, was mich auch glücklich macht. Ich habe mich aus meiner Erwerbsunfähigkeit raus gekämpft, habe studiert (Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren), bekomme 2026 meinen Bachelor of Science und habe in den letzten Jahren schon vielen Menschen helfen können, auf richtige Diagnosen zu kommen, über den Tellerrand zu schauen und für sich selbst und ihre Gesundheit einzustehen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Und das, ja, das ist die Sonne, die am Ende einer harten Geschichte steht. Oftmals sind es nämlich nicht nur eine „Heilung“ oder Remission, die zu einem Happy End führen können, sondern es ist der Weg, wie wir mit dem umgehen, was das Leben uns gibt und was wir daraus machen. Habe ich noch Schmerzen? Ja, jeden Tag! Komme ich mittlerweile gut damit zurecht? Ja, sogar ohne Schmerzmittel (die wirken bei mir ohnehin nicht). Ich habe viele Strategien für mich entwickelt, mit all den „Special Effects“ umzugehen und das Beste draus zu machen. Und mit meinen Erfahrungen auch anderen helfen zu können, das ist die Sonne, die durch die Wolken blitzt und sie an den meisten Tagen sogar vertreiben kann.</p>
<h2 style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Über unsere Gast-Autorin</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren, Expertin für Frauen- und Darmgesundheit &amp; funktionelle Medizin</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Katharina Kugelmeier ist selbst von Endometriose und Kompressionssyndromen betroffen. Seit ihrer ersten Diagnose einer chronischen Erkrankung vor vielen Jahren begann sie, sich für Betroffene einzusetzen und Aufklärungsarbeit, sowohl über Social Media als auch direkt, zu leisten. Nach ihrer Endometriose-Diagnose gründete sie eine große digitale Selbsthilfegruppe über WhatsApp. Die Diagnose der Kompressionssyndrome brachte sie auf eine nicht seltene, aber in Deutschland noch sehr unbekannte Differentialdiagnose zu Endometriose und Adenomyose.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In ihrem beruflichen Werdegang war Katharina Kugelmeier Berufspilotin, bis sie dadurch schwer erkrankte. Daher studierte sie Journalismus mit den Schwerpunkten Fachjournalismus und PR und ist in dem Bereich auch tätig. Darüber hinaus studiert sie (Bachelor of Science) Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren. Sie arbeitet als Coach und bald auch in eigener Praxis. Auf Instagram gibt es einige Beiträge und Highlights zu Kompressionssyndromen und vielem mehr. Bei weiteren Fragen darf man sie gern &nbsp;auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/kat.kug/" target="_blank" rel="noopener">@<em>kat.kug</em></a>&nbsp;kontaktieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Kat-Kug--768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-280992" style="aspect-ratio:0.7500040465515287;width:278px;height:auto"/></figure>
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		<title>Endometriose-Diagnose dank MRT: Nach 22 Jahren voller Schmerzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Adenomyose]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Endozentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Leiden]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[mrt]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weg bis zur Diagnose Endometriose, war ein langer&#8230; er dauerte 22 Jahre.&#160; Mit 12 Jahren stand ich im Türrahmen des Schlafzimmers meiner Eltern. Kurz zuvor hatte ich das erste Mal Blut in meiner Unterhose bemerkt. Vor Schmerzen bin ich dann ohnmächtig geworden. Meine Mutter hat am nächsten Tag einen Termin bei ihrer Frauenärztin für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em>Der Weg bis zur Diagnose Endometriose, war ein langer&#8230; er dauerte 22 Jahre.&nbsp;</em></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit 12 Jahren stand ich im Türrahmen des Schlafzimmers meiner Eltern. Kurz zuvor hatte ich das erste Mal Blut in meiner Unterhose bemerkt. Vor Schmerzen bin ich dann ohnmächtig geworden. Meine Mutter hat am nächsten Tag einen Termin bei ihrer Frauenärztin für mich vereinbart. Bis dahin war jede weitere Periode eine Qual. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich während meiner Blutung im Badezimmer auf dem kalten Fliesenboden lag und meine Mutter anbettelte, mit mir sofort in ein Krankenhaus zu fahren, um mir alle Organe im Unterleib entfernen zu lassen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei meinem ersten Frauenarzttermin wurde mir dann versichert, dass das zum Frau-Sein eben dazugehört. Also bekam ich mit nur 13 Jahren die Pille verschrieben. Immer wieder hatte ich schlimme Beschwerden, sodass ich entweder umkippte oder mich übergeben musste. Meine Klassenkameradinnen versicherten mir auf Rückfrage, dass sie auch Unterleibsschmerzen hätten, also bin ich davon ausgegangen, es sei wirklich normal.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Immer wieder habe ich bei neuen Symptomen einfach eine neue Pille verschrieben bekommen. Insgesamt sechs verschiedene Präparate. Mit 26 habe ich mich dazu entschieden, die Pille abzusetzen, nachdem ich bei Stern TV einen Beitrag über die Pille gesehen hatte und positiv auf MTHFR getestet wurde. Also habe ich sie im Januar 2021 kurzerhand abgesetzt. Meinen Frauenarzt und meinen Hausarzt habe ich darüber informiert. Keiner hat mich darauf hingewiesen, dass es einige Dinge zu beachten gibt &#8211; wovon ich leider erst viel später aus dem Buch „Bye, bye Pille“ erfahren habe.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Laufe des Jahres ging es mir immer schlechter. Ich hatte jeden Tag mit niedrigem Blutdruck, Kreislaufproblemen und Herzrasen zu tun, bis ich im August 2021 meinen ersten Zusammenbruch hatte. Anschließend kam ich für eine Woche ins Krankenhaus, aber man hat nichts gefunden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Immer wieder wurde mir versichert, ich sei gesund und alle Symptome wären ausschließlich psychischer Natur. Also habe ich eine Therapie angefangen. Mein Therapeut konnte mir sehr schnell sagen, dass einige meiner Symptome nicht ausschließlich auf psychische Diagnosen passen würden und ich bitte einige Dinge genauer abklären lassen solle. Dies habe ich dann nachgeholt und wurde 2024 unter anderem mit POTS und ME/CFS diagnostiziert. Auf dem Fragebogen für ME/CFS waren verschiedene Begleiterkrankungen aufgelistet, unter anderem Endometriose. Noch nie gehört. Weshalb ich mir einen Termin im nächsten Endozentrum vereinbarte. Ich weiß noch genau, wie ich kurz vorher den Termin absagen wollte und meine Mutter mich überredete, doch zu gehen und mich zu dem Termin begleitete.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Endozentrum in Gießen wurde ich dann am 03.12.24 per Ultraschall mit Adenomyose diagnostiziert. Als ich das total geschockt auf Instagram mit meiner Community teilte, bekam ich den Tipp:</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn du dich nicht operieren lassen willst, um Endometriose abklären zu lassen, dann versuch es mit einem MRT.</p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dieselbe Person gab mir außerdem die Kontaktdaten ihrer Privatärztin.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Kurze Zeit später lag ich im MRT. Der Radiologe aus dem Krankenhaus in meinem Ort konnte keine Veränderungen sehen. Dennoch wollte ich mir eine Zweitmeinung bei einem Profi einholen &#8211; koste es, was es wolle. Und siehe da: Die Privatärztin konnte sofort sehen, dass ich nicht nur Adeno, sondern auch Endo habe. Im Mai 2025 hat sich die Leitlinie geändert und somit habe ich meine offizielle Diagnose bekommen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich wusste immer, dass etwas nicht stimmt. Dass das nicht nur in meinem Kopf war. Ich war krank. Seit meinem 12. Lebensjahr. Mit den Jahren haben sich immer weitere Begleiterkrankungen still und heimlich dazugesellt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn ich dir eines mit auf den Weg geben kann: Hör auf dein Bauchgefühl. Umgib dich mit Menschen und Dingen, die dir guttun. Jeder Weg ist individuell, aber zum Glück müssen wir da alle nicht allein durch.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Über mich</strong></span></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich bin Michelle, 31 Jahre alt und lebe in einem kleinen Dorf in der Nähe von Frankfurt. Einige kennen mich vielleicht von Instagram – falls nicht: Ihr findet mich dort unter <em>@‌<a href="https://www.instagram.com/chronischgluecklich/" target="_blank" rel="noopener">chronischgluecklich</a></em>. Ich bin natürlich so viel mehr als nur meine Diagnosen. Auch wenn meine gesundheitlichen Themen aktuell eine große Rolle in meinem Leben einnehmen, versuche ich, mich auf die schönen Dinge im Leben zu fokussieren. Dabei habe ich vor allem in den letzten zwei Jahren festgestellt, dass ich zum Glücklichsein gar nicht viel benötige und wahres Glück von ganz anderen Dingen abhängt, als ich noch mit Mitte 20 dachte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-280999" style="aspect-ratio:0.7500040465515287;width:285px;height:auto" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-768x1024.jpg 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-225x300.jpg 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-600x800.jpg 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-400x533.jpg 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-300x400.jpg 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-1060x1413.jpg 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel.jpg 1512w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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