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	<title>Inga &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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	<title>Inga &#8211; Kaiserschlüpfer</title>
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		<title>Meine Endometriose-Geschichte – vom Regen in die Traufe und am Ende doch Sonne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Aerotoxisches Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[chronisch krank]]></category>
		<category><![CDATA[Endo-March]]></category>
		<category><![CDATA[May-Thruner-Syndrom]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn es darum geht, die eigene Geschichte zu erzählen, stellt man sich unweigerlich die Frage, was davon überhaupt für andere interessant sein kann. Gerade bei Endometriose sind die Geschichten meist nicht die schönsten und bei einer unheilbaren Krankheit ein „Happy End“ finden, ja, das ist auch so eine Sache. Wenn ich die letzten Jahre Revue...]]></description>
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<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn es darum geht, die eigene Geschichte zu erzählen, stellt man sich unweigerlich die Frage, was davon überhaupt für andere interessant sein kann. Gerade bei Endometriose sind die Geschichten meist nicht die schönsten und bei einer unheilbaren Krankheit ein „Happy End“ finden, ja, das ist auch so eine Sache. Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, war das wirklich eine ziemliche Achterbahn-Fahrt – aber fangen wir doch einfach mal von vorne an.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Über die Ursache von Endometriose gibt es die wildesten Geschichten, Ideen, Mythen und Überlegungen. Was sich immer mehr zeigt und wo auch zunehmend Konsens herrscht, ist das Endometriose keine gynäkologische Erkrankung ist, sondern viel mehr eine systemische, die mehr als nur den Unterleib betrifft. Und genau das spiegelt sich auch in meiner Geschichte wider, denn ich gehöre zu denjenigen, die nicht seit der ersten Periode schon Probleme und Schmerzen erleiden mussten. Während viele Betroffene von der ersten Periode an Monat für Monat durch die Hölle gehen, waren meine ersten Jahre völlig symptom- und schmerzfrei. Ich habe zwar relativ spät erst meine Tage bekommen und nur wenige Jahre später mit der Pille angefangen, aber ich hatte wirklich die ersten 10-12 Jahre keinerlei Beschwerden. Ein Grund, warum mir wahrscheinlich 2019 niemand so richtig geglaubt hat, als ich für die Bauchspiegelung gekämpft habe.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wie ist es dann aber zum „Ausbruch“ der Endometriose gekommen? Sicher sagen, was letztlich Ursache bei mir war, kann ich natürlich nicht, aber alles fing damit an, dass ich durch meinen Traumberuf als Pilotin schwer erkrankt bin. Für die Diagnose „Aerotoxisches Syndrom“ habe ich auch viele Jahre suchen und auf eigene Faust recherchieren müssen, aber letztlich habe ich sie dann doch vor der Endometriose bekommen, was wirklich ein Wunder ist, wenn man bedenkt, wie unbekannt die Folgen von kontaminierter Kabinenluft sind und wie lange bekannt Endometriose ist. Durch meinen Traum vom Fliegen wurde ich 2011 leider so krank, dass ich seitdem gar nicht mehr Fliegen darf, auch nicht als Passagier (zumindest ist das die starke Empfehlung meines damaligen Umweltmediziners). Da ich dummerweise zu den Menschen mit der schlechtest-möglichen Entgiftungsgenetik gehöre (ja, die genetisch vorgegeben und kann gravierende Unterschiede machen), konnte ich nur zweieinhalb Jahre meinen Beruf ausüben, bis der Crash kam. Nach den Symptomen 2011 und der Diagnose 2016 beginnt meine Endometriose-Geschichte 2017. Da ich nun wusste, dass meine Genetik so richtig mies für die Entgiftung ist, habe ich damals beschlossen, meinen Körper bestmöglich zu unterstützen und alles zu reduzieren, was geht. Und dazu zählte eben auch die Pille, denn auch die muss „entgiftet“ werden. Und so setzte ich die Pille ab und öffnete die Büchse der Pandora – anders kann ich es nicht sagen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit dem Absetzen der Pille kamen plötzlich Schmerzen aus der Hölle. Nicht nur zur Periode, sondern auch drum herum. Zyklisch kämpfte ich mit besonders schlimmen Migräne-Attacken und obendrein war mein Darm auch an vielen Tagen im Zyklus schlimmer als er ohnehin schon war. Ich habe mir fast ein Jahr gegeben, bis ich kapituliert habe. Den halben Monat mindestens vor Schmerzen im Unterleib kaum noch laufen können sollte ein Ende haben. Ich versuchte wieder, mit der Pille alles in den Griff zu bekommen, aber durch die komplexen Folgen der Schäden durch die Vergiftung war mein Organismus so beeinträchtigt, dass es gar nicht wirkte. Das ist tatsächlich auch eine Folge meiner Genetik und der Verschlechterung der Lage durch das Aerotoxische Syndrom, dass viele Medikamente und Co bei mir nicht wirken, oral nicht aufgenommen werden oder einfach anders wirken, als sie sollen. Also versuchte der Arzt die 3-Monats-Spritze (also Hormone, nicht als GnRH-Analoga).</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ja, was soll ich sagen, ich kam vom Regen in die Traufe. Aus einem Zyklus trotz Pille wurden Dauerblutungen – über Monate. Denn ich Schaf habe damals noch darauf vertraut, dass es ja manchmal bis zu sechs Monate dauern kann, bis der Körper sich anpasst, weshalb ich mir noch ein zweites Mal eine Spritze geben ließ. Da die Dauerblutungen nicht in den Griff zu bekommen waren und man in meiner Gebärmutter auch Spuren der Überbelastung sah, sollte eine Ausschabung gemacht werden. Das war im Sommer 2019. Unterdessen hatte ich schon einiges zu Endometriose gelesen und fand mich in vielen Dingen wieder, auch wenn das Potpourri an Symptomen genauso gut zum Aerotoxischen Syndrom passte. Es war ein kleiner Kampf, aber schließlich habe ich mich durchsetzen können und im Sommer 2019 wurde neben der Ausschabung eine Bauchspiegelung gemach. Aus „Wir schauen dann kurz rein, um eine Endometriose ausschließen zu können“ wurden drei Stunden OP und drei Tage stationär aufgrund der großen Wundflächen, wo überall Endometriose entfernt werden musste…</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich weiß noch genau, wie ich wach wurde und man mir sagte, dass doch mehr gefunden wurde, als vermutet. Zum Glück konnte ich kurz vor Einleiten der Narkose noch mit dem OP-Team sprechen, dass sie wirklich alles Entfernen, was sie finden, und es nicht nur zur Diagnose machen. Und es ging mir nach der OP auch schmerztechnisch besser – zumindest zunächst. Ich war total motiviert, da ja die Endometriose entfernt wurde und nach der Heilung sicher alles gut sei. Pustekuchen! Nichts war gut, es wurde sogar noch schlimmer. Mit dauerhaften Schmerzen aus der Hölle. Ich konnte kaum noch sitzen, wenn dann nur kurz. Ich hatte immer Schmerzen, auch wenn ich zur Toilette musste. Es ging phasenweise nichts mehr. Die Pille wirkte noch immer nicht und ich behielt einen Zyklus mit allen Begleiterscheinungen. Bis ich meine Hormone komplett lahmgelegt bekam mit den künstlichen Wechseljahren und GnRH-Analoga. Der Zyklus verschwand endlich wieder und mit ihm die Intensität der meisten zyklischen Beschwerden, aber die Schmerzen im Sitzen, auf Toilette, der ständige Harndrang und Co blieben leider.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach erneuter Recherche stieß ich schließlich auf Endometriose an den Beckennerven. Die Symptome passten wie die Faust aufs Auge. Also machte ich mir einen Termin und bekam die vermeintliche Diagnose „Endometriose an den Beckennerven“ und direkt einen OP-Termin dazu. Ja, und dann hat Corona mich gerettet. Es ging 2020 gerade los in Deutschland und es wurden OP-Termine verschoben. Gleichzeitig recherchierte ich immer mehr und kam zu dem Schluss, dass ich bei dem Arzt in Deutschland nicht in den besten Händen bin. Ich wollte eine Zweitmeinung und bin schließlich als es ging in die Schweiz zu Professor Possover. Dank Corona hatte ich Zeit zu recherchieren und habe mich nicht unters Messer gelegt – wer weiß, ob ich heute noch hier wäre. Die in Deutschland angedachte OP hätte mich im schlechtesten Fall umbringen können, denn sie fußte auf einer kompletten Fehldiagnose! Meine Nerven waren völlig in Ordnung und hatten keinerlei Probleme, stattdessen hatte ich allerdings eine Gefäßkompression, ein May-Thurner-Syndrom, was unter anderem dazu geführt hat, dass meine Gebärmutter keine Adenomyose (auch eine Fehldiagnose des deutschen Arztes) hatte, sondern einfach komplett voller Krampfadern war. Hätte man das alles entfernt, wie es der Plan der ursprünglichen OP war, hätte man meinem Körper sämtliche Umgehungskreisläufe und -gefäße genommen und ich hätte nicht nur wesentlich schlimmere Beschwerden danach gehabt, ich hätte unter Umständen auch nicht überleben können.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich begann also wieder, mich zu belesen und fand einen Spezialisten in Deutschland, der mir mein May-Thurner-Syndrom (Kompression der linken Beckenvene) beheben konnte. Viele Beschwerden wurden besser, aber die Krampfadern und dadurch verursachten Probleme blieben. Ohne Zyklus unter GnRH-Analoga war es zwar gut erträglich, aber das war eben keine Dauerlösung. Also entschied ich mich, die Gebärmutter mitsamt ihren Krampfadern entfernen zu lassen (aber das ist eine eigene Geschichte, die ich separat erzählen darf), deshalb werde ich da hier nicht im Detail drauf eingehen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In all den Jahren der Recherche zu medizinischen Themen, dem Durchleben des teils suboptimalen Gesundheitssystems (besonders wenn man komplexe Probleme abseits der Norm hat) fand ich durch all das Leid immerhin eine neue Berufung und Leidenschaft – die Medizin. Interessiert haben mich all diese Themen schon immer, das erste Jahr als Pilotin bin ich auch im Ambulanz-Bereich geflogen, aber lange Jahre dachte ich, dass ich nie wieder etwas finden werde, was mich so erfüllt und glücklich macht, wie zu Fliegen. Und ja, ich vermisse das Fliegen ganz extrem, jeden Tag auf eine gewisse Art, aber ich habe doch etwas gefunden, was mich auch glücklich macht. Ich habe mich aus meiner Erwerbsunfähigkeit raus gekämpft, habe studiert (Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren), bekomme 2026 meinen Bachelor of Science und habe in den letzten Jahren schon vielen Menschen helfen können, auf richtige Diagnosen zu kommen, über den Tellerrand zu schauen und für sich selbst und ihre Gesundheit einzustehen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Und das, ja, das ist die Sonne, die am Ende einer harten Geschichte steht. Oftmals sind es nämlich nicht nur eine „Heilung“ oder Remission, die zu einem Happy End führen können, sondern es ist der Weg, wie wir mit dem umgehen, was das Leben uns gibt und was wir daraus machen. Habe ich noch Schmerzen? Ja, jeden Tag! Komme ich mittlerweile gut damit zurecht? Ja, sogar ohne Schmerzmittel (die wirken bei mir ohnehin nicht). Ich habe viele Strategien für mich entwickelt, mit all den „Special Effects“ umzugehen und das Beste draus zu machen. Und mit meinen Erfahrungen auch anderen helfen zu können, das ist die Sonne, die durch die Wolken blitzt und sie an den meisten Tagen sogar vertreiben kann.</p>
<h2 style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Über unsere Gast-Autorin</strong></span></h2>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren, Expertin für Frauen- und Darmgesundheit &amp; funktionelle Medizin</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Katharina Kugelmeier ist selbst von Endometriose und Kompressionssyndromen betroffen. Seit ihrer ersten Diagnose einer chronischen Erkrankung vor vielen Jahren begann sie, sich für Betroffene einzusetzen und Aufklärungsarbeit, sowohl über Social Media als auch direkt, zu leisten. Nach ihrer Endometriose-Diagnose gründete sie eine große digitale Selbsthilfegruppe über WhatsApp. Die Diagnose der Kompressionssyndrome brachte sie auf eine nicht seltene, aber in Deutschland noch sehr unbekannte Differentialdiagnose zu Endometriose und Adenomyose.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In ihrem beruflichen Werdegang war Katharina Kugelmeier Berufspilotin, bis sie dadurch schwer erkrankte. Daher studierte sie Journalismus mit den Schwerpunkten Fachjournalismus und PR und ist in dem Bereich auch tätig. Darüber hinaus studiert sie (Bachelor of Science) Naturheilkunde und komplementäre Heilverfahren. Sie arbeitet als Coach und bald auch in eigener Praxis. Auf Instagram gibt es einige Beiträge und Highlights zu Kompressionssyndromen und vielem mehr. Bei weiteren Fragen darf man sie gern &nbsp;auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/kat.kug/" target="_blank" rel="noopener">@<em>kat.kug</em></a>&nbsp;kontaktieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">&nbsp;</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Kat-Kug--768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-280992" style="aspect-ratio:0.7500040465515287;width:278px;height:auto"/></figure>
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		<title>Endometriose-Diagnose dank MRT: Nach 22 Jahren voller Schmerzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Endometriose]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Adenomyose]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Endozentrum]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weg bis zur Diagnose Endometriose, war ein langer&#8230; er dauerte 22 Jahre.&#160; Mit 12 Jahren stand ich im Türrahmen des Schlafzimmers meiner Eltern. Kurz zuvor hatte ich das erste Mal Blut in meiner Unterhose bemerkt. Vor Schmerzen bin ich dann ohnmächtig geworden. Meine Mutter hat am nächsten Tag einen Termin bei ihrer Frauenärztin für...]]></description>
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<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em>Der Weg bis zur Diagnose Endometriose, war ein langer&#8230; er dauerte 22 Jahre.&nbsp;</em></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mit 12 Jahren stand ich im Türrahmen des Schlafzimmers meiner Eltern. Kurz zuvor hatte ich das erste Mal Blut in meiner Unterhose bemerkt. Vor Schmerzen bin ich dann ohnmächtig geworden. Meine Mutter hat am nächsten Tag einen Termin bei ihrer Frauenärztin für mich vereinbart. Bis dahin war jede weitere Periode eine Qual. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich während meiner Blutung im Badezimmer auf dem kalten Fliesenboden lag und meine Mutter anbettelte, mit mir sofort in ein Krankenhaus zu fahren, um mir alle Organe im Unterleib entfernen zu lassen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei meinem ersten Frauenarzttermin wurde mir dann versichert, dass das zum Frau-Sein eben dazugehört. Also bekam ich mit nur 13 Jahren die Pille verschrieben. Immer wieder hatte ich schlimme Beschwerden, sodass ich entweder umkippte oder mich übergeben musste. Meine Klassenkameradinnen versicherten mir auf Rückfrage, dass sie auch Unterleibsschmerzen hätten, also bin ich davon ausgegangen, es sei wirklich normal.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Immer wieder habe ich bei neuen Symptomen einfach eine neue Pille verschrieben bekommen. Insgesamt sechs verschiedene Präparate. Mit 26 habe ich mich dazu entschieden, die Pille abzusetzen, nachdem ich bei Stern TV einen Beitrag über die Pille gesehen hatte und positiv auf MTHFR getestet wurde. Also habe ich sie im Januar 2021 kurzerhand abgesetzt. Meinen Frauenarzt und meinen Hausarzt habe ich darüber informiert. Keiner hat mich darauf hingewiesen, dass es einige Dinge zu beachten gibt &#8211; wovon ich leider erst viel später aus dem Buch „Bye, bye Pille“ erfahren habe.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Laufe des Jahres ging es mir immer schlechter. Ich hatte jeden Tag mit niedrigem Blutdruck, Kreislaufproblemen und Herzrasen zu tun, bis ich im August 2021 meinen ersten Zusammenbruch hatte. Anschließend kam ich für eine Woche ins Krankenhaus, aber man hat nichts gefunden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Immer wieder wurde mir versichert, ich sei gesund und alle Symptome wären ausschließlich psychischer Natur. Also habe ich eine Therapie angefangen. Mein Therapeut konnte mir sehr schnell sagen, dass einige meiner Symptome nicht ausschließlich auf psychische Diagnosen passen würden und ich bitte einige Dinge genauer abklären lassen solle. Dies habe ich dann nachgeholt und wurde 2024 unter anderem mit POTS und ME/CFS diagnostiziert. Auf dem Fragebogen für ME/CFS waren verschiedene Begleiterkrankungen aufgelistet, unter anderem Endometriose. Noch nie gehört. Weshalb ich mir einen Termin im nächsten Endozentrum vereinbarte. Ich weiß noch genau, wie ich kurz vorher den Termin absagen wollte und meine Mutter mich überredete, doch zu gehen und mich zu dem Termin begleitete.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Endozentrum in Gießen wurde ich dann am 03.12.24 per Ultraschall mit Adenomyose diagnostiziert. Als ich das total geschockt auf Instagram mit meiner Community teilte, bekam ich den Tipp:</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn du dich nicht operieren lassen willst, um Endometriose abklären zu lassen, dann versuch es mit einem MRT.</p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Dieselbe Person gab mir außerdem die Kontaktdaten ihrer Privatärztin.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Kurze Zeit später lag ich im MRT. Der Radiologe aus dem Krankenhaus in meinem Ort konnte keine Veränderungen sehen. Dennoch wollte ich mir eine Zweitmeinung bei einem Profi einholen &#8211; koste es, was es wolle. Und siehe da: Die Privatärztin konnte sofort sehen, dass ich nicht nur Adeno, sondern auch Endo habe. Im Mai 2025 hat sich die Leitlinie geändert und somit habe ich meine offizielle Diagnose bekommen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich wusste immer, dass etwas nicht stimmt. Dass das nicht nur in meinem Kopf war. Ich war krank. Seit meinem 12. Lebensjahr. Mit den Jahren haben sich immer weitere Begleiterkrankungen still und heimlich dazugesellt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wenn ich dir eines mit auf den Weg geben kann: Hör auf dein Bauchgefühl. Umgib dich mit Menschen und Dingen, die dir guttun. Jeder Weg ist individuell, aber zum Glück müssen wir da alle nicht allein durch.</p>
<h3 data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Über mich</strong></span></h3>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich bin Michelle, 31 Jahre alt und lebe in einem kleinen Dorf in der Nähe von Frankfurt. Einige kennen mich vielleicht von Instagram – falls nicht: Ihr findet mich dort unter <em>@‌<a href="https://www.instagram.com/chronischgluecklich/" target="_blank" rel="noopener">chronischgluecklich</a></em>. Ich bin natürlich so viel mehr als nur meine Diagnosen. Auch wenn meine gesundheitlichen Themen aktuell eine große Rolle in meinem Leben einnehmen, versuche ich, mich auf die schönen Dinge im Leben zu fokussieren. Dabei habe ich vor allem in den letzten zwei Jahren festgestellt, dass ich zum Glücklichsein gar nicht viel benötige und wahres Glück von ganz anderen Dingen abhängt, als ich noch mit Mitte 20 dachte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-280999" style="aspect-ratio:0.7500040465515287;width:285px;height:auto" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-768x1024.jpg 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-225x300.jpg 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-600x800.jpg 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-400x533.jpg 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-300x400.jpg 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel-1060x1413.jpg 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/03/Design-ohne-Titel.jpg 1512w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
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		<title>Deine Beckenbodenmuskulatur – das unterschätzte Kraftzentrum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 07:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Physiotherapie Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenboden]]></category>
		<category><![CDATA[Beckenbodenmuskulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Menopause]]></category>
		<category><![CDATA[Perimenopause]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Übungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Deine Beckenbodenmuskulatur liegt unten im Becken und sichert die Lage deiner Blase, Gebärmutter und deines Darms. Sie besteht anatomisch aus 3 Schichten. Funktionell gibt es aber diese 3 Schichten nicht, denn sie sind eng durch Faszien- Bindegewebe miteinander verbunden. Deine Blase mit der Harnröhre, dein Vaginaleingang und dein Enddarm liegen in der unteren Schicht jeweils...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Deine Beckenbodenmuskulatur liegt unten im Becken und sichert die Lage deiner Blase, Gebärmutter und deines Darms. Sie besteht anatomisch aus 3 Schichten. Funktionell gibt es aber diese 3 Schichten nicht, denn sie sind eng durch Faszien- Bindegewebe miteinander verbunden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Deine Blase mit der Harnröhre, dein Vaginaleingang und dein Enddarm liegen in der unteren Schicht jeweils mit ihrem Ein- oder Ausgang. Die Beckenbodenmuskulatur sorgt für deine Kontinenz, also die Fähigkeit Urin und Stuhlgang zu halten und kontrolliert auf der Toilette zu entleeren.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Deine Beckenbodenmuskulatur ist verschiedenen Einflüssen ausgesetzt. Sie wird hormonell während deines Zyklus weicher, zum Beispiel um den Eisprung herum, oder kurz vor deiner Periode.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch während der Schwangerschaft bereitet sich die Beckenbodenmuskulatur auf eine bevorstehende Geburt vor. Die Beckenbodenmuskulatur trägt dein Kind und wird auch hier hormonell weicher, um sich auf die Geburt vorzubereiten. So kann sie sich unter der Geburt sehr weit dehnen und danach auch wieder zusammenziehen und festigen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In der Perimenopause und Menopause kommt es zu einer Veränderung der kollagenen Anteile der Muskulatur durch die hormonellen Veränderungen. Auch hier kann es sein, dass du eine Schwäche der Muskulatur wahrnimmst.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die gute Nachricht ist, dass sich deine Beckenbodenmuskulatur nicht von anderer Skelettmuskulatur in deinem Körper unterscheidet. Das heißt, du kann mit Training und gezielten Übungen die Muskulatur wieder stärken und aufbauen. Dafür gibt es geschulte Physiotherapeut*innen die sich darauf spezialisiert haben.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nimm deinen Beckenboden also bewusst wahr, er stärkt deine Körpermitte und bildet hier die Basis für Stabilität und auch Mobilität.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Hier sind zwei Übungen, die ich zum Thema Beckenboden empfehle:</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wahrnehmungsübung (Basis)</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ziel:</strong>&nbsp;Beckenboden wieder spüren lernen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lege dich auf den Rücken, Beine aufgestellt</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Atme ruhig durch die Nase ein</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beim&nbsp;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ausatmen</strong>&nbsp;stell dir vor, du ziehst Scheide und After sanft nach innen/oben</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beim&nbsp;<strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Einatmen</strong>&nbsp;wieder komplett lösen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">5–10 Atemzüge, 2–3× täglich<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Kein Pressen, kein Bauch- oder Gesäßanspannen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Sanftes Anspannen &amp; Lösen</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ziel:</strong>&nbsp;Kraft aufbauen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">· &nbsp; &nbsp; &nbsp;Beckenboden beim Ausatmen <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">leicht anspannen</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">· &nbsp; &nbsp; &nbsp;Spannung <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">3–5 Sekunden halten</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">· &nbsp; &nbsp; &nbsp;Vollständig lösen (mind. genauso lang)</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">· &nbsp; &nbsp; 8–10 Wiederholungen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-b854b540 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Gudurn-1-1-768x1024.png" alt="Gudurn" class="uag-image-280658" width="283" height="377" title="Gudurn" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Gudrun Schäfer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erfahrene Physiotherapeutin und Beckenbodenspezialistin liegt mein Fokus auf der ganzheitlichen Gesundheit von Körper und Seele. Mit Zusatzqualifikationen als Fachtherapeutin für sexuelle Gesundheit, Physio-Pelvica-Therapeutin, Manualtherapeutin (sek. HP-Physiotherapie) und Bobath-Therapeutin begleite ich Menschen jeden Alters auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Ziel ist es, jede Behandlung individuell auf die Bedürfnisse meiner Patient:innen abzustimmen, Fachwissen mit Empathie zu verbinden und dabei einen sicheren Raum für körperliche und sexuelle Gesundheit zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Instagram findest du mich unter @‌<a href="http://www.instagram.com/beckenboden.gudrun.schaefer" data-type="link" data-id="www.instagram.com/beckenboden.gudrun.schaefer" target="_blank" rel="noopener">beckenboden.gudrun.schaefer</a></p>




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		<title>Narbenpflege nach dem Kaiserschnitt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnitt-Set]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschnittnarbe]]></category>
		<category><![CDATA[Narbenpflege]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff – körperlich und emotional. Dein Körper hat in den letzten Monaten Großartiges geleistet und beginnt unmittelbar danach mit seiner Heilungsarbeit. Diese braucht vor allem Zeit und Ruhe. Gerade die Kaiserschnittnarbe verdient dabei Aufmerksamkeit – nicht aus dem Wunsch nach äußerlicher Perfektion, sondern aus Fürsorge für dich selbst. Wann beginnt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein Kaiserschnitt ist ein großer Eingriff – körperlich und emotional. Dein Körper hat in den letzten Monaten Großartiges geleistet und beginnt unmittelbar danach mit seiner Heilungsarbeit. Diese braucht vor allem Zeit und Ruhe. Gerade die Kaiserschnittnarbe verdient dabei Aufmerksamkeit – nicht aus dem Wunsch nach äußerlicher Perfektion, sondern aus Fürsorge für dich selbst.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wann beginnt die Narbenpflege?</strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die aktive Pflege einer Kaiserschnittnarbe startet nicht sofort. Wichtig ist, dass die Wunde vollständig geschlossen ist und deine Hebamme oder Ärztin ihr grünes Licht gegeben hat. Auch wenn die Narbe äußerlich oft schnell gut aussieht, braucht das Gewebe darunter deutlich länger, um zu heilen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Sanfte Berührung statt Druck</strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Sobald es erlaubt ist, darfst du deine Narbe vorsichtig berühren. Anfangs reicht es oft schon, die Hand ruhig auf den Unterbauch zu legen und bewusst zu atmen.<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Mit der Zeit können daraus sanfte, kreisende Bewegungen werden – immer schmerzfrei und in deinem eigenen Tempo.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Narbenmassage – langsam herantasten</strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Eine leichte Narbenmassage kann helfen, das Gewebe geschmeidig zu halten, Spannungsgefühle zu lösen und das Körpergefühl rund um die Narbe zu verbessern.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wichtig ist, dass du dabei niemals gegen den Schmerz arbeitest. Deine Narbe zeigt dir, was gerade guttut und was noch zu viel ist.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Die Kraft der Natur bewusst einbeziehen</strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach der Geburt achten viele Frauen besonders darauf, was sie an ihre Haut lassen. Milde Pflegeprodukte mit wenigen, gut verträglichen Inhaltsstoffen können die Narbenpflege angenehm begleiten.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Pflanzen wie Ringelblume, Johanniskraut oder Hagebutte werden traditionell zur Pflege empfindlicher Haut eingesetzt. In Kombination mit nährenden Ölen und Fetten können sie helfen, die Haut geschmeidig zu halten und die tägliche Pflege angenehmer zu machen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein Beispiel für eine Pflege auf natürlicher Basis ist der Motherlove® Kaiserschnittbalsam, der auf ausgewählten Pflanzenextrakten sowie Olivenöl und Sheabutter basiert. Er eignet sich besonders gut für die sanfte, regelmäßige Pflege. Den Balsam findest du im <strong><a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/geschenksets-kaiserschnitt/">Kaiserschnitt-Set</a> </strong>von Kaiserschlüpfer.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong"><a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/geschenksets-kaiserschnitt/"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-269083 size-medium" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-300x300.png 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-1024x1024.png 1024w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-150x150.png 150w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-350x350.png 350w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-600x600.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-768x768.png 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-400x400.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-1060x1060.png 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-50x50.png 50w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove-100x100.png 100w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2022/11/kaiserschnitt-set-mit-weleda-und-Motherlove.png 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Regelmäßigkeit statt Perfektion</strong></p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Narben verändern sich über Wochen und Monate. Ein paar achtsame Minuten am Tag sind oft hilfreicher als seltene, intensive Pflege. Viele Frauen bemerken mit der Zeit, dass sich ihre Narbe weicher anfühlt und weniger spannt.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Jede Narbe heilt anders. Unterschiede in Farbe, Struktur oder Gefühl sind ganz normal. Wenn du Schmerzen, Rötungen, Nässen oder Unsicherheit verspürst, zögere nicht, deine Hebamme oder Ärztin anzusprechen.</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Und denk daran, deine Kaiserschnittnarbe erzählt eine Geschichte: sie steht für den Beginn deines Mama-Seins.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Dieser Blogbeitrag wurde mit freundlicher Unterstützung von mamivac® verfasst.</em><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">mamivac® begleitet seit über 40 Jahren Mütter mit hochwertigen Produkten für Stillzeit und Wochenbett. Als Unternehmen, das nach dem WHO-Kodex handelt, steht mamivac für eine verantwortungsvolle Unterstützung von Müttern und ihren Babys.</em></p>
<p style="font-weight: 400;">&nbsp;</p>
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		<title>11 Nährstoff-Booster nach der Geburt: Was dein Körper jetzt braucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:32:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[Geburt zehrt – Ernährung stärktEine Geburt fordert ihren Tribut – und das ist Fakt! Allein durch das viele Schwitzen vor, während und nach der Geburt verliert dein Körper eine große Menge an Mineralstoffen. Auch der Durchfall, der manche Gebärende kurz vor der Geburt ereilt, trägt zusätzlich zum Mineralstoffverlust bei. Und dann ist da noch die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Geburt zehrt – Ernährung stärkt</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Eine Geburt fordert ihren Tribut – und das ist Fakt! Allein durch das viele Schwitzen vor, während und nach der Geburt verliert dein Körper eine große Menge an Mineralstoffen. Auch der Durchfall, der manche Gebärende kurz vor der Geburt ereilt, trägt zusätzlich zum Mineralstoffverlust bei. Und dann ist da noch die immense körperliche Anstrengung: Stundenlange Geburtsarbeit, bei der dein Körper Höchstleistung erbringt. Diese Kraftanstrengung muss dein wunderbarer Körper erst einmal verarbeiten. Am besten gelingt das mit viel Ruhe und gutem, nährstoffreichem Essen!</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">SNACK DICH STARK – Was dein Körper jetzt wirklich braucht!</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Du wirst im Wochenbett und in der Stillzeit noch ungefähr 500 Kalorien mehr pro Tag verbrauchen, sodass du bei Deiner täglichen Nahrungsaufnahme auf insgesamt 2500 Kalorien kommen solltest. Ich weiß, dass vor allem das regelmäßige Essen oft das Hauptproblem ist. Meist wird sich zwischendurch nur das &#8220;reingeschoben&#8221;, was zufällig gerade irgendwo herumliegt und nach Schokolade, Banane oder Müsliriegel aussieht. Besonders wertvoll für dich sind aktuell warme Mahlzeiten und nicht irgendwelche fertigen, industriell hergestellten Snacks. Auch kalte Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Rohkost, solltest Du zunächst erst mal meiden. Dein Körper hat noch nicht die Kraft diese Lebensmittel zu &#8220;erhitzen&#8221; und zu verwerten. Und zudem sind kalte Mahlzeiten nicht sonderlich förderlich für deine Milchbildung.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">DIE BASICS NACH DER GEBURT – Essen, dass dich stärkt</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Eisen</strong> für die roten Blutkörperchen – damit wird eine gute Sauerstoffversorgung deiner Organe garantiert: Himbeeren, Hirse, Rote Bete oder Rote-Bete-Saft, rotes Fleisch, Haferflocken, Linsen, Hühnereigelb, Innereien (Leber). Die Aufnahme der Nährstoffe wird durch den Konsum von Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Magensäureblockern erschwert.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">B-Vitamine</strong> sind deine Nervennahrung nach durchwachten Nächten: Eier, Milch, Hüttenkäse, Joghurt, Kalbfleisch, Hühnchen, Makrele, Lac Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Nüsse, Chiasamen, Sesam Sonnenblumenkerne, Bananen, Auberginen, Feldsalat</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Vitamin C</strong> unterstützt die Eisenaufnahme und dein Immunsystem freut sich: Zitrusfrüchte, Paprika, Kartoffeln (Zitrone des Nordens genannt), Brokkoli, Kresse, Petersilie, Johannisbeeren, Sanddorn, Hagebutten</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Vitamin D</strong> für gute Stimmung, ein bombiges Immunsystem und in Verbindung mit Licht für die Garantie, dass Kalzium in die Knochen eingelagert wird: Champignons, Avocado, Butter, Sahne und fetter Seefisch (Hering, Lachs Makrele). Alternativ zu Fisch kann auch auf Algenöl oder -kapseln zurückgegriffen werden. Algen werden in speziellen Kulturen gezüchtet und sind frei von Schadstoffen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Biotin</strong> für Rapunzel-Haare und stabile Fingernägel: Nüsse, Haferflocken, Kartoffeln, Fisch, Haferkleie, Linsen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Folsäure</strong> geben deinen roten und weißen Blutkörperchen ordentlich Stoff: Fenchel, Kartoffeln, Nüsse, Vollkornprodukte</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Zink</strong> für Dein Immunsystem und eine gut funktionierende Wundheilung (also besonders wichtig, wenn die Brustwarzen schlecht abheilen und die Kaiserschnittnaht sehr lange Wundsekret abgibt und sich immer wieder an kleinen Stellen entzünden sollte):<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Haferflocken, Paranüsse, Erdnüsse, Gouda, Linsen</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Jod</strong> für eine stabile Körpertemperatur und deine Schilddrüse. Achtung: Bei einer Hashimoto-Thyreoiditis jodreiche Nahrungsmittel und Jodtabletten vermeiden! In der Klinik werden sehr oft alle Wöchnerinnen kategorisch mit Jod versorgt, ohne dass bei der Anamnese auf eine Schilddrüsenerkrankung geachtet wird. Du bist jetzt um diese Information reicher, weise bitte selbstständig darauf hin, beziehungsweise verzichte eigenständig auf die Einnahme von Jodtabletten, falls du zu den Menschen mit Hashimoto-Thyreoiditis gehörst.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Omega-3-Fettsäuren</strong> für die Sehkraft, die Funktion des Herzens und des Gehirns: Hering, Lachs, Makrele, Sardine, Algen, Leinöl, Hanföl, Rapsöl, Rosenkohl, Avocado, Walnüsse, Mandeln.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Ballaststoffe</strong> für eine geregelte Verdauung: Leinsamen (aufgebrochen), Flohsamen, Apfel, Bananen, schwarze Johannisbeeren, Datteln, Linsen, Kartoffeln</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Proteine</strong> sin deine Bausteine für Organe, Muskeln, Enzyme, Blut und Hormone: Quark, Butter, Eier, Tofu, Nüsse, Hülsenfrüchte, Quinoa, Haferflocken, mageres Rindfleisch, Huhn</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>JETZT KOMMT&#8217;S IN DEN TOPF – Rezepte für dein Wochenbett</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Jetzt muss das Ganze natürlich auch noch in den Kochtopf. In dem Buch &#8220;Königin im Wochenbett&#8221; hat meine liebe Kollegin Kerstin Lüking eine Sammlung an leckeren Kochrezepten, die Du teilweise auch vorbereiten und einfrieren kannst, für euch zusammengestellt. Alternativ bittest Du Freunde und Verwandte, Dich mit einem »Wochenbett-Catering« als Geburtsgeschenk zu verwöhnen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">HINWEIS ZU DIESEM BEITRAG: Unsere Gast-Autorin Hauptstadthebamme Romy ist selbst ein großer Fan vom zauberhaften Buch „<a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1070050019?ProvID=15326505&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=23447062986&amp;gbraid=0AAAAADwkCX6PlGqPR1bLZOZu7a7nNPEzb&amp;gclid=Cj0KCQjwlLDQBhDjARIsAPlIefEFF82nzGhXpt_Ui2qwTX3tn6xJspJ4ud6pzWUtyTa6r87cJN0D_owaAtakEALw_wcB" target="_blank" rel="noopener">Königin im Wochenbett</a>“ von Kerstin Lüking. Die vollständigen Inhalte dieses Beitrags stammen aus diesem Buch. Klare Leseempfehlung!</em></p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="704" height="1024" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-704x1024.png" alt="" class="wp-image-281818" style="aspect-ratio:0.6877461460560369;width:211px;height:auto" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-704x1024.png 704w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-206x300.png 206w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-600x872.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-400x582.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-275x400.png 275w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54.png 718w" sizes="(max-width: 704px) 100vw, 704px" /></figure>
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		<title>Der Wochenfluss als natürlicher Begleiter im Wochenbett</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 07:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserschlüpfer]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Wochenbett ist eine Zeit des Ankommens, der Veränderung und der Heilung. Dazu gehört auch der sogenannte Wochenfluss, in der Fachsprache „Lochien“ genannt. Der Wochenfluss begleitet die Heilung, Regeneration und Rückbildung der Gebärmutter. Wie bei den meisten anderen Körperflüssigkeiten wird jedoch wenig darüber gesprochen – es gilt nach wie vor noch als Tabuthema. Genau deshalb...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das Wochenbett ist eine Zeit des Ankommens, der Veränderung und der Heilung. Dazu gehört auch der sogenannte Wochenfluss, in der Fachsprache „Lochien“ genannt. Der Wochenfluss begleitet die Heilung, Regeneration und Rückbildung der Gebärmutter. Wie bei den meisten anderen Körperflüssigkeiten wird jedoch wenig darüber gesprochen – es gilt nach wie vor noch als Tabuthema. Genau deshalb gibt dieser Beitrag einen Überblick über Dauer, Verlauf, Hygiene und Besonderheiten des Wochenflusses sowie über Warnzeichen, bei denen eine Abklärung sinnvoll ist.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was ist der Wochenfluss?</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Um zu verstehen, was der Wochenfluss ist, lohnt sich ein kurzer Blick zurück in die Schwangerschaft und zur Geburt.</strong> Während der gesamten Schwangerschaft versorgt die Plazenta das Baby und wächst mit ihm. Sie haftet an der Gebärmutterwand und löst sich nach der Geburt des Kindes mithilfe der Wehen-Kraft von der Gebärmutter. Zurück bleibt eine etwa handtellergroße Wundfläche, die sich durch die sogenannten Nachwehen nach und nach verkleinert. Aus dieser Wunde treten dabei Blut, flüssige Gewebsreste, Lymphflüssigkeit und Schleim aus – genau dies bezeichnet man als Wochenfluss. Er wird in den ersten Wochen nach der Geburt über die Scheide ausgeschieden und ist ein natürlicher und wichtiger Teil der Rückbildung der Gebärmutter – unabhängig vom Geburtsmodus.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Nach einem Kaiserschnitt ist der Wochenfluss häufig etwas geringer oder von kürzerer Dauer als nach einer vaginalen Geburt, da während der Operation bereits Blut und Sekret abgesaugt werden. Farbe, Stärke und Dauer des Wochenflusses verändern sich im Verlauf des Wochenbettes und können von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein – ähnlich wie auch bei der Menstruation. Im Durchschnitt dauert der Wochenfluss etwa <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">vier Wochen</strong>.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>Hier ein kurzer Überblick über einen typischen Verlauf:</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp; 1. – &nbsp;3. Tag &nbsp; &nbsp;Lochia rubra / frisch rot, blutig / mehr als regelstark</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp; 1. – &nbsp;8. Tag &nbsp; &nbsp;Lochia fusca / rötlich-bräunlich, dünnflüssiger / regelstark</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp; 1. – 15.Tag &nbsp; &nbsp;Lochia flava / <span style="font-size: revert;">gelblich, weiß / w</span><span style="font-size: revert;">eniger als regelstark</span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">16. – 21.Tag &nbsp; &nbsp;Lochia alba / weiß, klar, ausflussartig / sehr wenig</p>
<ol>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">– 6. Woche &nbsp; <span style="font-size: revert;">Wundheilung meist abgeschlossen</span></li>
</ol>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wichtig:</strong> </span>Das ist ein möglicher Verlauf <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">– jede Frau ist individuell</strong>. Manche erleben eine rasche Abnahme, andere mit schwankenden Intensitäten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Stillen kann den Wochenfluss kurzfristig verstärken</strong>, da beim Saugen Oxytocin ausgeschüttet wird. Dieses Hormon unterstützt die Rückbildung der Gebärmutter und lässt Nachwehen intensiver spürbar werden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch der Geruch kann Aufschluss geben:</p>
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">normal: metallisch, leicht süßlich</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">auffällig: stark, faulig, fischig → Warnzeichen (siehe unten)</p>
</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Hygiene und Alltag</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Im Wochenbett ist eine gründliche Hygiene besonders wichtig, da sowohl innerliche als auch äußerliche Wunden heilen. Ziel ist es, Infektionen vorzubeugen und gleichzeitig die natürliche Heilung zu unterstützen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für den Wochenfluss eignen sich <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">große, saugfähige und atmungsaktive Baumwoll-Wochenbettbinden</strong> oder Einlagen. Natürlich kannst du, sobald die Blutung weniger wird, auf kleinere Binden oder Slipeinlagen verwenden. Es empfiehlt sich diese Binden <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">häufig zu wechseln</strong>. Auf Tampons, Menstruationstassen oder andere innere Hygieneprodukte sollte während dieser Zeit verzichtet werden, da sie das Infektionsrisiko erhöhen können. Ebenso wird in den ersten Wochen von Baden, Schwimmen, Saunagängen und Geschlechtsverkehr abgeraten, um Keimaufstieg zu verhindern.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Für die <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">tägliche Intimhygiene</strong> reicht <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">klares Wasser</strong> vollkommen aus. Intimwaschlotionen, Vaginalspülungen oder desinfizierende Produkte können das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora stören und sollten nur nach Rücksprache mit deiner Hebamme oder deiner*deinem Frauenärzt*in verwendet werden. Während oder nach dem Harnlassen kann das <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Abspülen mit Wasser</strong> als angenehm empfunden werden – ein Bidet oder eine Intimdusche eignen sich hierfür gut. Nach fachlicher Absprache können <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">wundheilungsfördernde Zusätze</strong> wie Eichenrinde oder Calendula eingesetzt werden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Auch im Alltag lohnt es sich, auf den eigenen Körper zu achten. Wird der Wochenfluss nach körperlicher Aktivität wieder stärker oder heller, ist das häufig ein Zeichen dafür, dass mehr Ruhe notwendig ist. <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Kurze Spaziergänge</strong> sind in der Regel gut <strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">verträglich</strong>, schwere körperliche Belastungen sollten dagegen vermieden werden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wann solltest du aufmerksam werden?</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Sehr kurze Dauer/ plötzliches Stoppen des Wochenflusses</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei manchen Frauen endet der Wochenfluss bereits nach etwa zwei Wochen – das kann normal sein, kann jedoch auch auf einen sogenannten Lochialstau hinweisen. Dabei kann das Blut nach ein paar Tagen bis wenigen Wochen aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr richtig abfließen. Hier ist besondere Vorsicht geboten, da dies zu einer Entzündung der Gebärmutter führen kann.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Warnsignale sind:</em></p>
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">plötzlich stoppender Wochenfluss nach zuvor normaler Blutung</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">unangenehm riechender Wochenfluss</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">druckempfindlicher Unterbauch</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">im weiteren Verlauf: Stirnkopfschmerz, Fieber und extremem Druckschmerz im unteren Bauchbereich</p>
</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Vorbeugen und Maßnahmen setzen:</em></p>
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">20 Minuten täglich Bauchlage</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wohltuende, bewegende Bauchmassage</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Regelmäßiges Entleeren der Harnblase und auf regelmäßigen Stuhlgang achten</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Hebamme oder Frauenärzt*in kontaktieren, wenn die Blutung plötzlich ausbleibt</p>
</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Starke oder anhaltende Blutungen</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Wochenfluss nimmt normalerweise innerhalb der ersten Tage und Wochen nach der Geburt stetig ab. Besonders in den ersten Tagen sind stärkere Blutungen möglich. Dies kann unterschiedliche Gründe, wie eine verzögerte Rückbildung, eine Wehenschwäche oder einen Plazentarest haben. Dann zieht sich die Gebärmutter nicht ausreichend zusammen und die Plazentawunde verkleinert sich nicht ausreichend. Dadurch kann es zu vermehrtem Blutverlust kommen. Hier ist es wichtig rasch zu reagieren. Weiters kann es manchmal zu kleineren Stauungen des Wochenflusses und zu einer sogenannten Koagelbildung (= geronnenes Blut) kommen. Dabei fließt oft für ein paar Stunden kein Blut ab, und dann plötzlich viel. Dies kann sporadisch und in kleineren Mengen völlig normal sein, sollte aber bei größeren Mengen oder längerer Dauer ärztlich abgeklärt werden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bleibt der Wochenfluss jedoch über 6 bis8 Wochen hinweg bestehen oder schwankt auffällig, kann dies ein Hinweis auf Plazentareste sein – Gewebe, das in der Gebärmutter zurückgeblieben ist. Das kommt nach vaginalen Geburten wie auch nach Kaiserschnitten vor (wenn auch dort seltener).</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Warnzeichen:</strong></span></p>
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Starke Blutung</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">anhaltende Blutungen/ wieder stärker einsetzende Blutungen</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">große und viele Koagel</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Enzündungszeichen wie Fieber, Schmerzen, Entzündungserscheinungen</p>
</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Vorbeugung bei Stauung &amp; Koageln:</strong></span></p>
<ul class="ak-ul" data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="bulletList" data-prosemirror-node-block="true">
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bauchlage</p>
</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="listItem" data-prosemirror-node-block="true">
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">sanfte Bauchmassagen</p>
</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Wichtig:</strong> Die Intensität einer Blutung ist sehr schwer einzuschätzen – bei Unsicherheit bitte unbedingt fachlichen Rat durch die Hebamme oder Ärzt*in einholen. Ab dem 2. Tag sollte eine Binde nach ungefähr 3 Stunden etwas Blut enthalten, aber nicht überlaufen Starke Blutungen immer zeitnah in der Klinik abklären lassen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Wochenfluss und Menstruation</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Endet der Wochenfluss nach 3 bis 6 Wochen und tritt einige Zeit später eine neue – meist dunklere und weniger starke – Blutung auf, kann es sich bereits um die erste Regelblutung handeln. Während der Stillzeit kann diese noch lange ausbleiben, muss es aber nicht. Jeder Körper findet seinen eigenen Rhythmus.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Manchmal ist die erste Periode kürzer, länger, schwächer oder stärker als gewohnt. Falls eine Blutung sehr früh nach dem Wochenfluss wieder einsetzt, ist ein Ultraschall zur Kontrolle empfehlenswert.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Wichtig:</em> Der erste Eisprung kann vor der ersten Regelblutung stattfinden – eine Schwangerschaft ist also schon früh wieder möglich.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Der Wochenfluss ist ein natürlicher Begleiter im Wochenbett – manchmal unspektakulär, manchmal überraschend und verunsichernd. Er erinnert daran, welch große Leistung dein Körper vollbracht hat und wie kraftvoll die Zeit nach der Geburt ist. Gib dir Ruhe, vertraue auf deine Wahrnehmung und hol dir Unterstützung, wenn Unsicherheiten entstehen. Gut informiert und begleitet zu sein, schafft Sicherheit – und ein entspanntes Wochenbett.</strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Unser Tipp: <a href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/geschenksets-wochenbett/">Wochenbett-Set&nbsp;</a></strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Quellen:</strong> <em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Stadelmann, I. (2005).</em> Die Hebammensprechstunde. 8. Korr. Auflage, Stadelmann Verlag, Wiggensbach.<em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">Stiefel, A., Geist, Ch. &amp; Harder, U. (2013</em>). Hebammenkunde. Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. 5. Überarbeitete und erweiterte Auflage, Hippokrates Verlag, Stuttgart.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
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		<title>Doulatipp: Mentale Vorbereitung auf die Geburt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Affirmation]]></category>
		<category><![CDATA[Doula]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Innere Stärke finden, Vertrauen wachsen lassen aus der Perspektive einer&#160;Doula Noch bevor die erste Wehe spürbar wird, beginnt Geburt in der inneren Welt –&#160;dort, wo Gedanken, Gefühle und Hoffnung sich begegnen:&#160;Die Geburt eines Kindes ist weit mehr als ein&#160;rein&#160;körperlicher Vorgang. Sie ist eine tiefgreifende emotionale, mentale und seelische Erfahrung. Während in der klassischen Geburtsvorbereitung häufig...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Innere Stärke finden, Vertrauen wachsen lassen</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">aus der Perspektive einer&nbsp;Doula</em></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Noch bevor die erste Wehe spürbar wird, beginnt Geburt in der inneren Welt –&nbsp;dort, wo Gedanken, Gefühle und Hoffnung sich begegnen:&nbsp;Die Geburt eines Kindes ist weit mehr als ein&nbsp;rein&nbsp;körperlicher Vorgang. Sie ist eine tiefgreifende emotionale, mentale und seelische Erfahrung. Während in der klassischen Geburtsvorbereitung häufig körperliche Abläufe, Atemtechniken und Geburtsphasen im Vordergrund stehen, wird ein entscheidender Aspekt&nbsp;manchmal&nbsp;unterschätzt: die mentale und seelische Vorbereitung auf die Geburt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Doulas&nbsp;begleiten Schwangere genau auf dieser Ebene. Ihr Fokus liegt darauf, Frauen darin zu stärken, Vertrauen in sich selbst, ihren Körper und ihren individuellen Geburtsweg zu entwickeln. Denn die innere Haltung zur Geburt beeinflusst maßgeblich, wie sie erlebt wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Warum mentale Stärke unter der Geburt eine zentrale Rolle spielt</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Angst, Unsicherheit oder belastende Geburtserzählungen aus dem Umfeld können sich tief im Unterbewusstsein verankern. Unter der Geburt&nbsp;–&nbsp;in einem Moment maximaler körperlicher und emotionaler Intensität&nbsp;–&nbsp;können&nbsp;diese inneren Muster besonders deutlich zutage&nbsp;treten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Mentale Vorbereitung bedeutet&nbsp;jedoch&nbsp;nicht, die Geburt kontrollieren zu wollen. Vielmehr geht es&nbsp;um Dinge wie:</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sich bewusst mit eigenen Gedanken, Erwartungen und möglichen Ängsten auseinanderzusetzen,</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; innere Ressourcen zu aktivieren,</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vertrauen aufzubauen&nbsp;–&nbsp;auch für einen Verlauf, der nicht planbar ist.</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ein ruhiger, gestärkter Geist kann dem Körper helfen, besser loszulassen. Stress und Angst hingegen können Prozesse hemmen. Genau hier setzt mentale Geburtsvorbereitung an.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Affirmationen&nbsp;–&nbsp;stärkende Worte für Körper und Geist</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Affirmationen sind positive, unterstützende Sätze, die regelmäßig wiederholt werden. Sie wirken auf das Unterbewusstsein und können dabei helfen, alte, hemmende Glaubenssätze zu lösen und neue, stärkende Gedanken zu verankern.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Beispiele für geburtsbegleitende Affirmationen sind:</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">„Mein Körper&nbsp;und mein Baby sind ein Team.“</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">„Ich darf loslassen und dem Prozess vertrauen.“</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">„Jede Welle bringt mich meinem Baby näher.“</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">„Ich bin getragen, geschützt und&nbsp;gut begleitet.“</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das&nbsp;Wichtigste&nbsp;ist, dass sich Affirmationen stimmig anfühlen. Sie müssen nicht perfekt formuliert sein, sondern ehrlich und individuell passend. Schon wenige Minuten bewusster Wiederholung&nbsp;der&nbsp;persönlichen&nbsp;Affirmation&nbsp;pro Tag können langfristig Wirkung entfalten.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Visualisierungen&nbsp;–&nbsp;innere Bilder als Kraftquelle</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Stell dir fest vor, du beißt in eine Zitrone. Was passiert dann in deinem Körper? Vielleicht spürst du es im Mund, vielleicht schüttelt es dich:&nbsp;Das menschliche Gehirn unterscheidet kaum zwischen realen Erlebnissen und intensiv vorgestellten Bildern.&nbsp;Dies kannst du als Schwangere&nbsp;bewusst für dich nutzen.&nbsp;Visualisierungen können&nbsp;nämlich&nbsp;ein wirkungsvolles Werkzeug sein, um sich innerlich auf die Geburt einzustimmen und Sicherheit zu empfinden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Häufig genutzte Visualisierungen sind zum Beispiel:</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das sanfte Öffnen einer Blüte</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wellen, die kommen und wieder abebben</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ein sicherer, warmer Ort</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; das bewusste Hinunteratmen zum Baby</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Solche inneren Bilder können während der Geburt zu einem Anker werden&nbsp;–&nbsp;etwas Vertrautes, das Halt gibt, wenn es intensiv wird.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Die Rolle der&nbsp;Doula&nbsp;–&nbsp;emotionale Begleitung mit klarer Abgrenzung</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">An dieser Stelle ist eine deutliche Abgrenzung wichtig:&nbsp;Eine&nbsp;Doula&nbsp;ist kein medizinisches Fachpersonal.&nbsp;Sie stellt keine Diagnosen, führt keine Untersuchungen durch und ersetzt weder Hebamme noch Ärztin oder Arzt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Die Begleitung durch eine&nbsp;Doula&nbsp;versteht sich als Ergänzung zur medizinischen Betreuung, nicht als Ersatz. Der Aufgabenbereich einer&nbsp;Doula&nbsp;liegt ausschließlich in der emotionalen, mentalen und kontinuierlichen Unterstützung vor, während und nach der Geburt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Doulas&nbsp;halten Raum, hören zu und erinnern an Ressourcen, Wünsche und innere Stärke.&nbsp;Die medizinische Verantwortung liegt stets bei den zuständigen Fachpersonen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Geburt beginnt im Inneren</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Jede Geburt ist einzigartig. Mentale Vorbereitung ist kein Versprechen für einen bestimmten Geburtsverlauf&nbsp;–&nbsp;sondern eine Einladung, sich selbst bewusst zu begegnen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Innere Stärkung bedeutet:</p>
<ul>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sich selbst ernst zu nehmen,</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gefühle wahrzunehmen und zuzulassen,</li>
<li data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vertrauen zu entwickeln, auch wenn nicht alles planbar ist.</li>
</ul>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Geburt darf als kraftvolle Erfahrung erlebt werden – unabhängig davon, wie sie letztlich verläuft.&nbsp;Manchmal beginnt diese Kraft&nbsp;ganz leise:&nbsp;mit einem Gedanken, einem Atemzug oder dem inneren Satz&nbsp;„Ich darf mir selbst vertrauen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading alignwide"><span style="color: #990a68;"><strong>Über die Autorin</strong></span></h2>
<p>Jasmin ist Geburtsbegleiterin und unterstützt Familien in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Sie ist selbst vierfache Mutter. Ihre Mission sieht sie darin, Schwangere in ihrer ureigenen Kraft zu bestärken und sie auf eine selbstwirksame Geburt vorzubereiten. Aus ihrer Arbeit weiß sie, dass potenziell jede Frau ein Trauma in sich trägt und legt daher großes Augenmerk darauf, traumasensibel, respektvoll und achtsam zu arbeiten. Sie begleitet zudem auch Kleine und Stille Geburten. Mehr zu Jasmin findest du auf <a href="http://www.doula-jasmin-hamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.doula-jasmin-hamburg.de</a> oder auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/doula_jasmin_hamburg/" target="_blank" rel="noopener">@‌doula_jasmin_hamburg</a></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-280875 aligncenter" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--225x300.png" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--225x300.png 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--768x1024.png 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--600x800.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--400x533.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--300x400.png 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula--1060x1413.png 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/04/Doula-.png 1512w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>


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		<title>Die Harnblase, bei Geburt und Schwangerschaft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
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		<category><![CDATA[Harnwegsinfekt in der Schwangerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Lokation der HarnblaseDeine Harnblase liegt direkt vor (anterior) und etwas unterhalb (kaudal) deiner Gebärmutter (Uterus) im kleinen Becken. Was passiert im Verlauf deiner Schwangerschaft?In der Schwangerschaft läuft dein Stoffwechsel absolut auf Hochtouren – auch deine Nieren arbeiten mehr, um die zusätzlichen Abfallstoffe auszuscheiden. Das SchwangerschaftshormonProgesteron führt außerdem dazu, dass sich dein Nierenvolumen sowie Nierenkelche, Nierenbecken...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true" data-pm-slice="0 0 []"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Lokation der Harnblase</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Deine Harnblase liegt direkt vor (anterior) und etwas unterhalb (kaudal) deiner Gebärmutter (Uterus) im kleinen Becken.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Was passiert im Verlauf deiner Schwangerschaft?</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">In der Schwangerschaft läuft dein Stoffwechsel absolut auf Hochtouren – auch deine Nieren arbeiten mehr, um die zusätzlichen Abfallstoffe auszuscheiden. Das Schwangerschaftshormon<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Progesteron führt außerdem dazu, dass sich dein Nierenvolumen sowie Nierenkelche, Nierenbecken und Harnleiter erweitern.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Harnwegsinfekt: Warum?</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Progesteron sorgt außerdem dafür, dass Blase, Nierenkelche und Harnleiter entspannter sind – sprich der Muskeltonus nimmt ab. Dadurch kann sich deine Blase nicht immer vollständig entleeren und Keime haben die Chance leichter aufzusteigen. Ist zusätzlich Zucker in deinem Urin, begünstigt das unter Umständen eine Infektion. Durch das Wachstum der Gebärmutter wird die Blase zudem eingeengt – all das erhöht das Risiko für einen Harnwegsinfekt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="strong">Welche Rolle spielt die Blase bei der Geburt?</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Wir Hebammen sagen gern: „Volle Blase – keine Wehen!&#8221; Was bedeutet das? Eine volle Blase nimmt im Becken viel Platz ein – Platz, den dein Baby eigentlich braucht, um tiefer rutschen zu können. Außerdem mindert sie den Druck der Gebärmutter auf dein Baby, was den Geburtsverlauf verlangsamen kann. Deshalb ist regelmäßiges Entleeren wichtig – für Dich und für einen guten Geburtsfortschritt.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Darum geh bitte alle 1-2 Stunden aufs Klo! Indem du regelmäßig deine Blase entleerst, unterstützt du aktiv deinen Geburtsverlauf – und auch dein:e Partner:in soll dich bitte gern erinnern, daran zu denken! Auch nach der Geburt bleibt das wichtig: Eine volle Blase kann die Lösung der Plazenta verzögern und den natürlichen Ablauf stören. Achtet bitte darauf, dass alles gut im Fluss bleibt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">&nbsp;</p>


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		<title>Alleinerziehend, mit 4 Kindern zwischen Glück &#038; Herausforderungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[alleinerziehend]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[vier Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Tage, da fühle ich mich wie ein Krake, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich bin alleinerziehend. Ein Familienmodel, welches ich aus meiner Kindheit nur zu gut kannte, mir für meine Kinder aber nie gewünscht hatte – ich bin ein Scheidungskind. Aber das Leben schreibt sein eigenes Drehbuch und so stand ich irgendwann...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong><span style="color: #990a68;">Es gibt Tage, da fühle ich mich wie ein Krake, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden.</span> </strong></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ich bin alleinerziehend. Ein Familienmodel, welches ich aus meiner Kindheit nur zu gut kannte, mir für meine Kinder aber nie gewünscht hatte – ich bin ein Scheidungskind.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Aber das Leben schreibt sein eigenes Drehbuch und so stand ich irgendwann an einer Abzweigung und hab mich vom Papa meiner Kinder getrennt. Es war keine leichte Entscheidung und ich habe lange gebraucht mich zu trennen. Nun stand ich da mit 4 Kindern – der Kleinste noch recht klein und der Große in der Pubertät.Viele verschiedene Bedürfnisse wollten und sollten gestillt werden.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Neue Routinen mussten sich finden und der Alltag neu strukturiert werden. Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, erst wenige Stunden die Woche und je größer die Kinder wurden auch mehr Stunden. Dann kam auch noch Corona dazu. Machte es nicht einfacher…</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Aber ich habe gelernt mich zu strukturieren: Ich plane meist sonntags die nächste Woche. Ich schaue, welche Termine anliegen, bespreche mit den Kindern das Essen und mache die Einkaufsliste. Da die Kids nun alle schon recht groß sind, werden Haushaltsaufgaben verteilt. Wenn eines der Kinder Lust hat zu kochen versuche ich das immer zu berücksichtigen. Ich finde es großartig, wenn die Kids den Kochlöffel in die Hand nehmen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Aber es ist auch ein Spagat und manchmal ist mein Leben auch ein Marathon: Hetzen zwischen Kids, Haushalt und Job. Aber es war für mich die richtige Entscheidung. Auch werde ich öfter gefragt, warum ich mit 4 Kindern arbeite und teilweise auch sehr viel arbeite. Meine Antwort darauf: Ich möchte meinen Kindern ein Vorbild sein. Ihnen zeigen, dass, wenn man fleißig ist, man sich auch mal was leisten kann.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Das Miteinander mit dem Papa ist nicht immer leicht, aber wir versuchen es für die Kinder gut hinzubekommen. Wichtig ist, dass die Kinder merken, dass wir miteinander ins Gespräch gehen, Themen zusammen besprechen und auch Entscheidungen zusammen fällen. Nicht immer einfach und es kracht auch mal (tut es ja auch bei Eltern, die zusammen sind), aber weitestgehend bekommen wir es ganz gut hin.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Ferienplanungen und auch Absprachen für Kinderwochenenden machen wir meist schriftlich über WhatsApp, dann kann keiner sagen, dass etwas anders abgesprochen war.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Kinderfreie Zeit versuche ich bewusst auch für mich zu nutzen. Ich finde das wichtig, um mich nicht zu verlieren. Das ist nur ein kleiner Einblick in meinen persönlichen Weg. Manch einer würde es anders machen – soll er/ sie – für mich und meine Kinder ist dieser Weg genau der richtige.</p>
<p><span style="color: #990a68;"><strong>Unsere Gast-Autorin </strong></span><b><span style="color: #990a68;">Katharina</span>&nbsp;</b>ist alleinerziehende Mutter von 4 Kindern und lebt in Hamburg. Sie erzählt uns von ihrem Weg und ihren Erfahrungen als Alleinerziehende.</p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-281838 aligncenter" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--225x300.png" alt="" width="225" height="300" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--225x300.png 225w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--768x1024.png 768w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--600x800.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--400x533.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--300x400.png 300w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern--1060x1413.png 1060w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2025/12/Katharina-Alleinerziehend-mit-4-Kindern-.png 1512w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>


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		<title>So läuft es richtig mit dem Wochenfluss (Lochien)!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Inga]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geburt]]></category>
		<category><![CDATA[Hebammentipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbett]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist der Wochenfluss? Der Wochenfluss oder Lochien genannt (von griechisch lochios: zur Geburt gehörend), ist ein wichtiger Prozess deiner Wundheilung. Schlussendlich ergibt sich an deiner ehemaligen Plazenta-Haftstelle eine Wundfläche, die in der Regel im Durchmesser 15 bis 20 Zentimeter groß ist. Daraus fließt der Wochenfluss! Bestandteile des Wochenflusses sind zum größten Teil Gewebsreste der...]]></description>
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<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Was ist der Wochenfluss?</strong> </span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Wochenfluss oder Lochien genannt (von griechisch lochios: zur Geburt gehörend), ist ein wichtiger Prozess deiner Wundheilung. Schlussendlich ergibt sich an deiner ehemaligen Plazenta-Haftstelle eine Wundfläche, die in der Regel im Durchmesser 15 bis 20 Zentimeter groß ist. Daraus fließt der Wochenfluss! Bestandteile des Wochenflusses sind zum größten Teil Gewebsreste der ursprünglichen Haftstelle deiner Plazenta (Decidua basalis spongiousus), aber auch Blut, Lymphe, Gebärmutterschleim und abgestoßenes Vaginalepitel sowie Bakterien.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Was erwartet dich beim Wochenfluss?</strong> </span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">In den ersten drei Tagen nach deiner Geburt ist die Blutung meist noch etwas stärker, sodass Du dickere Vorlagen benötigst, die auch häufiger gewechselt werden sollten. Immer wieder kann es beim Aufstehen oder Toilettengang zu einer schwallartigen Blutung oder auch zu einem Abgang von geronnenem Blut kommen. Diese Blut-Kügelchen oder Koagel erschrecken einen oft zunächst, da sie von beträchtlicher Größe sein können. Bitte bleibe ruhig, meistens ist alles in Ordnung. Wenn du dich absichern möchtest, ist deine Hebamme die erste Ansprechpartnerin.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Dein Wochenfluss verändert sich:</strong> </span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Über einen Zeitraum von bis zu sechs Wochen wird sich Dein Wochenfluss in der Farbe, Konsistenz und Menge verändern. Die Färbung wird immer heller werden, von blutig-rot über bräunlich, gelblich, weißlich bis hin zu durchsichtig. Nach der Durchführung einer Bauchgeburt wird schon sehr viel Blut aus dem Uterus abgesaugt, was dazu führt, dass die Menge des Wochenflusses deutlich geringer ausfällt und auch der Farbverlauf schneller ins Helle wechselt. Und wer es jetzt noch etwas medizinischer mag, für den hier das Ganze noch einmal mit den entsprechenden Fachtermini:<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Tage 1-3 Lochia rubra: überregelstark, rot, blutig, Koagelabgang<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Tage 4-8 Lochia fusca: bräunlich und dünnflüssig<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Tage 9-15 Lochia flava: gelblich bis weiß, spärliche Menge<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Tage 16-21 Lochia alba: weiß bis durchsichtig</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Kein Grund zur Sorge:</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Um den zehnten Lebenstag deines Babys erfolgt eine Hormonumstellung in deinem Körper, die nicht nur die Zusammensetzung der Muttermilch verändert, sondern auch erneut zu einem verstärkten Wochenfluss von ungefähr zwei Tagen führen kann. Das ist normal, du musst dir keine Sorgen machen, solltest aber eventuell nochmals dickere Vorlagen parat halten. Die Wundheilung ist circa nach der sechsten Woche post partum (nach der Geburt) abgeschlossen, neue Gebärmutterschleimhaut baut sich auf. Deine erste Regelblutung kann danach relativ schnell oder auch erst nach der Stillzeit wieder einsetzen.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Nun gibt es aber wieder Ausnahmen, die eine Störung anzeigen.</strong></span> Dazu gehört unter anderem, dass der Wochenfluss länger stagniert, also nicht mehr fließt. Es können unangenehme Gerüche auftreten, die einen eher an eine Fischtheke erinnern. Und zwar sogar durch die Klamotten hindurch! Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, um den Fluss wieder anzuregen. Denn ein Stau bedeutet auch immer, dass ein klein wenig Gefahr in Verzug ist! Erfolgt nämlich keine Behandlung, kann eine Entzündung innerhalb der Gebärmutter die Folge sein. Sprich daher deine Hebamme an, sollte sich der Geruch deines Wochenflusses verändern!</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Für Dich ist wichtig zu merken:</strong></span></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Der Wochenfluss sollte auch im Fluss bleiben und du musst bitte immer darüber sprechen.<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">Schon anhand deiner Berichte über die Farbe und Menge der Lochien wird deine Hebamme oder deine Ärzt:in einschätzen können, wo du im Heilungsverlauf stehst und ob alles regelrecht verläuft. Zudem unterstützt ein Tastbefund des Gebärmutterhöhenstandes die Einschätzung, wie der Heilungsprozess einzuordnen ist. Das bedeutet, dass dir deine Hebamme in den ersten zwei Wochen bei den Hausbesuchen häufiger den Bauch abtasten wird. Deine Gebärmutter wird nach der Geburt im Verlauf wieder eine Größe von sieben Zentimetern erreichen und äußerlich nicht mehr fühlbar sein. Das ist dann das Ende der Kontrollen durch deine Hebamme, die dir bestätigen wird, dass alles prima verheilt ist.</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><strong>A<span style="color: #990a68;">CHTUNG: Fühlst du dich unwohl?</span></strong></p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true">Bei Stirn-Kopfschmerzen, Fieber, Schmerzen im Unterleib, Übelkeit und diffusem Krankheitsgefühl, Pulsbeschleunigung, schlechter Rückbildung und dem Auftreten übel riechender Gerüche: Bitte immer Info an deine Hebamme oder deine Ärztin oder deinen Arzt! Deine Hebamme und/oder deine Ärzt/dein Arzt entscheiden über die einzuleitenden Maßnahmen!</p>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><strong>TIPPS FÜRS WOCHENBETT</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true"><span style="color: #990a68;"><strong>Was kannst du noch tun?</strong></span><br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Wochenbett-Zimtpudding<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Wochenbett-Tee<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Bauchmassagen<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Häufiges Stillen<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Akupunktur<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Bauchlage<br data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="hardBreak" data-prosemirror-node-inline="true">• Sitzbäder</p>
<blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><span style="color: #990a68;"><em>Unser <a style="color: #990a68;" href="https://www.kaiserschluepfer.de/produkt/geschenksets-wochenbett/">Wochenbett-Set</a></em></span></p>
</blockquote>
<p data-prosemirror-content-type="node" data-prosemirror-node-name="paragraph" data-prosemirror-node-block="true"><em data-prosemirror-content-type="mark" data-prosemirror-mark-name="em">HINWEIS ZU DIESEM BEITRAG: Unsere Gast-Autorin Hauptstadthebamme Romy ist selbst ein großer Fan vom zauberhaften Buch „<a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1070050019?ProvID=15326505&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=23447062986&amp;gbraid=0AAAAADwkCX6PlGqPR1bLZOZu7a7nNPEzb&amp;gclid=Cj0KCQjwlLDQBhDjARIsAPlIefEFF82nzGhXpt_Ui2qwTX3tn6xJspJ4ud6pzWUtyTa6r87cJN0D_owaAtakEALw_wcB" target="_blank" rel="noopener">Königin im Wochenbett</a>“ von Kerstin Lüking. Die vollständigen Inhalte dieses Beitrags stammen aus diesem Buch. Klare Leseempfehlung!&nbsp;</em></p>



<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-281818 aligncenter" src="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-206x300.png" alt="" width="206" height="300" srcset="https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-206x300.png 206w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-704x1024.png 704w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-600x872.png 600w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-400x582.png 400w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54-275x400.png 275w, https://www.kaiserschluepfer.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-05-19-um-14.24.54.png 718w" sizes="auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px" /></p>
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